Die Wallfahrt zur Fonte de João Maria do Covó und die Geschichte des früheren Distrikts prägen Covó. Weitere religiöse und landschaftliche Bezüge liegen im Munizip Mangueirinha.
Die Wallfahrt zur Fonte de João Maria do Covó
Die 16 Kilometer lange Pilgerstrecke beginnt im Stadtgebiet von Mangueirinha, führt über die PR 459 zur Quelle und wird zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Jahr 2021 beschreibt sie als etablierte Wallfahrt.
An der Quelle sind Prozessionen am Karfreitag als Teil der Andachtspraxis überliefert.
Covó: ehemaliger Distrikt und benannte Wasserfälle
Covó war eine ehemalige Siedlung. Durch das Landesgesetz Nr. 3.213 vom 30.07.1957 wurde der Ort als Distrikt geschaffen und dem Munizip Mangueirinha angegliedert. Diese Geschichte erklärt den administrativen Bezug Mangueirinhas, während Covó als eigener Ortsname bestehen bleibt.
Die Cachoeira do Rio Marrecas hat die Anschrift Covó, Mangueirinha, Paraná, 85540-000. Davon zu unterscheiden ist die Cachoeira do Covó: Sie wird im Gemeindegebiet von Mangueirinha als Wasserfall aufgeführt.
Religiöse Traditionen im größeren Zusammenhang Mangueirinhas
Auch die Água Santa de Covó gehört zum Munizip Mangueirinha. Eine wissenschaftliche Beschreibung aus dem Jahr 2021 schildert sie als einen der Verehrung gewidmeten Ort, an dem Benzedeiras und Rezadores Heilpraktiken ausüben. Der ähnliche Name verbindet diesen Bezug mit Covó, die beschriebene Ortszuordnung lautet jedoch Mangueirinha.
Ein weiterer, eigener Andachtsweg in Mangueirinha ist die Caminhada do Monge: ein christlicher Weg zu einer Wasserquelle, der mit Karfreitag verbunden ist. Für die Tradition werden ein Beginn vor Tagesanbruch und Hunderte Gläubige beschrieben; zu den genannten Teilnehmenden gehören Fußgänger, Radfahrer, Tropeiros und Läufer. Eine regionale Übersicht von 2024 nennt außerdem die Festa de Nossa Senhora dos Navegantes im Februar im Munizip Mangueirinha. Wenn eines dieser Ereignisse für Ihren Aufenthalt wichtig ist, gleichen Sie die konkreten Termine vor der Reise ab.
Geschichte und Landschaft im Munizip Mangueirinha
Zur Geschichte Mangueirinhas gehören die Tropeiros, deren Viehtriebe den Rio Iguaçu querten. Der Bau von Viehkorrallen, der 1864 gefordert wurde, sollte diese Überquerungen erleichtern. Nach dem Ende des Tropeirismo wurde die Gewinnung von Mate-Tee zum wichtigsten Wirtschaftszweig; daneben wurden Schweine im Safrasystem gehalten. Diese historische Entwicklung bietet einen anderen Blick auf Mangueirinha als die Wallfahrt und die Andachtsorte.
Zum natürlichen touristischen Erbe Mangueirinhas zählt der See des Wasserkraftwerks Governador Ney Braga. Zusammen mit der im Munizip aufgeführten Cachoeira do Covó erweitert er den landschaftlichen Rahmen der Reise. Die Angaben beziehen sich auf Mangueirinha und sind nicht mit dem Ortsbezug der Cachoeira do Rio Marrecas in Covó gleichzusetzen.
Die Unterkunftssuche nach dem Reiseschwerpunkt ausrichten
Wenn für Sie die Quelle und die Geschichte des früheren Distrikts ausschlaggebend sind, können Sie Covó als Suchziel für eine Ferienwohnung wählen. Für einen Aufenthalt rund um Karfreitag oder die im Februar verzeichnete Festa empfiehlt sich außerdem, die Termine vor der Buchung zu prüfen.
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