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Zolling bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Aufenthaltsplanung: Baugeschichte im Ort sowie Natur- und Wassererlebnisse in der zugehörigen Gemeinde. Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer steht für den ersten Schwerpunkt; Ampertal und Anglberger Weiher für den zweiten. Für die Wahl Ihres Übernachtungsortes können Sie zunächst überlegen, ob historische Architektur oder Zeit in der Landschaft für Ihren Aufenthalt wichtiger ist.

Geschichte vor Ort

Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer ist ein spätgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, ungefähr um 1450. Damit bietet Zolling einen konkreten Bezugspunkt für Reisende, die sich für mittelalterliche Baugeschichte interessieren. Die Bezeichnung „spätgotisch“ ordnet den Bau kunsthistorisch ein; die Datierung gibt zugleich einen ungefähren zeitlichen Rahmen.

Ampertal und Anglberger Weiher

Das Ampertal bei Zolling bietet viele Wanderwege und naturbelassene Gewässer. Wer den Aufenthalt im Freien nicht auf eine einzelne Aktivität festlegen möchte, kann diese Wege- und Wasserlandschaft als eigenen Schwerpunkt berücksichtigen. Der Anglberger Weiher bei Zolling ergänzt sie um Bademöglichkeiten im Sommer; die Wasserfläche umfasst rund 19.000 Quadratmeter. So unterscheiden sich die Wanderwege im Tal und der saisonale Aufenthalt am Wasser als zwei Möglichkeiten, die Umgebung zu erleben.

Am Anglberger Weiher ist auch Stand-up-Paddling erlaubt. Dabei ist Rücksicht auf Erholungssuchende und Badegäste zu nehmen. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen fürs Baden und die Regeln fürs Paddeln.

Freising als eigener regionaler Schwerpunkt

Das übergeordnete Reiseziel Freising bietet einen eigenen Schwerpunkt für Stadtgeschichte. Die historische Altstadt von Freising umfasst Bürger- und Domherrenhäuser von der Gotik bis zum Barock rund um den Marienplatz; dort steht auch eine Mariensäule aus dem Jahr 1674. Auf dem Domberg besitzt der Freisinger Mariendom eine Krypta und die Bestiensäule. Das Stadtmuseum präsentiert rund 350 ausgewählte Objekte und Objektgruppen zur Geschichte Freisings.

Auch zeitgenössische Kunst gehört zum Freisinger Angebot. Der Schafhof ist ein Zentrum zeitgenössischer Kunst in Oberbayern und zeigt ganzjährig Werke internationaler und einheimischer Künstlerinnen und Künstler. Alljährlich finden dort der Johannismarkt und ein Adventsmarkt statt, auf denen ausgewählte Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker hochwertige Unikate präsentieren. Der Schafhof verbindet damit Ausstellungen und Märkte; der Kunstpfad Weihenstephan ist dagegen in zwei Rundgänge gegliedert. Er führt über den Campus an fast 30 zeitgenössischen Werken regionaler und international anerkannter Künstlerinnen und Künstler vorbei. Die Rundgänge dauern jeweils etwas mehr als eine Stunde.

Zum Gartenangebot in Weihenstephan gehört der Hofgarten mit einer Aussichtsterrasse und Blick auf das Alpenpanorama. Im Landkreis Freising ist außerdem das Ampertal als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Es beherbergt zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten, darunter vier der 16 Libellenarten, die in Bayern vom Aussterben bedroht sind. Im Landkreis wird das Tal als Naherholungsgebiet zum Wandern und Fahrradfahren genutzt.

Weitere Reiseziele entdecken: Haag An Der Amper, Allershausen, Langenbach, Fahrenzhausen, Attenkirchen, Moosburg an der Isar, Wang, Kranzberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Freising.

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