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Ein See am Mulató-hegy, ein rot markierter Wanderweg und das Küferhandwerk geben Erdőbénye mehrere Themen für die Reiseplanung. Wenn Sie den Ort als Übernachtungsziel prüfen, können Sie Natur, Bewegung und Ortsgeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.

Landschaft und Wanderung

Der See liegt auf dem 230 Meter hohen Mulató-hegy und entstand im Bereich eines ehemaligen Steinbruchs. Sein kristallklares Wasser gehört zu dem Naturbild, für das hier die Bezeichnung „Tengerszem“ verwendet wird. Auch ähnliche ehemalige Steinbruchseen der Umgebung heißen so.

Der rot markierte Wanderweg beginnt bei Erdőbénye. See und Weg bieten damit zwei verschiedene Anknüpfungspunkte für eine Planung, die Landschaft und Bewegung einbezieht. Wenn Sie den Wanderweg nutzen möchten, empfiehlt es sich, vor dem Aufbruch die aktuelle Markierung und Wegverhältnisse zu prüfen.

Ortsgeschichte und Küferhandwerk

Auf dem Hauptplatz von Erdőbénye steht eine Skulpturengruppe, die historischen und wissenschaftlichen Persönlichkeiten des Ortes gewidmet ist. Sie ist um das erste Kossuth-Denkmal des Komitats angeordnet. So stehen die Ehrung örtlicher Persönlichkeiten und ein konkreter Bezug zur Geschichte des Komitats am selben Platz im Mittelpunkt.

Auch das Küferhandwerk gehört zu den lokalen Themen. Küfermeister, die in Erdőbénye leben und arbeiten, bieten Werkstatt- und Handwerksvorführungen nach vorheriger Absprache an. Nehmen Sie vor einem Besuch Kontakt mit den Handwerkern auf; die Absprache gehört zur Planung dieser Vorführungen.

Das renovierte Kádárház beherbergt eine Ausstellung über das Küferhandwerk. Damit begegnet Ihnen das Thema in zwei unterschiedlichen Formen: als Ausstellung im Kádárház und als Vorführung durch die Küfermeister, die vorher vereinbart werden muss. Der Hauptplatz setzt einen anderen kulturellen Akzent mit seiner Skulpturengruppe und dem Kossuth-Denkmal.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén

Wer über Erdőbénye hinaus plant, findet im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén auch Wein- und Kellerkultur. Klima, Bodenqualität und Hangexposition der Tokajer Weinregion eignen sich für den Weinbau; zugleich ist das Gebiet rechtlich als geschütztes Weinbaugebiet geschützt. In Sárospatak ist ein Kellerkomplex unter dem Park der Rákóczi-Burg etwa 2.000 Meter lang und umfasst zwei Räume für Weinverkostungen. Das Ungvári-Kellerlabyrinth in Sátoraljaújhely verbindet mindestens 27 Keller und umfasst eine Grundfläche von 50.000 Quadratmetern.

Ein weiteres regionales Thema ist das Baradla-Domica-Höhlensystem, das zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst gehört. Die kurze Aggtelek-Höhlentour ist einen Kilometer lang, dauert 60 Minuten und gilt als leicht. Ein Lehrpfad verbindet die Aggteleker und Jósvafőer Eingänge der Baradla-Höhle und vermittelt Natur- sowie Kulturgeschichte des Gebiets. So lassen sich bei der Reiseplanung unterschiedliche Schwerpunkte abwägen: das örtliche Landschafts- und Handwerksthema in Erdőbénye oder Höhlenerbe und Lehrpfade im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén.

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