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Çimenli ist ein Ort in Sürmene; Lazanat ist als frühere Bezeichnung für Çimenli überliefert. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, den Ort selbst von den Natur- und Kulturzielen im übrigen Gemeindegebiet zu unterscheiden. Neben Çimenli gehören auch Natur- und Kulturziele im übrigen Gemeindegebiet zu Sürmene.

Die Linie 125 ist unter der Routenbezeichnung „ÇİMENLİ KAVALA – MEYDAN – SAHİL PERON“ ausgewiesen. Wenn Sie diese Bezeichnung für Ihre Anreise nutzen möchten, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Linien- und Fahrplanauskunft.

Ortsgeschichte und örtlicher Charakter

Çimenli gilt als einer der Orte Sürmenes mit duftenden Gärten. Zur örtlichen Einordnung gehört auch die Çimenli-Moschee: Sie dient als Gebetsstätte im Einklang mit den Grundlagen des Islam und soll zur religiösen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Menschen beitragen. Namensgeschichte, Gärten und Moschee geben unterschiedliche Anhaltspunkte, um den Charakter des Ortes kennenzulernen, ohne sie mit den weiter gefassten Zielen im Gemeindegebiet gleichzusetzen.

Natur im weiteren Gemeindegebiet

Der Naturpark Çamburnu liegt im Gemeindegebiet Sürmene, nicht in Çimenli. Seine Fläche umfasst 51 Dekar; dort treffen Meer und Wald aufeinander, und das Gebiet bietet weite Ausblicke. Çamburnu wurde 2011 zum Naturpark erklärt und gilt als einer der seltenen Orte, an denen die Waldkiefer bis auf Meereshöhe hinabreichen kann. Die Küstenlage und die Besonderheit der Kiefern beschreiben zwei verschiedene Seiten dieses Naturraums.

Auch das Ağaçbaşı-Moor und das Becken von Sürmene–Köprübaşı gehören zu den bedeutendsten Vogelzugkorridoren am Schwarzen Meer. Jedes Jahr ziehen dort Hunderte Vogelarten durch. Das Ağaçbaşı-Plateau ist ein anderer Landschaftsbezug: Entlang einer historischen Karawanenroute befindet sich dort das größte und am höchsten gelegene Torfmoor der Türkei. Diese Angaben beziehen sich auf das weitere Gemeindegebiet und ergänzen den engeren Ortsbezug Çimenlis um eine landschaftliche Perspektive.

Historische Orte und regionale Traditionen

Die Burg von Sürmene liegt auf einem natürlichen Felsen, etwa 1 km südlich von Zarha und in rund 150 m Höhe. Ihr genaues Baujahr ist nicht bekannt. Die Mauerreste sind weiterhin auf dem steilen Felsen sichtbar.

Mehrere historische Herrenhäuser liegen in Sürmene: Das Memişağa- und das Yakupağa-Herrenhaus befinden sich im Stadtteil Balıklı, jeweils 2 km vom Bezirkszentrum entfernt. Das Haşimağa-Herrenhaus liegt im Stadtteil Gültepe, 6 km vom Bezirkszentrum. Die Ortsangaben unterscheiden die drei Gebäude; die genannten Entfernungen beziehen sich jeweils auf das Bezirkszentrum.

Zu Sürmenes regionaler Kultur gehören außerdem das Messermacherhandwerk und die Pide. Die Herstellung von Sürmene-Messern reicht bis in die osmanische Zeit zurück. Die für den Bezirk typische Sürmene-Pide zeichnet sich durch dünnen Teig, reichlich Butter und eine besondere Füllung aus. Diese Traditionen ergänzen die historischen Gebäude um Handwerk und Esskultur.

Sürmene und das Becken von Sürmene–Köprübaşı gelten als der einzige zum Meer führende Abschnitt der historischen Seidenstraße. Die Region zeichnet sich zudem durch vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, besondere Naturlandschaften und kulturelles Erbe aus.

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