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Çimenli verbindet zwei kulturhistorische Schwerpunkte: die Klöster Cmerki und Daba sowie eine historisch überlieferte Weinbaugeschichte. Cmerki liegt im Dorf Çimenli; Daba befindet sich im Weiler Daba, der zum Dorf gehört. Damit stehen Klosterarchitektur und historische Rebsorten als unterschiedliche Themen für die Beschäftigung mit dem Ort nebeneinander.

Kloster Cmerki: Grundriss und Erhaltungszustand

Das Kloster Cmerki besteht aus einer Kirche und baulichen Überresten und ist weitgehend als Ruine erhalten. Es liegt östlich des Dorfes Çimenli in der Nähe einer Wasserquelle. Die Kirche ist rechteckig angelegt, einschiffig und ost-westlich ausgerichtet. „Einschiffig“ bezeichnet einen Kirchenraum mit einem Kirchenschiff; Grundriss und Ausrichtung benennen daneben die Form und die Achse des Baus.

Von der Cmerki-Kirche sind einige Teile erhalten. Der nordwestliche Abschnitt ist besser erhalten als die übrigen Abschnitte, während der rundliche Altarbereich bis auf das Fundament eingestürzt ist. Diese Unterschiede geben ein konkretes Bild vom Erhaltungszustand der einzelnen Bauteile. Vor einem Besuch sollten Sie sich nach den aktuellen Zugangsmöglichkeiten zu den Klosteranlagen erkundigen.

Kloster Daba und die Geschichte von Cmerki

Das Kloster Daba wurde aus grob behauenen Steinen errichtet; von ihm sind einige Mauerreste erhalten. Zusammen mit der Kirche und den baulichen Überresten von Cmerki gehört es zu den Klosterthemen des Dorfes. Die beiden Orte bieten unterschiedliche architektonische Anknüpfungspunkte: Bei Cmerki sind Grundriss und der wechselnde Erhaltungszustand der Kirche beschrieben, bei Daba das Baumaterial und die verbliebenen Mauerreste.

Auch der historische Rahmen von Cmerki lässt sich zeitlich und regional einordnen. Cmerki wird zu den Klöstern von Tao-Klarjeti gezählt, die im Zusammenhang mit Bauaktivitäten etwa zwischen 830 und 840 genannt werden. Als historische Siedlung liegt Cmerki in der mittelalterlichen Region Klarceti.

Historische Rebsorten in Çimenli

Die Weinbaugeschichte erweitert das Ortsbild um einen landwirtschaftlichen Schwerpunkt. Eine Aufzeichnung von 1904 beschreibt Suereki als Rebsorte, die in Cmerki besonders gut gedieh. Auch Aheleki galt historisch als besonders gut gedeihend; sie wurde sowohl als Tafel- als auch als Weintraube verwendet. Für Cmerki ist außerdem der Anbau weißer Fındık-Trauben überliefert. Sie waren kleinbeerig und sehr süß und reiften Ende August.

Die Angaben zu den Sorten heben verschiedene Merkmale hervor: Bei Aheleki sind beide Verwendungszwecke genannt, bei Fındık Farbe, Beerengröße, Süße und Reifezeit. So stehen neben den Klosteranlagen auch historische Details zum Weinbau als Thema für einen Aufenthalt in Çimenli.

Das übergeordnete Reiseziel Artvin

Im übergeordneten Reiseziel Artvin kommen weitere Natur- und Kulturthemen hinzu. Im Hatila-Tal-Nationalpark sind Naturwanderungen, Trekking und Orientierungslauf möglich. Die Burg Artvin in Artvin Merkez steht auf einem Felsgrund, der 70 Meter über dem Bett des Çoruh-Flusses aufragt. In der Burg befinden sich eine Wasserzisterne und eine kleine Kapelle; ihre Errichtung im 10. Jahrhundert durch die Bagratiden wird geschätzt.

Auch der Klosterkomplex von Okumuşlar in Artvin hat einen eigenen architektonischen Schwerpunkt: Er umfasst ein Refektorium, eine Kirchenruine und zwei Kapellen. Seine früheste Bauphase wird auf die Mitte oder die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts geschätzt. Diese Beispiele ergänzen den Blick auf Artvin um weitere historische Bauformen und Naturaktivitäten, während Cmerki und Daba die örtlichen Klosterthemen in Çimenli bilden.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Çimenli suchen, können Sie Ihre Wahl am Interesse an Klosterarchitektur, mittelalterlicher Geschichte oder den überlieferten Rebsorten ausrichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Artvin, Hopa, Ortacalar, Akantaş Köyü, Kemalpaşa, Yusufeli, Şavşat, Borçka.

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