Zum Inhalt

Whisky, ländlich geprägte Dörfer und historische Bauwerke geben Fexhe-Le-Haut-Clocher unterschiedliche Entdeckungsrichtungen. Bei Belgian Owl gehören eine Verkostung und eine Einführung in die Whiskyherstellung zu einer Besichtigung. Eine Route führt durch Felder oder Wiesen, kleine Weiler und Ortsteile und verläuft über eine alte Römerstraße. Der Frieden von Fexhe, die Kirche Saint-Martin und die Ferme Portier ergänzen diese Eindrücke um konkrete historische und bauliche Bezugspunkte.

Belgian Owl und die Whiskybesichtigung

Belgian Owl ist eine Destillerie in Fexhe-le-Haut-Clocher. Die Besichtigung dauert 1,5 Stunden und umfasst eine Verkostung sowie eine Einführung in die authentische Whisky-Destillationsmethode. Sie können online oder in der Destillerie reservieren. Die angegebene Dauer gibt dem Besuch einen konkreten zeitlichen Rahmen; Verkostung und Einblick in die Herstellung bilden seine beiden inhaltlichen Schwerpunkte.

Hesbaye-Dörfer und eine Route durch die Landschaft

Die Dörfer von Fexhe-le-Haut-Clocher bewahren den Charakter kleiner Hesbaye-Dörfer und sind von mehreren Bauernhöfen geprägt. Bewirtschaftete Flächen trennen die Dörfer innerhalb von Fexhe-le-Haut-Clocher voneinander. Dieses Muster aus Siedlungen und Agrarflächen zeigt sich auch auf der Route „Au Sud de Fexhe-le-Haut-Clocher“: Sie führt durch bewirtschaftete Felder oder Wiesen sowie kleine Weiler und Ortsteile. Außerdem verläuft sie über eine alte Römerstraße. So treffen auf derselben Route landwirtschaftlich geprägte Landschaft und ein historischer Straßenverlauf zusammen.

Frieden von Fexhe und historische Bauwerke

Der Frieden von Fexhe wurde am 18. Juni 1316 unterzeichnet. Die Vereinbarung bestand zwischen dem Fürstbischof, den Kanonikern, den Vertretern der guten Städte und den großen Rittern. Ein Gedenkstein für den Frieden wurde 1994 am mutmaßlichen Ort der Vertragsunterzeichnung errichtet. Damit stehen der mittelalterliche Vertrag und ein späteres Erinnerungszeichen an eine nur vermutete Unterzeichnungsstelle nebeneinander.

Die Kirche Saint-Martin steht auf einem Hügel, der als letzter Rest einer mittelalterlichen Motte gilt, und befindet sich inmitten eines befestigten Friedhofs. Ihr Westturm ist wahrscheinlich romanischen Ursprungs. Die historischen Bezüge betreffen unterschiedliche Aspekte: die Deutung des Hügels und die wahrscheinliche Einordnung eines einzelnen Bauteils. So reicht der Blick vom Gelände um die Kirche bis zur Architektur des Turms.

Die Ferme Portier ist ein für die Hesbaye typischer Bauernhof in Viereckform aus dem 18. Jahrhundert. Früher war sie als Ferme Gromzelle bekannt. Ihre Bezeichnung und die beschriebene Form geben diesem Bauernhof einen eigenen Platz unter den baulichen Bezugspunkten des Ortes.

Ein weiter historischer Zeithorizont

In Fexhe-le-Haut-Clocher wurden Spuren einer Besiedlung von der Vorgeschichte bis in die Römerzeit freigelegt. Diese frühen Zeitbezüge reichen weit vor den präzise datierten Frieden von Fexhe aus dem Jahr 1316 zurück. Zusammen mit der mittelalterlichen Kirche und dem Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert entsteht so ein zeitlicher Bogen von archäologischen Spuren bis zu späteren Bau- und Erinnerungsorten.

Weitere Reiseziele entdecken: Malempre, Oupeye, Thimister-Clermont, Malmedy, Vieuxville, Aywaille, Thommen, Aubel

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lüttich.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.