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Golf, alpine Rennsportgeschichte und Festkultur bieten in Soldeu unterschiedliche Ansatzpunkte für die Reiseplanung. Der Golfplatz Golf Soldeu, die Avet-Strecke in Grandvalira Soldeu und das Fest Sant Bartomeu setzen jeweils eigene Schwerpunkte.

Golfplatz und Gondelbahn

Der Golfplatz Golf Soldeu liegt am Pla d'Espiolets in Soldeu. Er hat neun Löcher, Par 33, ist insgesamt 2.590 m lang und umfasst 16 Hektar. Mit der Gondelbahn von Soldeu ist der Platz erreichbar. Da deren Betrieb saisonal variieren kann, prüfen Sie vor dem Besuch den Fahrplan, wenn Sie diesen Zugang einplanen.

Die Avet-Piste und ihre Rennhistorie

Die Avet-Strecke in Grandvalira Soldeu war Austragungsort hochrangiger Skirennen, darunter die Weltcup-Finals 2019 und 2023. Die Avet-Piste wird hauptsächlich für die technisch anspruchsvolleren alpinen Disziplinen Slalom und Riesenslalom genutzt. Die beiden genannten Weltcup-Finals gehören zur Rennhistorie der Strecke; die Disziplinen benennen ihre hauptsächliche Nutzung.

Sant Bartomeu in Soldeu

2026 kehrte das Fest Sant Bartomeu mit einem Tag zu Ehren von Tradition und Gemeinschaft sowie Aktivitäten für alle Altersgruppen nach Soldeu zurück. Während des Fests fand in der Kirche Sant Bartomeu de Soldeu eine feierliche Messe statt. Einzelne Programmdetails können je nach Jahr variieren.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Canillo

Im übergeordneten Reiseziel Canillo kommen weitere Freizeit-, Natur- und Kulturthemen hinzu. Im Sektor Canillo bietet der Family Park im Sommer Minigolf ab drei Jahren und einen kostenlosen Außenspielbereich für Kinder von vier bis elf Jahren. Die Angebote sind saisonal; prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Sommerbetriebszeit. Der Pont Tibetà de Canillo liegt im Vall del Riu auf mehr als 1.875 m Höhe, ist einen Meter breit und verläuft bis zu 158 m über dem Boden.

Natur und Wege

In der Coma de Ransol wachsen Schwarzföhren und Wacholder; in der Krautschicht kommen Heidekraut, abarset und Heidelbeeren vor. An sonnigen Stellen wächst bàlec. Zu den alpinen Blumen zählen Enzian, Pyrenäen-Lilie, Schafgarbe und gelbes Labkraut. In der Coma de Ransol leben unter anderem Wildschweine, Rehe, Gämsen, Steinmarder, Hasen und Murmeltiere; Sichtungen sind nicht garantiert.

Zwei ökotouristische Routen in der Pfarrei Canillo verlaufen im Incles-Tal und im Ransol-Tal, auch Coma de Ransol genannt, und werden von qualifizierten Fachleuten geführt. Der Camí de l'Obaga im Incles-Tal ist in einer Richtung 2,6 km lang.

Kultur und Geschichte in Canillo

Der romanische Glockenturm von Sant Serni de Canillo wurde im 17. Jahrhundert umgestaltet. Er ist 27 m hoch und überragt die Altstadt von Canillo. Das ehemalige Heiligtum von Meritxell beherbergt heute eine Dauerausstellung zur Geschichte und Verehrung von Meritxell, der Schutzpatronin Andorras; außerdem organisiert das Heiligtum Führungen.

Im Seilbahngebäude von Canillo ist Espai Galobardes eine 300 m² große Galerie. Dort sollen 524 Werke von Francesc Galobardes aufbewahrt und ausgestellt werden; außerdem soll die Galerie Ausstellungen anderer Künstler und kultureller Ausdrucksformen aus Andorra und dem Ausland aufnehmen. Das Motorradmuseum von Canillo zeigt auf 700 m² 150 Motorradmodelle bekannter Marken und veranschaulicht die Entwicklung des Motorrads von 1896 bis 2013.

Weitere Reiseziele entdecken: Grau Roig, Meritxell, El Tarter, L'aldosa De La Massana, Ransol, Canillo.

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