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Mathiatis verbindet Kirchen und Bergbaugeschichte mit zwei unterschiedlichen Routenbezügen. In der Gemeinde liegen zwei Minen; die Kupfer-Kulturroute nennt die Mathiatis South Copper Mine als nächsten Halt, während eine Schotterradroute das Dorf erreicht. Dazu kommen mehrere Sakralorte mit eigenen historischen Merkmalen. Für Ihre Reiseentscheidung lässt sich so zwischen sakralem Erbe, Bergbau und Radfahren unterscheiden.

Kirchen und religiöses Erbe

Die Kirche Agia Paraskevi in Mathiatis wurde 1728 erbaut. Die Kirche Apostolos Varnavas liegt im Herzen des Dorfes und ist fast vollständig mit Heiligenbildern ausgemalt. Die Kapelle Agia Eirini Chrysovalantou war die erste Kirche in Zypern, die der Heiligen Agia Eirini Chrysovalantou geweiht wurde. Diese Sakralorte setzen verschiedene Akzente: Bei Agia Paraskevi steht das Baujahr fest, bei Apostolos Varnavas der nahezu vollständige Bildschmuck und bei Agia Eirini Chrysovalantou die Weihegeschichte. Wenn Sie die Orte nach einem kulturellen Schwerpunkt auswählen, können Baujahr, Heiligenbilder oder die besondere Widmung den Ausschlag geben. Die Kapelle nimmt durch die erste Weihe dieser Art in Zypern eine besondere Stellung ein.

Minen zwischen Nord und Süd

In der Gemeinde Mathiatis liegen zwei Minen. Nördlich der Gemeinde befindet sich eine neuere Gold-, Silber- und Eisenmine; südlich liegt am Fuß des Berges Stroggylos eine Goldmine. Lage und Rohstoffe unterscheiden die beiden Bergbaustandorte: Die nördliche Mine ist mit drei Metallen verbunden, die südliche mit Gold und dem Stroggylos.

Routen zur Mine und durch Mathiatis

Die Kupfer-Kulturroute nennt als nächsten Halt die Mathiatis South Copper Mine. Auf dem Weg dorthin folgen auf duftende Kiefern farbenreiche Gossane, die zum See der Kupfermine führen. Die Route verbindet den Bergbauhalt mit einer konkreten Landschaftsfolge aus Kiefern, Gossanen und See; der Blick richtet sich damit nicht allein auf das benannte Ziel.

Eine andere Route ist die Schotterradroute Sia–Mathiatis–Delikipo–Sia, Route 6. Sie führt an landschaftlich reizvollen Kapellen vorbei und erreicht das Dorf Mathiatis. Im Vergleich zur Kupfer-Kulturroute ist sie damit nicht über einen Minenhalt, sondern über Radfahren, Kapellen und das Erreichen des Dorfes bestimmt. Für die Wahl zwischen beiden Routen zählt also, ob Sie eher das Bergbauziel der Kupfer-Kulturroute oder den Schotterradcharakter von Route 6 hervorheben möchten. Die Reihenfolge im Routennamen führt von Sia über Mathiatis und Delikipo zurück nach Sia.

Am Eingang des Dorfes liegt ein britischer Friedhof an der Straße von Agia Varvara nach Mathiatis. Er ist anders verortet als die Kirche Apostolos Varnavas, die im Herzen des Dorfes liegt: Der Friedhof markiert den Dorfeingang, die Kirche den Dorfkern. Diese Unterscheidung kann bei der thematischen Einordnung helfen, denn der Friedhof ergänzt die religiösen Bauwerke um einen historischen Ort am Zugang des Dorfes.

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