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Am Danxia Mountain hat Verwitterung und Erosion rotes Sandgestein zu Gipfelwäldern, Schluchten, Klippen und Felssäulen geformt. Diese markanten Landschaftsformen geben einen besonderen Einblick in die Natur Guangdongs – und sind erst ein Teil der Entdeckungen, die die Region prägen.

Felslandschaften, Wälder und Wasserwege

Der Danxia Mountain ist in fünf Landschaftsbereiche gegliedert: Yangyuan Stone, Elder Peak, Xianglong Lake, Wolonggang und Baoding. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Yangyuan Stone, Turtle Exploring the Sea, Xiantao Stone und Teapot Peak. Die Namen machen deutlich, wie unterschiedlich die Felsformationen innerhalb dieses Gebiets in den Blick rücken; zusammen mit Schluchten und Klippen erzählen sie von der Wirkung der Erosion auf das rote Gestein.

Einen anderen Naturcharakter zeigt das Biosphärenreservat Dinghushan bei Zhaoqing. Jahrhundertealte Wälder gehören zu diesem Gebiet, das als Chinas erstes Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Seen und buddhistische Heiligtümer wie die Tempel Baiyun und Qingyun verbinden dort Natur- und Kulturlandschaft. Zur Artenvielfalt zählen 1.778 Arten höherer Wildpflanzen, 267 Vogelarten, 77 Reptilien- und Amphibienarten, 41 Säugetierarten und 836 Großpilzarten. Künftige Erhebungen können diese Zahlen verändern.

Im Nanhai-Distrikt von Foshan liegt das Xiqiao Mountain Scenic Area. Es ist ein staatliches Landschaftsschutzgebiet von besonderer Bedeutung, ein nationaler Touristenort der Stufe 5A, ein nationaler Waldpark und ein nationaler Geopark. Am Shiyan Rock können Besucher mit dem Boot durch einen Teil der unter Wasser liegenden antiken Produktionsstätte fahren. Da sich die Betriebsregelungen ändern können, empfiehlt es sich, die aktuellen Hinweise zur Bootsfahrt vor dem Besuch zu prüfen.

Auch die Fundstätte Pingmiangang am Xiqiao Mountain führt in weit zurückliegende Zeiträume. Sie umfasst Überreste aus dem Paläolithikum und dem Neolithikum. Die paläolithischen Ablagerungen sind mehr als 40.000 Jahre alt; die neolithischen werden überwiegend auf einen Zeitraum von 5.900 bis 5.000 Jahren datiert. Weitere Forschung kann diese Datierungen verfeinern. So stehen an demselben Berg eine archäologische Fundstätte und eine unter Wasser liegende Produktionsstätte als unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit nebeneinander.

Eine weitere Möglichkeit, Landschaft zu erleben, bietet der sieben Kilometer lange Rundweg am Dadong-Stausee am Fuß des Luofu Mountain. Er führt durch Feuchtgebiete, Wald und Landwirtschaftsflächen und eignet sich zum Wandern und Radfahren. Wer verschiedene Arten der Bewegung in seine Reise einbeziehen möchte, findet hier eine konkrete Route, deren Länge und Landschaftsabschnitte klar benannt sind.

Archäologie, Architektur und Gartenkunst

In Guangzhou veranschaulichen das Grab des Königs von Nanyue und die Palastamtsstätte von Nanyue gemeinsam die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Lingnans während der Qin- und Han-Zeit. Die Chen Clan Ancestral Hall lenkt den Blick auf kunsthandwerkliche Details: Holz-, Stein-, Ziegel-, Stuck- und Keramikarbeiten sowie Kupfer- und Eisengussarbeiten finden sich an Türen, Fenstern, Wandschirmen, Wänden, Geländern, Dachbalken und Dachfirsten.

In Kaiping verbindet Liyuan traditionelle Gartenkunst mit Elementen der Lingnan-Wasserstädte und westlichen Architekturstilen. Als Bestandteil eines nationalen Landschaftsgebiets der Stufe 5A bietet es einen eigenen architektonischen Kontrast zu den archäologischen Stätten Guangzhous. Zusammen zeigen diese Orte, wie unterschiedlich sich Naturgeschichte, historische Zeugnisse und gestaltete Räume in Guangdong entdecken lassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Zhuhai, Shenzhen, Shantou, Qingyuan, Kanton, Foshan, Dongguan, Yangjiang, Zhongshan, Huizhou, Zhaoqing, Zhanjiang, Meizhou, Heyuan, Shanwei, Shaoguan, Jiangmen, Yunfu, Jieyang, Maoming.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: China.

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