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Hollfeld verbindet die historische Oberstadt mit den Terrassengärten am südlichen Steilhang unterhalb der Stadtmauer. Die Rosen und ihre Begleitpflanzen stehen dort im Juni und Juli in voller Blüte, während die Ortsgeschichte unabhängig davon den Aufenthalt prägt. Für die Wahl der Unterkunft ergeben sich damit zwei gut erkennbare Schwerpunkte: Baugeschichte und Stadtführungen einerseits, Pflanzen und Garten andererseits. Im Mai und Juni finden Wallfahrten zur Salvatorkirche statt; sie sind die einzigen Salvator-Wallfahrten im Erzbistum Bamberg und gehören zu Hollfelds fortdauernden Traditionen. Hinzu kommen ein botanischer Rundgang sowie ein Naturerlebnisweg im Kainachtal.

Oberstadt und St. Gangolf

Die Hollfelder Oberstadt mit dem Marienplatz bewahrt bis heute den frühmittelalterlichen Charakter einer Bürger- und Bergstadt sowie die Struktur einer Spornsiedlung. Im Turm befindet sich eine alte Türmerwohnung; außerdem bietet er eine Aussicht. Im Turm befinden sich eine alte Türmerwohnung; außerdem bietet er eine Aussicht. Die Stadt bietet ganzjährig individuelle, fachkundige Stadtführungen mit erfahrenen Stadtführern an. Der kostenlose Flyer „Rundgang durch die historische Altstadt von Hollfeld“ enthält Informationen und Bilder zu den Bauwerken und ist in der Touristinfo erhältlich.

Terrassengärten im Jahreslauf

Die Terrassengärten Hollfelds liegen am südlichen Steilhang unterhalb der Stadtmauer und wurden auf früheren Küchengärten angelegt. Dort wachsen Pflanzen, die an ein trocken-heißes Klima angepasst sind. Die Auswahl umfasst winterharte Feigen und Kakteen, heimische Orchideen sowie das seltene Felsenhungerblümchen. Rosen und ihre Begleitpflanzen stehen im Juni und Juli in voller Blüte. Der konkrete Pflanzenbestand kann je nach Jahreszeit und Gartenpflege variieren. Für die Reisezeit ist damit ein klarer Unterschied gesetzt: Die Rosenblüte hat ihren Höhepunkt im Juni und Juli; der historische Charakter der Oberstadt besteht unabhängig davon.

Führungen und Naturerlebnisse

Die Gartenanlage lässt sich auch mit einer botanischen Führung erschließen: Eine Botanikerin oder ein Botaniker führt durch den Garten und erläutert die Pflanzenwelt. Die Führung dauert etwa 45 Minuten und wird gern mit einer Stadtführung verbunden. Ein anderer Zugang zur Natur ist der Kinder-Erlebnisweg im Kainachtal. Schautafeln widmen sich Flora und Fauna; die Erlebnisstationen umfassen ein Barfußfeld, Klanghölzer und Baumstämme zum Klettern. Auf dem Rückweg des Weges liegt ein Tiergehege mit Ziegen am Wegesrand. So unterscheiden sich die Naturthemen auch in ihrer Vermittlung: Im Garten erläutert eine Fachperson die Pflanzenwelt, während der Weg Schautafeln und Erlebnisstationen bereithält.

Weitere Themen im Reiseziel Bayreuth

Auch das umfassendere Reiseziel Bayreuth bietet weitere, eigenständige Akzente. Das Gartenkunst-Museum Schloss Fantaisie wurde im Juli 2000 als damals erstes deutsches Museum eröffnet, das ausschließlich die Geschichte der Gartenkunst thematisiert. Der Schlosspark Fantaisie vereint Gestaltungselemente aus Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus. Die Teufelshöhle bei Pottenstein kann ausschließlich im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Damit stehen im größeren Reiseziel neben Hollfelds Stadtgeschichte und Gärten auch Gartenkunstgeschichte und ein Höhlenbesuch mit klar geführungsgebundenem Format zur Wahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Plankenfels, Aufseß, Pottenstein, Heinersreuth, Ahorntal, Creußen, Pegnitz, Bischofsgrün.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayreuth.

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