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Die Ruine Schenkenburg ist das Wahrzeichen von Schenkenzell und gibt der Ortswahl einen markanten historischen Bezugspunkt. Hinzu kommen die Klostergeschichte im Ortsteil Wittichen, die St. Georgskapelle in Kaltbrunn und Wege mit unterschiedlichen Zielen. So lässt sich der Aufenthalt nach einem konkreten Schwerpunkt planen: historische Orte, ein Wanderziel am Staufenkopf, der Stausee Kleine Kinzig oder eine Mountainbiketour. Bei der Suche nach einer Unterkunft in Schenkenzell hilft diese Unterscheidung, die eigenen Tagespläne in den Mittelpunkt zu stellen.

Wege mit unterschiedlichen Zielen

Die Staufenkopf-Grillhütte thront über Schenkenzell. Wanderwege führen über Rinkenbach, Wanne oder Sattellege zum 683 Meter hohen Gipfel des Staufenkopfs.

Ein anderes Ziel bietet die Rossberg-Stausee-Tour: Sie beginnt am Rathaus in Schenkenzell, führt über Wittichen zum Stausee Kleine Kinzig und kehrt nach Schenkenzell zurück. Damit lassen sich zwei unterschiedliche Wegziele gegenüberstellen: der Staufenkopf als Gipfel und der Stausee als Ziel der Rossberg-Tour. Da sich Oberflächen- und Zugangsbedingungen ändern können, sollten Sie diese vor der Tour prüfen.

Fürs Mountainbike ist die 21 Kilometer lange Bettelmännle-Tour eine benannte Option. Sie beginnt und endet in Schenkenzell und führt durch Wald sowie über Anhöhen. Unterwegs bietet sie wiederholt Ausblicke auf die typische Landschaft des Schwarzwalds. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Trailbedingungen.

Auch der Flößerpfad Kinzigtal macht Schenkenzell zu einem Orientierungspunkt entlang einer längeren Route. Über ehemalige Flößer-Wehre erreicht der Weg den Bahnhof Schenkenzell und führt von dort weiter zur Ruine Schenkenburg und nach Schiltach. Insgesamt ist der Pfad rund 33 Kilometer lang: etwa 11 Kilometer entfallen auf den Abschnitt Loßburg–Alpirsbach, etwa 22 Kilometer auf Alpirsbach–Wolfach. Wenn Sie diesen Weg einplanen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegweisung.

Eine weitere Etappenperspektive bietet der Kinzigtäler Jakobusweg. Schenkenzell ist erstes Etappenziel auf dem etwa 16 Kilometer langen Abschnitt von Loßburg nach Schenkenzell.

Klostergeschichte und Kapelle

Im Ortsteil Wittichen gründete Luitgard 1324 mit 33 Schwestern eine Klause. Vom ehemaligen Kloster sind dort nur noch der Lange Bau und die barocke Kirche erhalten. Zusammen mit der Ruine Schenkenburg bildet Wittichen einen weiteren historischen Schwerpunkt innerhalb Schenkenzells.

In Schenkenzell-Kaltbrunn wird die St. Georgskapelle erstmals 1275 in einer Aufstellung der zum Bistum Konstanz gehörenden Pfarreien genannt. Die Kapelle kann für Trauerfeiern sowie für private Zwecke wie Hochzeiten, Taufen und andere christlich geprägte Feste genutzt werden. Die Nutzung ist mit den zuständigen Ansprechpersonen abzusprechen. Wenn Sie eine solche Feier planen, gehört diese Vereinbarung daher zur Vorbereitung.

Anreise mit der Bahn

Schenkenzell liegt an der Bahnstrecke Offenburg–Freudenstadt und ist mit der Ortenau-S-Bahn bis zum Bahnhof Schenkenzell erreichbar. Prüfen Sie vor der Abfahrt den aktuellen Fahrplan. Der Bahnhof ist zugleich ein konkret benannter Punkt am Flößerpfad: Von dort führt die Route weiter zur Ruine Schenkenburg und nach Schiltach.

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