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Eine 12 km lange Donauerlebniswanderung gibt Rottenacker einen klaren Schwerpunkt: Der Rundweg führt über einen Höhenrücken, am Quelltopf „Tiefer Brunnen“ vorbei und entlang der Donau. Dazu kommen die St. Wolfgang Kirche und der südöstlich gelegene Freizeit- und Badesee Heppenäcker – die Auswahl reicht so von Kultur und Bewegung bis zum Baden und Entspannen.

Die Donauerlebniswanderung im Überblick

Die Donauerlebniswanderung startet am Museum „Wirtles Haus“ beziehungsweise am Rathaus. Als Rundweg führt sie über den Höhenrücken, am Quelltopf „Tiefer Brunnen“ vorbei und entlang der Donau zurück zum Museum. Insgesamt ist die Strecke 12 km lang; jede der beiden Teilstrecken misst 6 km. Die Abschnitte teilen die Gesamtlänge in zwei gleich große Teile und geben damit eine klare Orientierung für die Streckenplanung.

Zu den markanten Punkten gehören der Höhenrücken, der Quelltopf und die Donau. So verbindet die Route mehrere Landschaftselemente innerhalb eines Rundwegs, dessen Startpunkte und Rückkehr zum Museum in Rottenacker liegen. Die Streckenlänge und die Gliederung in Teilstrecken machen den Umfang der Wanderung konkret nachvollziehbar.

Kirchengeschichte und Freizeit am See

Die heutige St. Wolfgang Kirche in Rottenacker ist ein Bau von 1485. Zur Baugeschichte gehören außerdem Renovierungen in den Jahren 1882 und 1963. Damit stehen neben dem historischen Baudatum auch zwei spätere Phasen im Blick, die bei der Einordnung des Kirchenbaus eine Rolle spielen.

Im näheren Umfeld, südöstlich von Rottenacker, liegt der Freizeit- und Badesee Heppenäcker. Dort gibt es eine Liegewiese, sanitäre Anlagen und einen Kiosk; möglich sind Baden, Liegen und Entspannen. Im Vergleich zur festgelegten 12-km-Rundtour ist der See ein anderer Aktivitätsschwerpunkt: Hier stehen Erholung und Baden im Vordergrund, auf dem Weg die Wanderstrecke und ihre Landschaftspunkte.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis

Im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis eröffnet sich ein eigener Blick auf Kulturgeschichte und Vorgeschichte. Der Hohle Fels bei Schelklingen ist eine UNESCO-Welterbe-Höhle und Fundort der „Venus vom Hohle Fels“ sowie der „Geierknochenflöte“; beide Funde sind etwa 42.500 Jahre alt. In Blaustein befindet sich das Steinzeitdorf Ehrenstein, eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau. Sie gehört zum transnationalen und seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Die beiden Orte stehen dabei für unterschiedliche Zeugnisse: eine Höhle mit Funden und eine Siedlung im Tal.

Auch die Klöster im Alb-Donau-Kreis bieten verschiedene historische Bezugspunkte. Die Klosteranlage Obermarchtal erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet und besteht heute hauptsächlich aus Gebäuden im gotischen Stil aus den Jahren 1466 bis 1510. Bei Obermarchtal ist die Zeitspanne der heutigen Form benannt, während die Angaben zu Blaubeuren Gründung und Bauzeit der überwiegend gotischen Gebäude umfassen.

Für Wanderungen im Alb-Donau-Kreis reicht die Auswahl von Tagesrunden bis zu Mehrtagestouren. Die 20 Rundwege „Eiszeitpfade“ sind 6 bis 14 km lang und eignen sich für Tageswanderungen. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ messen 1 bis 6 km; der Besinnungsweg ist für Mehrtagestouren gedacht. So lassen sich die Angebote nach Länge und Tourenformat unterscheiden, ohne die kürzeren Wege mit den längeren Wanderungen gleichzusetzen.

Auch für Radtouren gibt es unterschiedliche Distanzen: Die Tour „Eiszeittäler“ ist 75 km lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 km und der Radweg „Albtäler“ 186 km; dieser ist mit vier Sternen ausgezeichnet. Der Alb-Donau-Kreis ist zudem Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

Weitere Reiseziele entdecken: Griesingen, Neenstetten, Blaubeuren, Öpfingen, Nerenstetten, Blaustein, Börslingen, Langenau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.

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