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Isen bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Motive: Wanderwege führen an Mühlbach, Forellenteichen und markanten Bauwerken vorbei; dazu kommen der Freizeitpark „Meindlvilla“ und die Pfarrkirche St. Zeno. Die beschriebenen Routen unterscheiden sich durch ihre Wegpunkte und Ziele. Überlegen Sie daher zunächst, welche Orte und Themen Sie in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten.

Wanderwege mit unterschiedlichen Verläufen

Wanderweg 3 beginnt im Isener Ortszentrum. Er führt über einen Steg am Mühlbach entlang an Forellenteichen und anschließend zurück zur Isen. Wer sich an den genannten Wegpunkten orientiert, erhält einen klaren Eindruck des Verlaufs: vom Ortszentrum über den Bach und die Teiche zurück zur Isen.

Wanderweg 4 führt von der Ortsmitte in Richtung Dorfen, am Freizeitpark „Meindlvilla“ vorbei, über den Schinderbach und an der Ziegelei vorbei nach Eck. Im Unterschied zu Weg 3 endet die beschriebene Strecke in Eck. Der Freizeitpark ist dabei ein benannter Punkt am Weg; Schinderbach und Ziegelei prägen weitere Abschnitte des Verlaufs.

Auch Wanderweg 1 bietet konkrete Orientierungspunkte. Er führt an der Josefskapelle mit Lourdesgrotte vorbei. Im Wald steht an einer Kreuzung mit einer Teerstraße ein Marterl mit dem Heiligen Sebastian; dort zweigt eine Abkürzung Richtung Zieglstadl und Isen ab. So lässt sich die Kapelle als Bauwerk mit Lourdesgrotte von der Wegkreuzung unterscheiden, an der die Abkürzung abzweigt.

Park und Kirchengeschichte in Isen

Der Freizeitpark „Meindlvilla“ ist ein kleiner Park um eine alte Villa. Zur Ausstattung gehören ein Kneippbecken, ein Kinderspielplatz, eine Tischtennisplatte, eine Stockbahn, ein Ententeich und Ruhebänke. Damit stehen dort unterschiedliche Angebote und Aufenthaltsorte nebeneinander: vom Spiel- und Sportangebot bis zur Bank am Teich. Wer Wanderweg 4 betrachtet, kann den Park als einen der dort ausdrücklich genannten Wegpunkte einordnen.

Ein eigener kulturhistorischer Schwerpunkt ist die Pfarrkirche St. Zeno in Isen. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Erzdiözese München und Freising. Wahrscheinlich wurde sie unter Bischof Ermbert (739–747) gegründet. Die Gründung ist damit eine andere Aussage als die vergleichende Einordnung der Kirche als eine der ältesten der Erzdiözese; beide Aspekte gehören zum Bild der Isener Kirchengeschichte.

Kultur und Orientierung in Erding

Auch Erding bietet eigenständige Kulturthemen. Das Erdinger Bauernhausmuseum umfasst 15 Baudenkmäler, die aus dem Landkreis Erding dorthin verlagert wurden. Das Museum stellt die historische bäuerliche Wirtschafts- und Lebensweise des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dar. Auf dem Museumsgelände findet freitags von 12:00 bis 16:30 Uhr ein Bauernmarkt statt, auf dem Landwirtinnen und Landwirte aus dem Landkreis Erding regionale und saisonale Waren und Speisen anbieten. Da sich Marktzeiten ändern können, empfiehlt es sich, den Zeitplan vor einem Besuch zu prüfen.

Für den Besuch des Erdinger Bauernhausmuseums sind die Stadtbuslinien 523 und 524 sowie die Regionalbuslinien 561 und 562 bis zur Haltestelle „Erding-Freilichtmuseum“ genannt. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen. In Erding führt außerdem die Stadtturmführung auf eines der ältesten Gebäude der Stadt. Nach 163 Stufen liegt die Höhe des Turms bei 35 Metern. Von dort reicht der Blick über Erding und das Umland bis nach München; bei Föhn ist auch das Alpenpanorama zu sehen. Die Stufen und die Höhe geben konkrete Orientierung für diese Führung, während der Alpenblick ausdrücklich an die Föhnlage gebunden ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Buch Am Buchrain, Sankt Wolfgang, Moosinning, Fraunberg, Dorfen, Inning Am Holz, Wartenberg, Pastetten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Erding.

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