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Im April und Mai findet in der Fränkischen Schweiz die Kirschblüte statt. Am Fuß des Walberla liegt Deutschlands größtes zusammenhängendes Süßkirschenanbaugebiet. Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen werden je nach Saison direkt ab Hof verkauft. Auch die Osterzeit hat ein eigenes Bild: Brunnen und Quellen werden mit Grün und Tausenden handbemalten Eiern geschmückt; in der Region gibt es mehr als 200 geschmückte Osterbrunnen.

Landschaft, Wanderwege und Höhlen

Die vielfältige Landschaft zählt zu den Hauptattraktionen der Fränkischen Schweiz. Mehr als 4.000 Kilometer markierte Wanderwege erschließen die Region. Eine konkrete Landschaftsbegegnung bietet die Tour „Pottenstein – Traumtour am Schöngrundsee“: Sie führt an Wacholderheiden und typischen Felsformationen vorbei. Auch Abschnitte des überregionalen Frankenwegs verlaufen durch die Fränkische Schweiz; thematische Wanderungen ergänzen das Angebot.

Mehr als 1.000 Höhlen gehören zu den regionalen Besonderheiten. Die Teufelshöhle liegt im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura. Eine Führung dauert etwa 45 Minuten und umfasst rund 400 Stufen. Da Führungen saisonal stattfinden, prüfen Sie das Angebot für Ihren Besuch. Auf der Wiesent sind Kanutouren möglich; Wasserstände und Angebote der Veranstalter können variieren. Außerdem gibt es in der Region Kletterparks.

Basilika, Burgen und besondere Orte

In Gößweinstein steht eine der bedeutendsten Schöpfungen der spätbarocken Architektur Frankens: Die Basilika Gößweinstein wurde von 1730 bis 1739 errichtet und gilt als sakrales Meisterwerk Balthasar Neumanns. Zusammen mit ihrer Wallfahrt bildet sie das religiöse Zentrum der Fränkischen Schweiz. Regelmäßig finden dort Führungen statt, auch mit Orgelkonzert; die Programmdetails können variieren.

Burg Rabenstein wurde 1188 erstmals urkundlich erwähnt. Zu ihr gehören in einem 64 Hektar großen Naturparadies eine eigene Tropfsteinhöhle, eine Falknerei und eine Gutsschenke. Da sich Betrieb und Angebote ändern können, ist es sinnvoll, die Bedingungen vor dem Besuch zu prüfen. Insgesamt hat die Fränkische Schweiz mehr als 35 mittelalterliche Burgen und Schlösser. Historische Mühlen ergänzen dieses Bild. Im Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld ist eine originale Synagoge aus dem Jahr 1763 zu sehen.

Zu den seltener gewordenen kulturellen Traditionen zählen die Lindenkirchweihen. Eine weitere Höhle verbindet Besuche mit Musik: Die Sophienhöhle bietet täglich Führungen an. Von April bis Oktober finden dort auch Höhlenkonzerte statt, darunter samstagabends „Sophie at night“ von 18 bis 21 Uhr. Einzelne Programmtermine können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Angaben vorab.

Radwege und unterschiedliche Touren

Auch auf dem Rad lassen sich verschiedene Schwerpunkte setzen. Die 204 Kilometer lange „Fürstbischöfliche Radtour“ verbindet Natur mit kulturellen Schätzen, die die Fürstbischöfe in der Fränkischen Schweiz hinterlassen haben. „Casanovas Ausritt“ ist mit 184 Kilometern 20 Kilometer kürzer und führt durch romantische Flusstäler auf den Spuren Casanovas. Die Fränkische Schweiz verfügt außerdem über den Fernradweg „Burgenstraße“ und mehr als ein Dutzend weitere Fernradwege; Fahrrad- und Mountainbike-Touren werden ebenfalls angeboten. Route und Länge sind damit konkrete Vergleichspunkte, während die jeweilige Strecke ihren eigenen thematischen Schwerpunkt setzt.

Orientierung für die Anreise

Die Fränkische Schweiz ist an die Autobahnen A 9 München–Berlin und A 73 Nürnberg–Bamberg angebunden. Laut touristischer Orientierung liegt die Region etwa eine halbe Fahrstunde vom internationalen Flughafen Nürnberg entfernt. Die tatsächliche Fahrzeit hängt vom Verkehr und vom Ziel innerhalb der Fränkischen Schweiz ab.

Weitere Reiseziele entdecken: Inn-Salzach, Ingolstadt, Landshut, Fürth, Amberg, Bayreuth, Kempten, Kelheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bayern.

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