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In Eschbronn sind zwei Kulturthemen besonders konkret: die Baugeschichte der Pfarrkirche St. Markus in Mariazell und die örtlichen Fasnetgruppen. An der Kirche lässt sich ein historischer Umbau mit auffälligen Details am Turm verbinden; die Fasnet wird durch mehrere namentlich bekannte Gruppen greifbar.

Romanischer Ursprung und gotischer Umbau in Mariazell

Die katholische Pfarrkirche St. Markus in Eschbronn-Mariazell ist ursprünglich romanisch. 1607/08 wurde sie gotisch umgebaut und ihr Turm um zwei achteckige Geschosse erhöht. Damit treffen am selben Bauwerk ein romanischer Ursprung und eine klar datierte spätere Veränderung zusammen. Wer sich für historische Architektur interessiert, kann an der Kirche sowohl auf die Baugeschichte als auch auf einzelne Gestaltungsmerkmale achten.

Am Turm sind unterschiedliche Arten von Zeichen zu entdecken: An den Buntsandsteinquadern der beiden unteren Geschosse finden sich frühe Steinmetzzeichen; die gewaltigen Wasserspeier überragen diese Geschosse. In das Maßwerk der unteren acht Fenster ist jeweils ein Buchstabe von „AVE MARIA“ eingearbeitet. Die Buchstaben erinnern an „cella Mariae“. Steinmetzzeichen auf dem Stein und Buchstaben im Maßwerk geben so zwei verschiedene Anknüpfungspunkte, um die Gestaltung des Turms näher zu betrachten.

Fasnet mit örtlichen Gruppen

Auch die Fasnet gehört zu den konkreten Eschbronner Themen. Zur örtlichen Tradition zählen die Heuliecherzunft Mariazell e.V. mit ihren Rotseehexen, die Hecke-Pfiefer-Narrengilde Locherhof e.V. und die Geistersteinhexen Locherhof e.V. Die Namen machen den lokalen Bezug der Gruppen zu Mariazell und Locherhof sichtbar. Wenn Sie Ihre Reise an der Fasnet ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin vor der Buchung.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Rottweil

Im übergeordneten Reiseziel Rottweil kommen weitere, eigenständige Kulturthemen hinzu. Das Salinenmuseum Unteres Bohrhaus zeigt die Siedesalzgewinnung in Originalgebäuden mit originalen Geräten, einem Wasserrad und zwei Solepumpen. Außerdem erläutert das Museum Geschichte und Bedeutung der ehemaligen Königlichen Saline Wilhelmshall, die als ältester Industriebetrieb Rottweils bezeichnet wird. So verbindet sich der Blick auf das Verfahren der Salzgewinnung mit der Geschichte eines früheren Industriebetriebs.

Im Dominikanermuseum führt die Abteilung „Römisches Rottweil – Arae Flaviae“ durch einen Tag im römischen Rottweil, den 4. August 186 n. Chr.: vom Forum am Morgen über öffentliche und private Termine bis zum Festmahl am Abend. Rekonstruktionen und interaktive Bereiche ergänzen die Ausstellung. Große und kleine Besucher können dort außerdem eine römische Wolltunika, ein Kettenhemd, Helm oder Schild eines römischen Soldaten sowie den Sattel eines römischen Reiters ausprobieren. Prüfen Sie vor dem Besuch, ob diese Mitmachangebote aktuell verfügbar sind.

Eine andere Form der Beschäftigung mit der römischen Vergangenheit bieten die Stelen entlang des Römerpfades in der Rottweiler Altstadt. Sie informieren über wichtige Punkte der ehemaligen römischen Stadt. Während die Museumsabteilung einen Tag als zusammenhängende Erzählung aufgreift, verteilen die Stelen Informationen auf mehrere Punkte im Stadtraum.

Auch die Fasnet hat in Rottweil einen eigenen zeitlichen Anknüpfungspunkt: Der Narrensprung beginnt am Fasnetmontag beim Glockenschlag um 8 Uhr hinter dem Schwarzen Tor. Da der konkrete Fasnetmontag jedes Jahr variiert, prüfen Sie das Datum für Ihr Reisejahr vor der Planung.

Weitere Reiseziele entdecken: Dunningen, Villingendorf, Schenkenzell, Lauterbach, Schramberg, Zimmern Ob Rottweil, Rottweil, Hardt.

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