Pottenstein verbindet Burg und Altstadt mit Höhlenerlebnis, Wanderrouten und Freizeitangeboten am Wasser. Für die Planung sind vor allem die ausschließlich geführte Teufelshöhle und zwei Wanderungen mit unterschiedlichen Distanzen und Gehzeiten konkrete Orientierungspunkte.
Die Burg und die historische Altstadt
Die über 1.000 Jahre alte Burg Pottenstein ist ein Wahrzeichen der Stadt und beherbergt ein Burgmuseum. Sie wurde auf einem mächtigen Dolomitfelsen erbaut. In der historischen Altstadt liegt der Ortskern innerhalb der Stadtmauer; fränkische Fachwerkhäuser prägen sein Bild. So begegnen Ihnen in Pottenstein unterschiedliche historische Motive: die auf dem Felsen errichtete Burg mit ihrem Museum und die von Stadtmauer und Fachwerk geprägte Altstadt.
Die Teufelshöhle: Dauer und Zugang
Die Teufelshöhle kann ausschließlich im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Eine Führung dauert 45 bis 60 Minuten. Die Höhle ist etwa 3.000 Meter lang; ungefähr die Hälfte ihrer Gesamtlänge ist bei einer Führung öffentlich zugänglich. Zu den Besonderheiten im Inneren zählen Tropfsteinformationen und ein vollständiges Höhlenbärenskelett. Die Höhle ist gut ausgebaut und leicht begehbar, weist jedoch einige Stufen auf. Die Dauer und die Stufen sind nützliche Punkte, wenn Sie einen Höhlenbesuch in Ihre Tagesplanung einordnen.
Zwei Wanderungen im Vergleich
Die Tal- und Höhentour führt von Pottenstein über den Schöngrundsee, die Teufelshöhle, die Schüttersmühle, das Klumpertal, Kühlenfels, Kirchenbirkig und Weidenloh zurück nach Pottenstein. Sie ist etwa 16 Kilometer lang und dauert ungefähr vier Stunden. Die Wanderung „Auf das Dach der Fränkischen Schweiz“ führt ebenfalls von Pottenstein aus und zurück. Ihre Route verläuft über Haselbrunn, Hohenmirsberg, Püttlach, Oberhauenstein und das Obere Püttlachtal; sie ist etwa 18 Kilometer lang und dauert ungefähr fünfeinhalb Stunden.
Wer zwischen diesen beiden Touren nach Zeitaufwand auswählt, findet in der Tal- und Höhentour die kürzere Option. Die zweite Route ist nach den angegebenen Näherungswerten etwa zwei Kilometer länger und dauert ungefähr anderthalb Stunden mehr. Die genannten Zwischenorte machen außerdem sichtbar, wie unterschiedlich die Strecken verlaufen, obwohl beide in Pottenstein beginnen und dorthin zurückführen.
Felsenbad, See und Rodelbahnen
Das Felsenbad Pottenstein gehört zu den ältesten Freibädern Deutschlands. Zum Bad gehören ein Badebereich und ein idyllischer Biergarten. Am Schöngrundsee gelten andere Nutzungsbedingungen: Baden und Angeln sind dort nicht gestattet. Eine Tretbootfahrt auf dem See im Weihersbachtal wird als Ausflugsmöglichkeit angeboten. Direkt am Schöngrundsee befindet sich außerdem ein gebührenfreier Parkplatz.
Im näheren Umfeld von Pottenstein prägen durch Erosion herauspräparierte Felswände und Felstürme aus Frankendolomit das Landschaftsbild der Fränkischen Schweiz. Ein weiteres Freizeitangebot ist der Erlebnisfelsen Pottenstein mit zwei Rodelbahnen. Der 1.160 Meter lange Frankenrodel führt in einer Edelstahlmulde; der Frankenbob ist bei jedem Wetter startklar. Damit lassen sich die beiden Bahnen anhand der unterschiedlichen Angaben zu Strecke und Wetter einordnen.
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