Zum Inhalt

Die mehr als 50 Meter hohe Felsburg erhebt sich in der Mitte der Siedlung und ist von der Hauptstraße aus sichtbar. Von ihr hat Ortahisar seinen Namen. Über Jahrhunderte wurde die natürliche Felsmasse zur Beobachtung und Verteidigung genutzt. Rund um die Burg liegen in den Fels gehauene Lagerräume, Tunnel und Steinbauten. Sie spiegeln die historische Verbindung des Ortes mit Produktion und Alltagsleben wider. Ortahisar erschließt sich damit über beides: den zentralen Felsen und die baulichen Spuren, die seine Nutzung über lange Zeit sichtbar machen.

Gassen, Steinhäuser und Aussichtspunkte

Die Ortsentdeckung setzt sich in den Straßen fort: Bei einem Spaziergang führen sie an Steinhäusern und gewölbten Durchgängen vorbei. Zu Ortahisars Straßen gehören außerdem Terrassen mit Blick in die Täler. In den Wohnvierteln gehören in den Fels gehauene Räume zur Umgebung; zwischen den Vierteln liegen kleine Plätze und versteckte Aussichtspunkte. So zeigt ein Gang durch den Ort mehr als einzelne Bauwerke: Wohnstraßen, Felsräume und Aussichtspunkte geben verschiedene Einblicke in Ortahisars gebaute Umgebung. Die Terrassen und versteckten Aussichtspunkte ergänzen die Straßen dabei um Blicke in die Täler.

Kirchen im Ort und im näheren Umfeld

Harim-Kirche, Sarıca-Kirche und Cambazlı-Kirche zählen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Ortahisars. Südlich des Ortes, im Pancarlık-Tal, liegt die Pancarlık-Kirche. Sie wird in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts datiert. Ihre gut erhaltenen Wandmalereien haben überwiegend grüne Hintergründe, die ihre Farbgebung prägen. Zwei Kilometer von Ortahisar entfernt liegen die Balkan-Kirchen. Zu ihnen gehört eine später entstandene kleine Kapelle mit Fresken. Bei der Auswahl der Kirchen können Sie so zwischen Sehenswürdigkeiten im Ort und Zielen im näheren Umfeld unterscheiden.

Wanderung im Kızılçukur-Tal

Für eine längere Wanderung führt der Weg von Ortahisar aus über die Sonnenuntergangs-Aussichtsterrasse zum Eingang des Kızılçukur-Tals. Die Strecke vom Taleingang bis zum Dorf Çavuşin ist etwa fünf Kilometer lang und dauert bei gemütlichem Tempo drei bis vier Stunden. Später geht das Kızılçukur-Tal in das Meskendir-Tal über; anschließend führt die Wanderung durch dieses Tal weiter und endet in Çavuşin. Die ungefähre Dauer hilft, den Talweg als eigenen Zeitblock neben der Erkundung Ortahisars einzuordnen.

Auch einzelne Wegmerkmale gehören zur Planung: Der längste Tunnel auf der Kızılçukur-Route ist 37 Meter lang. Ein etwa 20 Meter hoher steiler Abstieg endet an zwei montierten Metallleitern. Beziehen Sie diesen Abschnitt in Ihre eigene Einschätzung ein und prüfen Sie vor der Wanderung die aktuellen Bedingungen.

Anreise und Aufenthaltsplanung

Ortahisar liegt einen Kilometer von der Straße zwischen Ürgüp und Nevşehir entfernt. Von Nevşehir verkehren Busse und Taxis in Richtung Ortahisar. Wenn Sie eine dieser Verbindungen nutzen möchten, prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuelle Verbindung.

Für die Suche nach einem Hotel in Ortahisar hilft eine einfache Planungsfrage: Möchten Sie vor allem die Felsburg, die Wohnstraßen und die Kirchen im Ort kennenlernen, oder soll auch Zeit für die Wanderung durch Kızılçukur und Meskendir bleiben? Die Ortsentdeckung und der mehrstündige Talweg sind unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn Sie zuerst entscheiden, welcher davon für Ihren Aufenthalt wichtig ist, lässt sich der Umfang Ihrer Planung leichter daran ausrichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Kaymaklı, Ürgüp, Boğaz, İbrahimpaşa Köyü, Çavuşin, Özlüce, Nar, Avanos.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nevşehir.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.