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Dietenheim bietet verschiedene Anlässe für einen Aufenthalt: den traditionsreichen Weihnachtsmarkt, kirchliche Kunst und Rundwanderwege durch die Illerauen und über Höhenrücken. Für die Planung macht es einen Unterschied, ob Sie einen Besuch zu einem festen Termin ins Auge fassen, sich für ein saisonales Kulturangebot interessieren oder Zeit für Wege in der Umgebung einplanen möchten.

Weihnachtsmarkt am ersten Advent

Der Dietenheimer Weihnachtsmarkt findet seit 1986 jedes Jahr am ersten Advent auf dem Marktplatz im Stadtzentrum statt. Das Programm umfasst eine Ausstellung im Rathaus, eine Nikolausbescherung und ein Kirchenkonzert am Nachmittag. An den Ständen werden Strick- und Naturprodukte, Krippenfiguren, Kunsthandwerk und Schmuck angeboten. Auch kulinarisch bietet der Markt eine große Auswahl.

Das Angebot und die Programmdetails können sich von Jahr zu Jahr ändern. Wenn Sie den Markt für ein bestimmtes Jahr einplanen, prüfen Sie daher die aktuellen Mitteilungen der Stadt. So lässt sich der wiederkehrende Termin von den Einzelheiten der jeweiligen Ausgabe unterscheiden.

Kirche St. Martin und das Heilige Grab

Zu den Sehenswürdigkeiten Dietenheims zählt die Kirche St. Martin; ihr Kirchturm ist ein Wahrzeichen der Stadt. In der Dietenheimer Pfarrkirche St. Martinus wird das Heilige Grab drei Wochen vor Ostern aufgebaut. Das saisonale Angebot setzt damit einen eigenen zeitlichen Schwerpunkt im Kirchenjahr.

Das Heilige Grab wurde 1727 im Barockstil von Franz Xaver Forchner geschaffen, einem aus Tirol nach Dietenheim zugewanderten Maler. Besichtigungen und Führungen sind außerhalb der Gottesdienste möglich. Stimmen Sie die aktuellen Arrangements vorab mit der Pfarrei ab. Wer sich für das Heilige Grab interessiert, kann so sowohl seine Entstehungsgeschichte als auch den Zeitraum des Aufbaus in die Planung einbeziehen.

Badesee und Wege rund um Dietenheim

Der Badesee liegt am nordöstlichen Ortsrand von Dietenheim und ist nicht ausgeschildert. Berücksichtigen Sie das bei der Orientierung; die Beschilderung kann sich ändern. Die örtlichen Albvereine haben Rundwanderwege um Dietenheim und Regglisweiler angelegt. Ihre Wege führen durch die Illerauen und über die umliegenden Höhenrücken. Da sich Wegverläufe ändern können, lohnt es sich, die Routeninformation vor dem Aufbruch zu prüfen.

Durch Regglisweiler führen außerdem der Main-Donau-Bodenseeweg und der Iller-Rad-Wanderweg. Diese beiden benannten Routen sind von den Rundwanderwegen um Dietenheim und Regglisweiler zu unterscheiden: Bei der Orientierung hilft es, den jeweiligen Routennamen im Blick zu behalten. So stehen für die Reiseplanung konkrete Ziele in der Umgebung und unterschiedliche Wegangebote zur Auswahl, ohne dass sie zu einer einzigen Route zusammengefasst werden müssen.

Weitere Entdeckungen im Alb-Donau-Kreis

Im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis ergänzen weitere Orte den Blick auf Kultur und Natur. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. Das Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein ist eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau und gehört ebenfalls zum transnationalen, seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“.

Auch die Wanderangebote im Alb-Donau-Kreis unterscheiden sich nach Länge und Zeitrahmen. Die 20 Rundwege „Eiszeitpfade“ sind 6 bis 14 Kilometer lang und eignen sich für Tageswanderungen. Kürzer sind die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ mit 1 bis 6 Kilometern; für Mehrtagestouren gibt es den Besinnungsweg. Diese regionalen Möglichkeiten sind eine Ergänzung zum örtlichen Wegenetz rund um Dietenheim und Regglisweiler.

Weitere Reiseziele entdecken: Weidenstetten, Berghülen, Breitingen, Laichingen, Schelklingen, Ehingen, Ulm, Rammingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.

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