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Der Schneeberg ist mit 1.053 Metern der höchste Berg Frankens. Der Ochsenkopf erreicht 1.024 Meter und ist der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Schon an diesen beiden Gipfeln zeigt sich, wie unterschiedliche Maßstäbe die Landschaft charakterisieren: Der eine setzt die höchste Marke Frankens, der andere nimmt innerhalb des Fichtelgebirges den zweiten Rang ein.

Gipfel, Gestein und Wasser

Granit prägt das Fichtelgebirge besonders stark. Daneben kommen Gneis, Basalt, Phyllitschiefer, Marmor, Quarz, Proterobas und Speckstein vor. Auch die Flüsse geben der Region eine markante geografische Rolle: Main, Eger, Naab und Saale gelten als die vier bekanntesten Flüsse, die hier entspringen.

Der Naturpark Fichtelgebirge erstreckt sich über mehr als 1.000 Quadratkilometer zwischen den Zentren Bayreuth, Hof und Weiden sowie der tschechischen Stadt Cheb (Eger). Diese Orientierung macht die Größe der Region deutlich, ohne sie auf einen einzelnen Gipfel oder einen Gesteinstyp zu verkürzen.

Am Fichtelsee: Erholung und Schutz

Der Fichtelsee verbindet unterschiedliche Themen auf engem geografischem Raum: Sein südlicher Teil dient als Naherholungsgebiet mit Badestellen und einer Gastwirtschaft. Der nördliche und östliche Teil wurde 1939 auf 45,4 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 1982 wurde das Schutzgebiet auf 139,2 Hektar zum „Naturwaldreservat Fichtelseemoor“ erweitert. So lässt sich der See sowohl mit Erholung als auch mit dem Schutzgebiet in Verbindung bringen. Wenn Sie die Einrichtungen für einen konkreten Besuch einplanen, prüfen Sie die aktuellen Hinweise.

Wander- und Radwege für unterschiedliche Entdeckungen

Das Tourenportal der Tourismuszentrale Fichtelgebirge bietet derzeit mehr als 260 Wandertouren. Eine interaktive Karte, ausdruckbare PDFs und GPS-Daten für Smartphones unterstützen die Orientierung bei der eigenen Auswahl. Wer Wanderungen vergleichen möchte, findet damit verschiedene Tourenvorschläge an einer Stelle; die Zahl und die digitalen Formate können bei der Planung helfen, ohne einen festen Ablauf vorzugeben.

Der Qualitätswanderweg „Fränkischer Gebirgsweg“ führt durch die Natur- und Aktivlandschaft des Fichtelgebirges. Für das Radfahren gehört der Brückenradweg Bayern-Böhmen zu den Radwegen, die durch diese Landschaft führen. Wandern und Radfahren sind damit zwei unterschiedliche Wege, die Natur- und Aktivseite der Region kennenzulernen.

Steinbrüche, Aussicht und Tierwelt

Am Epprechtstein stehen ein Aussichtsziel und die Granitgeschichte der Hänge im Mittelpunkt. Die Burgruine Epprechtstein liegt auf dem Gipfel, ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet einen guten Rundblick. Der Steinbruchwanderweg setzt einen anderen Schwerpunkt: Er beginnt am Granitlabyrinth und verbindet die zahlreichen Granitsteinbrüche an den Hängen des Epprechtsteins. Ruine und Weg führen so zu unterschiedlichen Aspekten desselben Berges, ohne dass sie als ein gemeinsamer Rundweg beschrieben werden müssen.

Auf dem Ochsenkopf steht der 1922/23 erbaute Asenturm mit der höchstgelegenen Gastwirtschaft im Fichtelgebirge. Wenn Sie die Gastwirtschaft einplanen, prüfen Sie ihre aktuelle Öffnung vorab. In Mehlmeisel führt das Tierfreigelände am Waldhaus über einen Rundweg durch die heimische Tierwelt; ein drei Meter hoher Hochsteg verläuft über den Luchs- und Wildschweingehegen. Da Tierbestand und Besucherregelungen sich ändern können, informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Hinweise des Betreibers.

Weitere Reiseziele entdecken: Landshut, Coburg, Garmisch-Partenkirchen, Rottal-Inn, Traunstein, Schweinfurt, Dachau, Weißenburg-Gunzenhausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayern.

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