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Die vielfältige Landschaft rund um Bockhorn lädt ganzjährig zum Wandern und Radwandern ein. Drei ausgeschilderte Rundtouren geben Radfahrern konkrete Strecken zur Auswahl; die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung bringt zudem einen kunsthistorischen Akzent in die Routenplanung. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, ob Wandern, eine Radrunde oder der Kulturpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll. Die Details zu den Radwegen helfen, Tagesplanung und gewünschte Aktivität zusammenzudenken.

Radfahren: drei Rundtouren in Bockhorn

Das Bockhorner Radwegenetz umfasst drei ausgeschilderte Rundtouren, die jeweils etwa 20 Kilometer lang sind. Ausgearbeitet wurden sie ab März 2007. Der Rathausplatz ist der zentrale Ausgangspunkt des Netzes; die Beschilderung beginnt bereits an der Abzweigung B388/Salmannskirchen. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routenbedingungen.

Bei der Planung wurde weitgehend darauf geachtet, möglichst Wege und Straßen mit keinem oder geringem Autoverkehr auszuwählen. Die Bockhorner Radrouten sollen Freizeitradler und besonders Familien mit Kindern ansprechen. Auch Pausen waren Teil des Konzepts: Vorgesehen war, örtliche Gasthäuser einzubinden, damit Radfahrer dort eine Pause machen und Wirtshäuser sowie Biergärten kennenlernen können. Wenn Sie eine Einkehr einplanen, prüfen Sie die Öffnungszeiten des jeweiligen Betriebs. Für Radfahrer aus Erding sind zu den Bockhorner Rundstrecken etwa 25 Kilometer zurückzulegen; diese Distanz ist von den rund 20 Kilometern je Rundtour zu unterscheiden.

Wandern und Kultur

Wandern ist rund um Bockhorn ebenfalls ganzjährig möglich. Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung ist eine konkrete Möglichkeit, eine Radtour mit Kunstgeschichte zu verbinden: Sie zählt zu den kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten, die sich auf den Bockhorner Touren besichtigen lassen. So können Sie die Aktivität nach der eigenen Vorliebe wählen und haben beim Radfahren neben der Strecke auch ein benanntes Kulturziel.

Erding als übergeordnetes Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Erding eröffnen sich weitere Kultur- und Wegethemen. Stadtführungen geben Einheimischen und Touristen Einblick in die Geschichte der Stadt und ihrer Gebäude. Eine Führung auf den Stadtturm führt auf eines der ältesten Gebäude Erdings. Nach 163 Stufen erreicht man eine Höhe von 35 Metern; von dort reicht der Blick über Erding und das Umland bis nach München und bei Föhn bis zum Alpenpanorama.

Das Erdinger Bauernhausmuseum umfasst 15 Baudenkmäler, die aus dem Landkreis Erding dorthin verlagert wurden. Es zeigt die historische bäuerliche Wirtschafts- und Lebensweise des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. So verbindet das Museum historische Gebäude mit einem Blick auf das damalige bäuerliche Leben.

Auch die Wanderangebote in Erding lassen sich anhand konkreter Maße unterscheiden: Die Wanderwege sind zwischen 5,9 und 15 Kilometer lang, die veranschlagten Gehzeiten liegen zwischen eineinhalb und fünf Stunden. Die Themenwege dauern rund eine Stunde und führen durch die Altstadt, Stadtteile oder auf den Spuren der Kunstmaler. Prüfen Sie vor einer Wanderung die aktuellen Wegbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Oberding, Neuching, Finsing, Ottenhofen, Taufkirchen (Vils), Isen, Wartenberg, Eitting.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erding.

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