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An der La Bouche du Roy mündet der Mono in den Atlantik. Das Gebiet in der Gemeinde Grand-Popo ist als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen; zugleich führen von Grand-Popo aus Pirogen- und Motorbootfahrten in unterschiedliche Richtungen. Von diesem Wasserbezug aus lassen sich weitere Themen in Mono ordnen: Schutzgebiete und Naturstätten ebenso wie bauliches Erbe, Kulturprogramm und Handwerk.

Wasserwege und Landschaft

Mit einem lokalen Guide lässt sich La Bouche du Roy im Einbaum oder Boot erkunden. Grand-Popo ist außerdem Ausgangspunkt für Pirogenausflüge in Richtung Mono-Fluss sowie für Fahrten mit Motorbooten zur Bouche du Roy. Für die Orientierung hilft der Zielunterschied: Die Pirogenausflüge führen in Richtung Mono-Fluss, die Motorbootfahrten zur Bouche du Roy.

Naturstätten und Schutzgebiete

In Avloh Plage gibt es eine Brutstation und Schutzmaßnahmen für Meeresschildkröten. Mitogbodji, auch Île aux oiseaux genannt, ist ein ornithologisches Schutzgebiet in Dohi, Agatogbo. Die Thermalquellen von Possotomè sind ein Naturmerkmal der Gemeinde Bopa in Mono. Diese Beispiele stehen für unterschiedliche Naturthemen: den Schutz von Meeresschildkröten, ein ornithologisches Schutzgebiet und Thermalquellen.

Im weiteren Reisegebiet Benin nennt die Gemeinde Athiémé heilige und botanische Wälder, den Mono und den Sazué sowie die Seen Toho, Djèto und Godogba unter ihren Naturstätten. Auch die Forêt Naglanou und die Biosphäre des Toho-Sees führt Athiémé unter seinen touristischen Naturattraktionen.

Kultur, Geschichte und Handwerk

Villa Karo ist ein finnisch-westafrikanisches Kulturzentrum in der Gemeinde Grand-Popo. Es bietet Ausstellungen in seinen Museen, Kreativ- und Lernworkshops für jüngere Menschen sowie Konzerte für die Öffentlichkeit an. In Athiémégan ist der frühere Bahnhof ein Überrest aus der Kolonialzeit. Die katholische Kapelle St Louis Roi de France zählt zu den ältesten in Benin.

Weitere kulturelle Themen sind in Bopa und Gonfiocomè mit konkreten Orten verbunden: Der Tauschmarkt von Sêwxomi in Bopa ist traditionell und kommt ohne Geld aus. Das Töpferzentrum von Sè in Gonfiocomè pflegt ein überliefertes, von Frauen getragenes Handwerk. So reicht der Blick von baulichem Erbe über eine besondere Markttradition bis zu handwerklichem Wissen.

Benin im weiteren Reisehorizont

Im weiteren Reisegebiet Benin ist Nonvitcha ein kulturelles, identitätsstiftendes und touristisches Treffen, das seit 1923 gefeiert wird und Xwla- und Xwéda-Gemeinschaften zusammenführt. Ein anderer Zugang zu Kultur ist der Rundgang „Traditions et culture“: Zu Fuß führt er durch Possotomé, Okomé und Sèhomi und stellt Vodoun-Gottheiten und ihre Tempel, die Rolle der Tolègba, Rituale, Zeremonien sowie die Bedeutung des heiligen Waldes vor. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Arrangements für diesen Rundgang. Die beiden Beispiele unterscheiden sich in ihrem Schwerpunkt: Nonvitcha bringt Gemeinschaften zusammen, während der Rundgang mehrere Dörfer und kulturelle Themen verbindet.

Weitere Reiseziele entdecken: Plateau, Atakora, Ouémé Department, Mono, Atakora Department, Zou, Atlantique, Littoral

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Benin.

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