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Rize verbindet Teekultur, Stadtgeschichte und Wege im Freien. Für die Wahl einer Unterkunft hilft es, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen: Soll er vor allem Teekultur und Aussicht, historische Gebäude und Sammlungen oder Wege am Ufer einschließen?

Tee und Aussicht in der Rize Çay Çarşısı

Die Rize Çay Çarşısı erstreckt sich über ungefähr 10 Dönüm. In der Anlage steht der Tea Glass Tower: Er hat sieben Etagen, ist 30 m hoch und verfügt über 1.453 m² Innenfläche. Auf seiner obersten Etage liegt eine 280 m² große Aussichtsterrasse mit 360-Grad-Panoramablick. Ein weiterer Akzent ist das 13D-Kino mit 18 Sitzplätzen. Es erläutert den Weg des Tees von der Erde bis in die Tasse. So setzt die Çarşısı unterschiedliche Schwerpunkte: Die Terrasse bietet einen Rundumblick, das Kino behandelt den Weg des Tees. Für die konkrete Besuchsplanung prüfen Sie die Betriebsbedingungen von Terrasse und Kino vorab, da sie sich ändern können.

Botanischer Teegarten: Landschaft und Pflanzen

Der Botanische (Ziraat-)Teegarten ist ein Park im Stadtzentrum. Von dort bietet sich ein Panoramablick auf das Schwarze Meer, die Burg von Rize und die Stadt. Auch die Tafeln im Garten geben einen eigenen Anhaltspunkt: Sie nennen Pflanzen, die in der Region wachsen, sowie Bäume und Blumen, die an das feuchte Klima angepasst und aus verschiedenen Teilen der Türkei eingeführt wurden. Die Namen stehen auf Lateinisch und Türkisch. Der Blick in die Landschaft und die Beschriftungen setzen damit unterschiedliche Akzente. Planen Sie für den Aufstieg zu Fuß etwa 20 bis 30 Minuten ein. Vom Stadtzentrum aus erreichen Sie den Garten außerdem mit Linien-Taxis sowie mit Stadtbussen, die am Postamt abfahren. Prüfen Sie Verbindungen und Abfahrten vor Ihrer Fahrt noch einmal, da sich die Transportbedingungen ändern können.

Museen und Baugeschichte

Das Rize Museum ist im Sarı Ev untergebracht, einem Beispiel ziviler Architektur des 19. Jahrhunderts im Stadtteil Piriçelebi. Dort werden 150 archäologische Objekte, 781 Münzen und 1.155 ethnografische Objekte ausgestellt. Die Bestandszahlen können sich mit aktualisierten Inventaren verändern.

Das Rize Atatürk House Museum setzt einen anderen kulturellen Schwerpunkt. Das dreigeschossige Herrenhaus stammt aus dem Jahr 1921 und liegt im Stadtteil Müftü im Stadtzentrum. Mustafa Kemal Atatürk übernachtete während seiner Reise durch Rize im Jahr 1924 als Gast von Mehmet Mataracı in diesem Haus. Nach der Renovierung wurde das Gebäude am 27. Dezember 1985 als Museum eröffnet. Zu sehen sind dort einige persönliche Gegenstände Atatürks sowie ethnografische Artefakte aus der Region. Damit unterscheiden sich die beiden Häuser in ihrem Zugang: Im Rize Museum treffen Sammlungsobjekte auf zivile Architektur, im Atatürk-Haus stehen die Geschichte des Gebäudes und seine Verbindung zu Atatürks Aufenthalt im Vordergrund.

Ein weiteres Architekturbeispiel ist die İslampaşa-Moschee, die der klassischen osmanischen Epoche zugeordnet wird. Wer sich für die Baugeschichte Rizes interessiert, kann sie neben den beiden Museen als eigenen Schwerpunkt berücksichtigen.

Wege und Bewegung im Freien

Am Ufer im Stadtteil Hamidiye liegt der Doğu Park. Seine Wege eignen sich zum Spazierengehen, Laufen und Radfahren. Damit bietet er eine andere Art von Aufenthaltspunkt als die Museen und historischen Gebäude. Auch in Rize wurde die erste Etappe des innerstädtischen Rad- und Fußwegprojekts fertiggestellt und für die Nutzung durch die Bevölkerung freigegeben. Prüfen Sie die aktuelle Nutzbarkeit der Wege, bevor Sie eine konkrete Rad- oder Fußwegetappe einplanen.

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