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Aufseß verbindet einen 14 Kilometer langen Brauereien-Rundweg mit vier Brauereigasthöfen. Der Rundweg führt über Aufseß, Sachsendorf, Hochstahl und Heckenhof und kehrt nach Aufseß zurück. Für die Strecke sind ungefähr vier Stunden Gehzeit angegeben. So lässt sich ein Wandertag an einer konkreten Distanz und Zeitangabe ausrichten; Pausen und Einkehr sollten Sie zusätzlich einplanen. Prüfen Sie vor dem Start die örtlichen Wegbedingungen.

Brauereien-Rundweg und Einkehrpass

Der Weg ist mit vier Brauereigasthöfen verknüpft. An jeder Station kann ein Brauereiwanderpass gestempelt werden; wer alle vier besucht, erhält ein Zertifikat. Wenn der Pass Teil Ihrer Planung ist, bestätigen Sie vor der Anreise die teilnehmenden Betriebe und die Verfügbarkeit des Passes. Für die Tagesplanung ist wichtig, die ungefähre Gehzeit nicht mit der gesamten Dauer inklusive Einkehr und Pausen gleichzusetzen.

Schlösser und Kultur in Aufseß

Die Orte Ober- und Unteraufseß gruppieren sich jeweils um ihre Schlösser; die Schlösser sind mit der historischen Adelsfamilie von Aufseß verbunden. Schloss Unteraufseß ist mit geführten Besuchen, Schloss Oberaufseß mit Theaterbesuchen verbunden. Klären Sie vorab die Zugangsmöglichkeiten für geführte Besuche und den Spielplan für Theaterbesuche.

Für die Aufenthaltsplanung unterscheiden sich die Optionen: Beim Wanderweg sind Strecke und ungefähre Gehzeit die Eckpunkte, beim Pass zählt der Besuch aller vier Stationen, während Schlossbesuche von Zugang und Spielplan abhängen. Wenn Sie eine Übernachtung in Aufseß erwägen, lässt sich daran ausrichten, ob die Wanderung oder ein kultureller Besuch Ihren Aufenthalt prägen soll.

Hollfeld: eigene Kultur- und Naturthemen

Im übergeordneten Reiseziel Hollfeld finden im Mai und Juni Wallfahrten zur Salvatorkirche statt; es sind die einzigen Salvator-Wallfahrten im Erzbistum Bamberg. Ganzjährig werden dort individuelle, fachkundige Stadtführungen mit erfahrenen Stadtführern angeboten. Eine botanische Führung in einem Garten in Hollfeld erläutert die Pflanzenwelt, dauert etwa 45 Minuten und wird gern mit einer Stadtführung verbunden. Der kostenlose Flyer „Rundgang durch die historische Altstadt von Hollfeld“ enthält Informationen und Bilder zu den Bauwerken und ist in der Touristinfo erhältlich.

In der Hollfelder Oberstadt bewahrt der Bereich um den Marienplatz bis heute den frühmittelalterlichen Charakter einer Bürger- und Bergstadt sowie die Struktur einer Spornsiedlung. Der spätmittelalterliche Wehrturm von St. Gangolf ist an die ehemalige Kirche angebaut, die heute als Kulturzentrum genutzt wird; der Turm enthält eine alte Türmerwohnung und bietet eine Aussicht.

Der Kinder-Erlebnisweg im Kainachtal bietet Schautafeln zu Flora und Fauna sowie Erlebnisstationen wie ein Barfußfeld, Klanghölzer und Baumstämme zum Klettern. Auf dem Rückweg liegt ein Tiergehege mit Ziegen am Wegesrand. Die Terrassengärten liegen am südlichen Steilhang unterhalb der Hollfelder Stadtmauer; dort wachsen Pflanzen, die an ein trocken-heißes Klima angepasst sind. Dazu zählen winterharte Feigen und Kakteen, heimische Orchideen und das seltene Felsenhungerblümchen. Rosen und Begleitpflanzen stehen im Juni und Juli in voller Blüte. Welche Pflanzen zu sehen sind, kann je nach Jahreszeit und Gartenpflege variieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Plankenfels

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hollfeld.

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