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Snowpark und Àliga-Piste geben El Tarter zwei unterscheidbare Wintersport-Schwerpunkte. Die Modulreihe des Snowparks bietet dabei einen besonderen Vergleichspunkt; die Piste bringt eine eigene sportliche Geschichte mit.

Snowpark und Àliga-Piste in El Tarter

Der Snowpark El Tarter hat die längste Modulreihe in den Pyrenäen und eine der längsten in Europa. El Tarter ist außerdem Austragungsort mehrerer hochrangiger Wettbewerbe. Die Àliga-Piste erhielt 2013 die FIS-Zulassung als Abfahrtspiste und zählt zu den bekanntesten Pisten in Grandvalira.

Die Merkmale lassen sich gut auseinanderhalten: Beim Snowpark steht die Länge der Modulreihe im Pyrenäen- und Europavergleich im Vordergrund. Bei der Àliga-Piste sind es die historische FIS-Zulassung und ihre Bekanntheit innerhalb von Grandvalira. Der Austragungsort mehrerer Wettbewerbe ergänzt diese beiden Perspektiven um einen Veranstaltungsbezug.

Canillo als übergeordnetes Reiseziel

Wer neben El Tarters Wintersport-Schwerpunkten weitere Themen in die Reiseplanung einbeziehen möchte, kann auch das übergeordnete Reiseziel Canillo betrachten. Dort stehen eigene Natur- und Kulturpunkte im Mittelpunkt.

Der Family Park im Sektor Canillo bietet im Sommer Minigolf ab drei Jahren und einen kostenlosen Außenspielbereich für Kinder von vier bis elf Jahren. Da das Minigolf ein saisonales Angebot ist, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuelle Sommeröffnung. Ebenfalls in Canillo liegt der Pont Tibetà de Canillo im Vall del Riu: Er befindet sich auf mehr als 1.875 Metern Höhe, ist einen Meter breit und verläuft bis zu 158 Meter über dem Boden. Die Angaben beschreiben verschiedene Maße – Höhenlage, Breite und Abstand zum Boden.

In der Coma de Ransol wachsen Schwarzföhren und Wacholder. In der Krautschicht kommen Heidekraut, abarset und Heidelbeeren vor; an sonnigen Stellen wächst bàlec. Zu den alpinen Blumen zählen Enzian, Pyrenäen-Lilie, Schafgarbe und gelbes Labkraut. Dort leben unter anderem Wildschweine, Rehe, Gämsen, Steinmarder, Hasen und Murmeltiere; Beobachtungen dieser Tiere sind nicht garantiert. In Canillo verlaufen zwei ökotouristische Routen im Incles- und im Ransol-Tal; qualifizierte Fachleute führen sie.

Der Camí de l'Obaga im Incles-Tal ist in einer Richtung 2,6 Kilometer lang. Für einen Kulturakzent in Canillo steht der romanische Glockenturm von Sant Serni de Canillo: Er wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet, ist 27 Meter hoch und überragt die Altstadt. Im ehemaligen Heiligtum von Meritxell befindet sich heute eine Dauerausstellung zur Geschichte und Verehrung von Meritxell, der Schutzpatronin Andorras; das Heiligtum organisiert auch Führungen. Das Motorradmuseum von Canillo zeigt auf 700 m² 150 Motorradmodelle bekannter Marken und veranschaulicht die Entwicklung des Motorrads von 1896 bis 2013.

Weitere Reiseziele entdecken: Canillo, Soldeu, Grau Roig, L'aldosa De La Massana, Ransol, Meritxell.

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