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Ingelfingen verbindet eine urkundlich erwähnte Weinbaugeschichte mit geologischen Einblicken, einer Wandertour und einem regelmäßig stattfindenden Sommerkonzert. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte geben der Reise mehrere mögliche Akzente: lokale Weintradition, die Erdgeschichte im Muschelkalkmuseum oder Bewegung auf der Tour „Rund um Ingelfingen“.

Weinbau, Fass und Sommerkonzert

Der Weinbau in Ingelfingen ist erstmals 1080 urkundlich erwähnt; die örtliche Weingärtnergenossenschaft wurde 1892 gegründet. Die Daten bezeichnen zwei verschiedene Meilensteine: den ersten urkundlichen Nachweis des Weinbaus und die Gründung der Genossenschaft.

Das Ingelfinger Fass ergänzt diesen Schwerpunkt um eine besondere Bauform. Das Ingelfinger Fass gilt als Europas zweitgrößtes Holzfass und als größte selbsttragende Fasskonstruktion dieser Art.

In den Sommermonaten findet regelmäßig ein Konzert des Hohenloher Kultursommers statt. Die Stadt Ingelfingen richtet es gemeinsam mit dem Veranstalter entweder im Fürstensaal des Neuen Schlosses oder im Schwarzen Hof aus. Da der Veranstaltungsort variieren kann, prüfen Sie vor Ihrer Planung, welcher Ort für das Konzert vorgesehen ist.

Muschelkalkmuseum und Wandertour

Im Muschelkalkmuseum können Besucher anhand von Bildern, Texten und einer Diaschau aus Fossilien, Gesteinen und Mineralien ein wissenschaftlich fundiertes und verständliches Bild einer vergangenen Epoche rekonstruieren. So verbindet sich die Betrachtung der Materialien mit einer Einordnung in die Erdgeschichte.

Die Wandertour „Rund um Ingelfingen“ führt auf dem Georg-Fahrbach-Wanderweg in Richtung Criesbach und an der Criesbacher Kelter vorbei. Wer sich für den Wegverlauf interessiert, erhält mit der Richtung auf Criesbach und der Kelter zwei konkrete Orientierungspunkte.

Weitere Themen im Hohenlohekreis

Im übergeordneten Reiseziel Hohenlohekreis eröffnen zahlreiche Radwege Möglichkeiten, die Region zu erkunden. Die Hohenloher Hügellandschaft wird von den tief eingeschnittenen Flusstälern von Kocher, Jagst und Ohrn eingerahmt. Drei Limesplattformen bieten einen weiten Ausblick über die Landschaft; das UNESCO-Welterbe Limes führt schnurgerade durch den Hohenlohekreis.

Zu den kulturellen Zielen im Hohenlohekreis gehört Kloster Schöntal, das im Jagsttal in Hohenlohe liegt. Die Klosterkirche hat eine imposante barocke Doppelturmfassade; im Kreuzgang befindet sich das Grabmal des Ritters Götz von Berlichingen. Forchtenberg zeigt ein mittelalterliches Stadtbild mit einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer und zahlreichen Fachwerkhäusern. In Krautheim hat die Stauferburg einen 28 Meter hohen Bergfried, dessen Aufstieg mit einem Ausblick über das Jagsttal belohnt wird; das Johannitermuseum dokumentiert die Geschichte des Johanniterordens. Schloss Neuenstein ist eine staufische Wasserburg, die im 16. Jahrhundert zu einer prächtigen Renaissance-Residenz ausgebaut wurde. Die Dauerausstellung dort präsentiert die Inventare von sieben Hohenloher Schlössern.

Auch Wein und Destillate gehören zu den regionalen Themen: Bei Hohenloher Winzern und Brennern können Besucher beides direkt kaufen und verkosten; die beteiligten Betriebe variieren. Das Hohenloher Weindorf findet auf dem Marktplatz in Öhringen statt. Für eine Planung zu einem konkreten Datum empfiehlt es sich, die Veranstaltungstermine zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Niedernhall, Pfedelbach, Künzelsau, Krautheim, Bretzfeld, Neuenstein, Mulfingen, Kupferzell.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hohenlohe.

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