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Vosselaar verbindet eine markante Wanderdüne, ausgeschilderte Waldwege und religiöse Kulturstätten. Im Ortszentrum liegt der Mariapark; südlich von Vosselaar erstreckt sich der Grotenhoutbos teilweise bis nach Gierle. Landschaft, Wanderrouten und Bau- sowie Erinnerungsgeschichte bieten unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung.

Düne, Wald und Heide

Die Konijnenberg ist eine sichelförmige Binnendüne und liegt 36,33 m über dem Meeresspiegel. Sie erstreckt sich über 700 m und ist 70 bis 120 m breit; zugleich ist sie die höchste Wanderdüne der Antwerpener Kempen. Die Höhenangabe beschreibt ihre Lage über dem Meeresspiegel, Länge und Breite ihre Ausdehnung. Im Sommer wie im Winter dient die Konijnenberg als Spielgelände für Groß und Klein.

Südlich von Vosselaar liegt der Grotenhoutbos, der sich teilweise bis nach Gierle erstreckt und zu den ältesten Wäldern der Antwerpener Kempen zählt. Er umfasst 300 ha, und mehrere ausgeschilderte Wanderwege führen durch den Wald. Eine weitere Landschaft entlang eines Wanderwegs ist die etwa 41 ha große Zwartgoorheide.

Wanderwege nach Strecke und Thema

Die Weglängen ermöglichen einen direkten Vergleich: Der Bevrijdingspad ist 5 km lang, der Grootheidepad 7 km. Damit ist der Grootheidepad zwei Kilometer länger. Der Bevrijdingspad führt durch den Grotenhoutbos; der Grootheidepad verläuft unter anderem durch die Zwartgoorheide. So unterscheiden sich die beiden Wege sowohl in der angegebenen Strecke als auch in den genannten Landschaften.

Der Bevrijdingspad beginnt am Freizeithaus De Moer. Auch die Jos Jacobs Route startet dort, an der Sint-Jozefstraat 45, 2350 Vosselaar. Für diese beiden Routen ist damit derselbe Ausgangspunkt genannt.

Religiöse Kunst und Baugeschichte

Der Mariapark liegt im Zentrum von Vosselaar und ist etwa 1 ha groß. Dort befinden sich 32 religiöse Monumente, darunter 14 Kreuzwegstationen des Künstlers Simon Goossens und 15 Rosenkranzkapellen. Die Anzahl der Monumente und die benannten Bestandteile geben dem Park einen klaren religiösen und kulturellen Schwerpunkt.

Die Onze-Lieve-Vrouwkerk ist neugotisch und wurde 1877 nach einem Entwurf von Pieter Jozef Taeymans erbaut. Erhalten blieb ihr alter Kirchturm aus dem Jahr 1430. Die Kirche und ihre Orgel wurden 1975 als geschützte Denkmäler anerkannt. In der Kirche befindet sich außerdem ein vergoldetes Bildnis Onze-Lieve-Vrouw aus Birnbaumholz, das aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Erinnerungsorte und Het Hof

Die Wanderroute Struikelstenen führt an drei Gedenksteinen vorbei. Sie sind an den ehemaligen Wohnhäusern von drei Vosselaarer Widerstandskämpfern angebracht. Damit ist die Erinnerung an die Widerstandskämpfer mit einem konkreten Weg durch Vosselaar verbunden.

Het Hof ist ein weißes Landhaus, das laut einem eingemauerten Stein aus dem Jahr 1750 stammt. Seit 2001 ist es als Denkmal geschützt. Von der Het-Hof-Domäne ist derzeit nur ein kleiner Teil zugänglich. Eine Wald-Rundschleife beginnt an der Kapelstraat und der Kriksensstraat.

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