Zum Inhalt

Csorbakő-Burg, zwei Kirchen und ein Denkmal geben Szuhogy mehrere historische Bezugspunkte. Die Burg verbindet eine mittelalterliche Wiederaufbaugenehmigung mit einem späteren Abbruch; an der reformierten Kirche lassen sich Bauform, Turmgeschichte und Orgel zeitlich auseinanderhalten. Dazu kommen Hinweise zur Landschaft und zur Orientierung im Ort.

Landschaft und Lage der Burg

Szuhogy erstreckt sich am Szuhogyi-Bach, am Südrand des Rudabányai-Gebirges und am Ostrand der Putnok-Hügel. Die Csorbakő-Burg liegt auf einem niedrigeren nordöstlichen Ausläufer des Nagy-hegy im Rudabányai-Gebirge und gehört heute zum Gemeindegebiet von Szuhogy. Bach, Gebirgsrand und Hügelrand fassen die Lage der Ortschaft; der benannte Ausläufer verortet die Burg genauer. Sie ist von der Ady-Endre-Straße aus erreichbar.

Die Geschichte von Csorbakő

Im Jahr 1403 gestattete König Sigismund seinem Mundschenkmeister Perényi Imre, die bereits stark verfallene und zerstörte Burg oberhalb von Szuhogy wieder aufzubauen. Es handelte sich um eine Genehmigung für den Wiederaufbau. 1553 ließ Bebek Ferenc die Burg von Bergleuten aus Rudabánya abreißen. Obwohl sie im Besitz der Erben von Bebek Imre blieb, wurde sie danach nie wieder aufgebaut. Die Erlaubnis von 1403 und der Abbruch von 1553 markieren also unterschiedliche Stationen der Burgengeschichte.

Kirchenbau und spätere Veränderungen

Die heutige reformierte Kirche von Szuhogy entstand aus einem früheren Bethaus. Nach dem Toleranzedikt wurde sie zwischen 1790 und 1796 im spätbarocken Stil errichtet. Ihr Grundriss ist von einer Ost-West-Achse geprägt; der Turm steht an der Südseite des Langhauses. Damit lassen sich Stil, Ausrichtung und Turmposition als unterschiedliche Merkmale des Baus einordnen.

Auch der Turm hat eine eigene spätere Baugeschichte: Der frühere Turm wurde 1985 abgetragen, und bis 1987 entstand an seiner Stelle ein neuer, 20 Meter hoher Turm. In der reformierten Kirche steht außerdem eine Orgel, die Angster József 1912 baute. Die katholische Szentháromság-Kirche in Szuhogy wurde 1859 erbaut. So stehen im Ort eine spätbarocke reformierte Kirche mit später datierten Bauteilen und eine katholische Kirche mit eigener Bauzeit nebeneinander.

Anreise und Orientierung im Ort

Szuhogy ist mit dem Bus erreichbar. An der József-Attila-Straße gibt es drei Haltestellen: an den beiden Ortsenden und im Ortszentrum. Die Straße ist die wichtigste Verkehrsverbindung von Szuhogy und verbindet den Ort mit den benachbarten Städten Szendrő und Rudabánya. Sie hat damit zwei benannte Rollen im örtlichen Verkehrsbild: An ihr liegen die Haltestellen, und sie verbindet Szuhogy mit den beiden Nachbarstädten.

Denkmal zum Ersten Weltkrieg

Das Erste-Weltkriegs-Denkmal steht an der Rákóczi Ferenc utca 26, an der Ecke eines kleinen Platzes neben der katholischen Kirche. Es wurde ursprünglich 1920 zum Gedenken an 26 aus Szuhogy stammende ungarische Soldaten errichtet, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. Lage und Widmung geben dem Denkmal einen eigenen Bezugspunkt im Ortsbild: Es erinnert an eine konkret benannte Gruppe, während die Kirchen vor allem durch ihre Baugeschichte eingeordnet werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Damak, Perkupa, Szögliget, Komjáti, Irota, Szendrő, Tornaszentandrás, Ziliz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Edelényi.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.