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Die Burg Hohenzollern ist die dritte Festung auf dem Zollerberg. Sie gehört zur Gemeinde Bisingen und liegt auf der Gemarkung des Ortsteils Zimmern. Ihre Geschichte erzählt von einem Neubeginn nach zwei Brüchen: Die beiden Vorgängerinnen wurden zerstört und verfielen; von 1850 bis 1867 wurde die heutige Burg wiedererrichtet. So begegnen Sie hier einem historischen Ort, dessen heutige Gestalt auf diese spätere Wiedererrichtung zurückgeht.

Burg Hohenzollern: Geschichte, Gemächer und Kultur

Die Burg öffnet täglich für Besucher und ermöglicht Einblicke in ihre historischen Gemächer. Da sich Besuchszeiten ändern können, prüfen Sie vor Ihrer Anreise die aktuellen Öffnungszeiten. Das Kulturprogramm umfasst zahlreiche Konzerte, Familientage, Open-Air-Kino und Ausstellungen. Damit gehören neben den historischen Räumen auch wechselnde kulturelle Formate zum Bild der Burg; konkrete Veranstaltungen können Sie als eigenen Schwerpunkt für Ihren Besuch im Blick behalten.

Alb-Landschaft und geologische Entdeckungen

Die Zollernalb liegt im westlichen Teil des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb, dort, wo die Berge am höchsten sind. Der Schlichemwanderweg zeigt eine andere Seite dieser Landschaft: Die 33 Kilometer lange Strecke führt von Meßstetten-Tieringen nach Epfendorf und umfasst kleinere Wasserfälle, Feuchtwiesen und eine steil eingeschnittene Klamm. Route und Landschaftsformen gehören hier zusammen – vom Verlauf durch unterschiedliche Naturbereiche bis zur markanten Klamm.

Auch geologische Besonderheiten geben der Region erkennbare Akzente. Zu den geologischen Naturspektakeln der Zollernalb zählen der Zillhauser Wasserfall und das Felsenmeer unterhalb des Hörnle. Oberhalb von Nusplingen endet der Geologische Lehrpfad auf dem Westerberg an einem Klopfplatz. Wasserfall, Felsenmeer und Lehrpfad eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Thema Geologie, ohne dass sie zu einer einzigen Tour zusammengefasst werden müssen.

Wandern, Radfahren und saisonale Aktivitäten

Für Wandernde gibt es vierzehn Premiumwege: elf in Albstadt und drei in Meßstetten. Hinzu kommen mehr als 100 ausgeschilderte Rundwanderwege. Das Angebot „Wandern wie die Andern“ zeigt vielfältige, abwechslungsreiche Touren, die sich auch für Menschen mit Behinderung eignen. Wenn Sie Natur und Hintergrundwissen verbinden möchten, vermitteln Albguide-Touren Wissenswertes über die regionale Tier- und Pflanzenwelt sowie über Geschichte, Vorgeschichte, Archäologie und Geologie. Dafür wird die Buchung einer Albguide-Tour empfohlen.

Auch für andere Interessen gibt es konkrete Anknüpfungspunkte: Im Albvorland sind gemütliche Familientouren mit dem Fahrrad möglich, zum Beispiel am Schömberger Stausee. Am Lochen kann man mit einem Esel wandern. Im Winter bietet die Zollernalb zahlreiche Loipen und Skilifte. Die saisonale Bandbreite reicht damit von Wander- und Radangeboten bis zu Wintersport; welche davon für Ihre Reise wichtig sind, hängt auch vom Zeitpunkt Ihres Besuchs ab.

Zum kulturellen Erleben gehört außerdem der Martinusweg: Vier Etappen des europäischen Kulturwegs durchqueren die Zollernalb. Er ergänzt die naturnahen Themen um einen kulturellen Weg durch die Region und setzt einen anderen Akzent als Wanderangebote, die vor allem Landschaft oder Geologie in den Vordergrund stellen.

Unterwegs und die Reise planen

Für die Anreise innerhalb der Freizeitverkehrssaison 2026 fährt die Schieferbahn umsteigefrei von Balingen nach Dotternhausen und Schömberg. Diese Saison läuft bis zum 18. Oktober 2026. Ebenfalls in der Freizeitverkehrssaison 2026 verbindet der Nauf-Nab-Trauf-Bus Hechingen mit dem Nägelehaus in Albstadt-Onstmettingen. Wenn Sie eine dieser Verbindungen einplanen, prüfen Sie vorab den Fahrplan.

So beginnen Sie die Planung bei den Entdeckungen, die Sie besonders interessieren, und behalten zugleich die unterschiedlichen Themen der Zollernalb im Blick.

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