Cabo Frio zeigt sich an langen Stadtstränden ebenso wie in seinem historischen Erbe. Dazu kommen Strände mit unterschiedlichen Merkmalen, ein Aussichtspunkt und ein gastronomisches Viertel. Wenn Sie ein Hotel suchen, können diese Schwerpunkte helfen, die Ausrichtung Ihres Aufenthalts zu bestimmen.
Strände und ihre unterschiedlichen Merkmale
Die Praia do Forte ist ein zentral gelegener Stadtstrand. Sie ist 7,5 Kilometer lang und zeichnet sich durch feinen weißen Sand und klares Wasser aus. Zugleich gehört sie zum Restinga-Ökosystem des Bundesstaates Rio de Janeiro. Die Praia do Peró ist mit 7 Kilometern ähnlich lang. 2018 erhielt sie die internationale Auszeichnung Blaue Flagge für die Qualität von Strand und Wasser sowie für ihre Barrierefreiheit.
Bei der Praia das Conchas stehen ruhige, kristallklare Gewässer im Vordergrund, die sich zum Tauchen eignen. Zu Fuß erreichen Sie den Strand über den Sand der Praia do Peró oder über eine unbefestigte Straße. Die Praia Brava unterscheidet sich vor allem durch ihre Zugangsbedingung: Sie ist ausschließlich über einen Pfad erreichbar und eignet sich zum Surfen. So können Sie die Strandwahl nach den beschriebenen Wasser- und Aktivitätsmerkmalen ausrichten, statt alle Strände als gleichartige Badeziele zu betrachten.
Historische Orte und kulturelle Sammlungen
Das Landschaftsensemble von Cabo Frio wurde 1967 vom IPHAN unter Denkmalschutz gestellt. An der Praia do Forte steht das Forte de São Matheus de Cabo Frio, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Auch archäologische Spuren gehören zu diesem Bereich: An den kanalseitigen Hügeln und Erhebungen im Umfeld der Praia do Forte befindet sich reiches Erbe in Form von Sambaquis.
Im Bairro da Passagem prägen historische Gebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert das Bild des Viertels. Dort befindet sich auch die Igreja de São Benedito, die im 18. Jahrhundert von versklavten Menschen erbaut wurde. Die Capela Nossa Senhora da Guia entstand 1740 und ist Teil des religiösen und denkmalgeschützten architektonischen Ensembles von Cabo Frio. Zusammen verweisen diese Bauwerke auf unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte, ohne dass sie aus derselben Zeit stammen.
Das Convento de Nossa Senhora dos Anjos beherbergt das Museu de Arte Religiosa e Tradicional. Zu dessen Sammlung gehören Figuren aus Terrakotta und Holz, Möbel sowie weitere sakrale Kunstwerke. Einen anderen thematischen Schwerpunkt setzt das Espaço Cultural do Surfe: Es war der erste dem Surfsport gewidmete Ort in Brasilien und besitzt eine Sammlung von mehr als 2.500 Objekten zur Geschichte des Surfens. Für Ihre Interessenwahl stehen damit religiöse Kunst und die Geschichte des Surfens als klar unterscheidbare kulturelle Themen zur Verfügung.
Aussicht und gastronomisches Viertel
Der Morro da Guia ist der höchste Punkt von Cabo Frio und bietet einen 360-Grad-Blick auf das Stadtzentrum und die Umgebung. Das Bairro da Passagem ergänzt die historischen Gebäude um ein gastronomisches Viertel mit verschiedenen Bars und Restaurants, das Gastronomie und Musik verbindet. Damit stehen neben Strand und Baugeschichte auch Aussicht und ein gastronomischer Schwerpunkt als unterschiedliche Aspekte des Aufenthalts in Cabo Frio zur Wahl.
Weitere Reiseziele entdecken: São Gonçalo, Ipiabas, Ponte Coberta, Guapimirim, Carapebus, Trajano de Morais, Rio Das Flores, Abadia
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rio De Janeiro.