Auf neun Hektar ist Transfo Zwevegem als geschützte Industriekulturerbestätte ausgewiesen. Historische Bauwerke, Wanderwege und Waldgebiete eröffnen weitere Themen für Ihre Reiseplanung. Überlegen Sie, worauf Sie den Schwerpunkt legen möchten: Energiegeschichte, Bewegung im Freien oder Naturbeobachtungen.
Industriekultur und historische Bauwerke
Transfo Energiek vermittelt die Geschichte der Energie und der Energiewende durch Erlebnisparcours im Innen- und Außenbereich. Auch Transfo Climbing setzt auf Bewegung: Die Kletterwände umfassen 1.500 Quadratmeter und reichen bis zu 16 Meter hoch. Mehr als 150 Routen decken die Schwierigkeitsgrade 4 bis 8b ab. Für Radfahrer ist Transfo Climbing über den Bossuit-Kortrijk-Kanal oder den Guldensporenpad erreichbar.
Ein anderes Kapitel der Geschichte erzählt der oberirdische Transfo-Bunker. Intercom errichtete ihn 1938 als Zufluchtsort für die Beschäftigten des damaligen Elektrizitätswerks. Der Bunker ist mit seinen zwei Eingängen intakt erhalten; sein Inneres ist wegen seiner Nutzung als Fledermauslebensraum nicht zugänglich.
Rund um die Kirche von Heestert besteht der Kreuzweg aus sieben Kapellen aus dem Jahr 1897. Eine größere Kapelle mit Kalvarienberg kam 1901 hinzu. Die Blinde Kapel in Heestert wurde um 1750 erbaut und ist ein Wallfahrtsort, der mit Augen-, Kopf- und Herzbeschwerden verbunden ist. Historische Bauwerke stehen auch bei der Wanderroute „Wertvolle Gebäude und Denkmäler“ im Mittelpunkt. Sie beginnt und endet beim LagoClub Zwevegem Fit in der Bekaertstraat 9, 8550 Zwevegem.
Bei den Mühlen lässt sich zwischen unterschiedlichen historischen Zuständen unterscheiden: Mortiers Molen ist die älteste der drei Mühlen der Gemeinde. Sie wurde 1994 restauriert und ist wieder mahlfähig. Die 1798 erbaute Stenen Molen ist dagegen nicht mehr mahlfähig, weil ihr Innenwerk entfernt wurde. Prüfen Sie vor der Planung, ob ein Besuch der beiden Mühlen möglich ist.
Weitere Zeugnisse sind die Sint-Pietersbrug in Moen, eine geschützte industriearchäologische Zugbrücke mit vollständig erhaltenen ursprünglichen typologischen Merkmalen, und die Priesterage, ein ehemaliges Pfarrhaus auf einer mittelalterlichen Motte. Diese Bauwerke setzen andere Akzente als die Energiegeschichte von Transfo.
Wandern und draußen unterwegs sein
Für eine kürzere Wanderung ist „Door De Velden“ sechs Kilometer lang. Alle Wege der Wanderung sind für Rollstühle und Kinderwagen zugänglich; unterwegs gibt es Geocaching-Schätze zu entdecken. Der Prikkelpad ist ein Sinneswanderweg für Jung und Alt zwischen Transfo Zwevegem und dem Lettenhofbos. Die Orveytwandelroute ist mit sechseckigen Schildern ausgeschildert. Da sich Wegführung und Bedingungen ändern können, prüfen Sie vor dem Start die aktuellen Routeninformationen.
Auch die Startpunkte und Streckenlängen unterscheiden sich: Die Drie Molens Route beginnt im Gemeentepark Zwevegem. Die Zwevegem-Schleife der Boerhovenroute ist 35,6 Kilometer lang. „Wertvolle Gebäude und Denkmäler“ führt dagegen zum Ausgangspunkt beim LagoClub zurück. Wählen Sie die Route nach der angegebenen Strecke und dem gewünschten Thema; aus der Länge allein ergibt sich keine Gehzeit.
Im Grandvalbos sind acht Hektar Wald beschrieben. Der Teil im Eigentum der ANB ist frei zugänglich. Im Frühjahr blühen dort zwischen Eichen und Hainbuchen Hasenglöckchen und Buschwindröschen; der Blühzeitpunkt kann variieren. Das Mortagnebos in Sint-Denijs ist ein 15 Hektar großer junger Wald. Es ist über die Marberstraat erreichbar und wird vom Wanderwegenetz Land van Mortagne durchquert. Zugang und Wegbedingungen können sich ändern.
Das Orveytbos in Moen umfasst 26 Hektar. Es entstand aus Erdreich, das beim Bau des Bossuit-Kortrijk-Kanals abgetragen wurde, und ist über die Kraaibosstraat erreichbar. Im Wald kommen 23 Libellenarten vor, darunter die gefährdeten Arten Tengere grasjuffer und Bruine winterjuffer. Vom Geitenberg bietet sich ein Ausblick auf die ausgedehnte offene Agrarlandschaft von Kooigem-Sint-Denijs.
Der Lettenhofpark ist ein sich entwickelnder Erholungspark zwischen Knokke und Zwevegem. Zu seinen Bereichen gehören Wald- und Naturzonen sowie ein Spielwald. Er grenzt an ein Sportzentrum, einen Angelteich, den Parkfriedhof im Bau, den Treidelpfad, den Bossuit-Kortrijk-Kanal und eine Mountainbike-Route. Weil sich Park und Anlagen weiterentwickeln können, prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Stand.
Natur und lokale Themen
Der Tuin van Adam en Eten ist ein junger Nahrungswald, der im Rahmen des Projekts Duurzame Buurten seit Januar 2020 angelegt wurde. Er ist frei zugänglich; Zugang und Bepflanzung können sich ändern. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie die aktuellen Bedingungen. Bei Hof 't Klokhuis gibt es Bildungsprogramme zu biologischem Obstanbau, umweltfreundlichen Methoden der Insektenbekämpfung und dem Leben der Bienen. Damit stehen neben historischen Bauwerken und Wanderungen auch Natur- und Ernährungsthemen zur Auswahl.
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