Zum Inhalt

Lillafüred verbindet Wasserlandschaft, Höhlen und Ortsgeschichte. Wenn Sie hier nach einer Unterkunft suchen, können Sie Ihre Entscheidung an den Erlebnissen ausrichten, die Sie besonders interessieren: Ufer und Wasserfall, Natur- und Ortsgeschichtswege oder Höhlen und Baugeschichte. Die lokalen Ziele erzählen dabei unterschiedliche Aspekte des Ortes.

Wasser, See und Parklandschaft

Der Hámori-tó prägt das Erscheinungsbild von Lillafüred. Er ist ein künstlich aufgestauter Abschnitt des Garadna-Bachs. Am Park des Palotaszálló liegt der Szinva-Wasserfall, der 20 Meter hoch ist. Auch seine Entstehung ist mit der Gestaltung des Parks verbunden: 1928 bildete das neue Flussbett der Szinva die Parkgrenze; der Fluss formte den Wasserfall, als er über die Felswand stürzte.

Unterhalb des Palotaszálló ist der Hang als terrassierter Hanggarten gestaltet. Er fällt stufenweise bis zum Eingang der Anna-barlang ab. Seeufer, Wasserfall und Gartenhang zeigen damit verschiedene Seiten der Landschaft, während die Höhle zugleich ein eigenes Ziel am Fuß des Hangs ist.

Waldbahn, Sessellift und Lehrpfade

Die Lillafüredi Állami Erdei Vasút schlängelt sich durch das Garadna-Tal am Ufer des Hámori-tó entlang. Sie ermöglicht die Fahrt zum Palotaszálló, zum Wasserfall, zu den Höhlen und zur Újmassai őskohó. Wenn Sie Ihre Ziele zusammenstellen, lohnt es sich, den Fahrplan für den Besuch zu prüfen.

Ein anderes Verkehrsmittel ist der Sessellift zwischen Lillafüred und Jávorhegy. Der Berg ragt über dem zu Miskolc gehörenden Feriengebiet auf; die Fahrstrecke des Lifts beträgt einen Kilometer. Waldbahn und Sessellift unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Streckenführung als auch in den genannten Zielen. Der Oxigén-sétaút beginnt an der Bergstation des Lillafüredi Libegő. Sein Name bezieht sich auf Lillafüreds Rolle als klimatischer Kurort.

Auch die Lehrpfade setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Lillafüredi Tanösvény beginnt an der Lillafüredi Szent Anna-barlang und endet am Lillafüredi Libegőpark; er ist ein Ortsgeschichts- und Naturlehrpfad. Der Miskolc–Lillafüredi Tanösvény im Szinva-Tal vermittelt die Entstehung des Szinva-Wasserfalls und der Anna-barlang, die Geschichte des Palotaszálló und der Waldbahn sowie die Bauumstände der Lourdes-i barlang und des Limpiászi kereszt. Auch die geologischen Formationen der Umgebung gehören zu seinen Themen.

Höhlen und Baugeschichte

Die Anna-barlang ist eine öffentlich zugängliche Kalktuffhöhle. Ihre Hohlräume entstanden durch Überwölbungen von Wasserfällen. Moos, Kiefernlaub und Wurzelgeflechte an den Wänden und Decken ihrer Räume prägen den besonderen Anblick. Die für Besucher erschlossene Strecke der Szent István-barlang ist 170 Meter lang. Die beiden Höhlen ergänzen die Landschafts- und Lehrpfadthemen um unterschiedliche Einblicke in die örtliche Geologie.

Zur Geschichte des Ferienortes gehört das Pele-Haus, das frühere Lillafüreder Ferienhaus von Ottó Herman. Es wurde zwischen 1898 und 1903 als Teil der damals neu angelegten Ferienanlage erbaut. Im ehemaligen Ferienhaus befindet sich eine Ausstellung über Hermans wissenschaftliche Arbeit sowie seine politische und öffentliche Tätigkeit. So lässt sich bei der Reiseplanung neben den Naturthemen auch ein konkreter Einblick in die Bau- und Ortsgeschichte berücksichtigen. Prüfen Sie vor einem Höhlenbesuch die aktuellen Besucherhinweise.

Weitere Reiseziele entdecken: Felsőzsolca, Arnót, Kistokaj, Varbó, Emőd, Sajószentpéter, Répáshuta, Harsány

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Miskolci.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.