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Fluorn-Winzeln bietet zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: mittelalterliche Kirchenkunst und ein Naturangebot mit Alpakas. Die Fluorner Kirche ist mit einem spätromanischen Tympanon verbunden; am Erlebnishof POCHENMÜHLE werden Spaziergänge mit Alpakas angeboten, außerdem gehört der Erlebnispfad „Natur auf der Spur“ dazu.

Kirchenkunst und Baugeschichte

Die Fluorner Kirche wird erstmals 1275 urkundlich erwähnt; ihre Grundmauern dürften wesentlich älter sein. Ihr Tympanon wird spätromanisch eingeordnet und dürfte um 1220 entstanden sein. Das kleeblattförmige Werk aus rotem Sandstein zeigt das Lamm Gottes. Dabei bezeichnen die Jahresangaben Verschiedenes: 1275 ist die erste urkundliche Erwähnung der Kirche, während die Entstehungszeit des Tympanons nur ungefähr datiert ist.

Auch der Standort des Tympanons gehört zu seiner Geschichte: Früher befand es sich am westlichen Kircheneingang, heute ist es an der Ostseite der Sakristei angebracht. Eine weitere historische Schicht weist das Langhaus der Pfarrkirche St. Mauritius auf. Es dient heute als Versammlungsraum und enthält Reste aus dem 15. Jahrhundert. So stehen unterschiedliche Zeitschichten nebeneinander: die spätromanische Einordnung des Tympanons, die urkundliche Erwähnung der Fluorner Kirche und die Baureste aus dem 15. Jahrhundert.

Alpakaspaziergänge und Erlebnispfad

Der Erlebnishof POCHENMÜHLE in Fluorn-Winzeln bietet Spaziergänge mit Alpakas an. Zum Hof gehört außerdem der Erlebnispfad „Natur auf der Spur“. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Bei einem Spaziergang stehen die Alpakas im Mittelpunkt, während der Pfad als eigener Bestandteil des Hofes hinzukommt. Wenn Sie eines der Angebote fest einplanen, stimmen Sie die aktuellen Arrangements direkt mit dem Betreiber ab. Damit lässt sich die Reiseentscheidung an den Interessen ausrichten: an Baugeschichte und Kirchenkunst oder an einem benannten Naturangebot.

Rottweil: weitere Kultur- und Technikthemen

Das Dominikanermuseum in Rottweil setzt einen eigenen Schwerpunkt auf römische Geschichte. Die Abteilung „Römisches Rottweil – Arae Flaviae“ führt Besucher am 4. August 186 n. Chr. durch einen Tag im römischen Rottweil: vom Forum am Morgen über öffentliche und private Termine bis zum Festmahl am Abend. Rekonstruktionen und interaktive Bereiche ergänzen die Ausstellung. Große und kleine Besucher können dort außerdem eine römische Wolltunika, ein Kettenhemd, Helm oder Schild eines römischen Soldaten sowie den Sattel eines römischen Reiters ausprobieren. Wenn dieses Mitmachangebot für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie seine aktuelle Verfügbarkeit.

Ein anderes Thema der Rottweiler Geschichte behandelt das Salinenmuseum Unteres Bohrhaus. In Originalgebäuden mit originalen Geräten, einem Wasserrad und zwei Solepumpen zeigt es die Siedesalzgewinnung. Das Museum erklärt auch die Geschichte und Bedeutung der ehemaligen Königlichen Saline Wilhelmshall, die als ältester Industriebetrieb Rottweils bezeichnet wird.

Der Testturm steht für einen technischen Schwerpunkt in Rottweil: In zwölf Schächten werden moderne Aufzüge getestet und zertifiziert, mit Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 18 Metern pro Sekunde. Für die Anreise zum Testturm mit öffentlichen Verkehrsmitteln führt die Verbindung vom Bahnhof Rottweil werktags über den Bus 5011 und samstags sowie sonntags über einen Rufbus. Prüfen Sie die Verbindung vor der Fahrt, da sich Transportdetails ändern können.

Weitere Reiseziele entdecken: Dunningen, Dietingen, Rottweil, Epfendorf, Aichhalden, Sulz Am Neckar, Bösingen, Hardt.

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