Zum Inhalt

Valença verbindet markante Höhenpunkte mit einem vielfältigen kulturellen Erbe: Auf einem Gipfel steht ein Kreuz aus dem Jahr 1803, im Zentrum liegen Park und Kirche, und ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert dient heute als Kulturzentrum. Für die Reiseplanung ergibt sich daraus eine klare Wahl zwischen Aussichtspunkten und Stadtgeschichte. Sie können die Orte nach den Themen ordnen, die Sie näher interessieren, und so unterschiedliche Facetten der Stadt kennenlernen.

Aussichtspunkte mit unterschiedlichen Perspektiven

Der Morro do Cruzeiro ist 800 Meter hoch; auf seinem Gipfel steht ein Kreuz aus dem Jahr 1803. Der Pico de Valença, auch Pico da Torre de TV genannt, liegt auf etwa 1.100 Metern. Vom Pico aus sehen Sie die Stadt Valença und ihre Umgebung. Die Höhenangaben machen die beiden Erhebungen gut vergleichbar, während ihre beschriebenen Besonderheiten verschieden sind: Beim Morro do Cruzeiro prägt das historische Kreuz den Gipfel, beim Pico steht der Ausblick im Mittelpunkt.

Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Mirante da Serra dos Mascates. Von dort aus kann man die gesamte Stadt Valença sehen. Zusammen mit dem Blick vom Pico ergibt sich ein konkreter Unterschied für die Auswahl: Der Pico eröffnet den Blick auf die Stadt und ihre Umgebung, am Mirante ist die gesamte Stadt das Panorama. Beide Namen stehen damit für eigene Aussichtspunkte, nicht für eine vorgegebene Reihenfolge oder einen gemeinsamen Rundweg.

Kirche, Park und Kulturzentrum

Die Igreja Nossa Senhora do Rosário erzählt eine bewegte Baugeschichte: Sie wurde 1853 fertiggestellt, später abgerissen und 1924 wiederaufgebaut. Die Abfolge aus Fertigstellung, Abriss und Wiederaufbau macht die Kirche zu einem konkreten Anknüpfungspunkt für die Architekturgeschichte Valenças. Sie liegt im Zentrum der Stadt.

Ebenfalls im Zentrum befindet sich die Praça XV de Novembro, auch Jardim de Baixo genannt. Der Platz ist ein Landschaftspark mit einem See, einem Brunnen und üppiger Vegetation. Damit lässt sich die historische Architektur um einen Stadtraum mit Landschaftsmerkmalen ergänzen. Die Bezeichnung Jardim de Baixo ist ein weiterer Name für denselben Platz, nicht für eine zusätzliche Sehenswürdigkeit.

Die Casa de Cultura Lea Pentagna setzt einen anderen Akzent: Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde in ein Kulturzentrum umgewandelt. Hier prägen sowohl die frühere Bauzeit als auch die heutige kulturelle Nutzung die Einordnung des Ortes. Im Vergleich zur Geschichte der Kirche geht es bei der Casa de Cultura nicht um Abriss und Wiederaufbau, sondern um die Umwandlung eines historischen Gebäudes.

Museen und ihre Themen

Das Museu da Catedral befindet sich im Obergeschoss des rechten Flügels der Pfarrkirche im Zentrum von Valença. Seine Lage ist eng mit der Kirche verbunden. Das Museu da Santa Casa setzt thematisch einen eigenen Schwerpunkt: Es widmet sich der Geschichte und Entwicklung der Heilkunst. Es befindet sich im ehemaligen Festsaal der Santa Casa, ist seit 1997 in Betrieb und verfügt heute über eine Sammlung von mehr als 200 Objekten.

So lassen sich die Kulturorte nach ihrem jeweiligen Thema unterscheiden: Die Igreja Nossa Senhora do Rosário steht für eine wechselvolle Baugeschichte, die Casa de Cultura Lea Pentagna für die Umwandlung eines Gebäudes zum Kulturzentrum und das Museu da Santa Casa für die Geschichte der Heilkunst. Das Museu da Catedral ist durch seine Lage im rechten Flügel der Pfarrkirche geprägt. Zusammen mit dem Landschaftspark und den Aussichtspunkten ergibt sich eine Auswahl zwischen Stadtgeschichte, kulturellen Themen und Blicken über Valença.

Weitere Reiseziele entdecken: Paraíba Do Sul, Paty Do Alferes, Iguaba Grande, Volta Redonda, Mangaratiba, Duque De Caxias, Frade, Cachoeiras De Macacu

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rio De Janeiro.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.