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Attenkirchen verbindet das Hallertauer Bierfestival mit Baugeschichte rund um St. Johannes Baptist. Das Fest prägt den Ortskern; die Hallertauer Hügelland-Runde führt an der Pfarrkirche und einem historischen Pfarrhaus vorbei. Damit stehen ein besonderes Veranstaltungsthema und mehrere historische Bauphasen nebeneinander.

Hallertauer Bierfestival im Ortskern

Seit 2010 verwandelt das dreitägige Hallertauer Bierfestival den gesamten Ortskern von Attenkirchen in einen großen Biergarten mit Musikbühne und mehreren Ausschankstationen. Das Festival gilt als größte und sortenreichste Bierverkostung in ganz Süddeutschland. Die Ausgabe 2026 findet zum achten Mal statt. Das Format kann je nach Ausgabe variieren. Wenn Sie gezielt zum Festival reisen möchten, prüfen Sie vor der Planung die Angaben zur jeweiligen Ausgabe.

Pfarrkirche und historische Stationen an der Runde

Die teils barocke Pfarrkirche St. Johannes Baptist stammt aus den Jahren 1763 bis 1768; ihr Turm wurde 1848 errichtet. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1765. Die Kirche wurde im Stil des ländlichen Barocks wiederaufgebaut, doch aus finanziellen Gründen kam der Wiederaufbau nur zögerlich voran. Die Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Teile und Bauphasen: auf die Kirche, den Hochaltar und den später errichteten Turm.

Die Hallertauer Hügelland-Runde führt auch am historischen Pfarrhaus in der Hauptstraße 2 vorbei. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1762 und liegt auf dem Gelände des früheren Hofmarkschlosses. So treffen auf der Runde zwei benachbarte historische Stationen aufeinander, deren Daten sich gut unterscheiden lassen: das Pfarrhaus von 1762 und die Bauzeit der Kirche von 1763 bis 1768. Für alle, die sich für Ortsgeschichte interessieren, bietet diese Abfolge einen konkreten Blick auf verschiedene Gebäude und ihre Entstehungszeiten.

Freising: Kultur und Landschaft im übergeordneten Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Freising bildet das Ampertal einen eigenen Natur- und Landschaftsschwerpunkt. Das Tal im Landkreis Freising ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und beherbergt zahlreiche besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen vier der 16 in Bayern vom Aussterben bedrohten Libellenarten. Das Ampertal wird außerdem als Naherholungsgebiet zum Wandern und Fahrradfahren genutzt.

Freising selbst bietet einen städtischen Zugang zu Geschichte und Architektur: Die historische Altstadt umfasst Bürger- und Domherrenhäuser von der Gotik bis zum Barock rund um den Marienplatz. Dort steht auch eine Mariensäule aus dem Jahr 1674. Im Freisinger Mariendom gehören die Krypta und die Bestiensäule zu den besonderen architektonischen Merkmalen. Das Stadtmuseum präsentiert rund 350 ausgewählte Objekte und Objektgruppen zur Geschichte Freisings. Diese drei Themen setzen unterschiedliche Akzente: Altstadtbild, Kirchenarchitektur und historische Sammlungen.

Auch zeitgenössische Kunst ist im übergeordneten Reiseziel Freising vertreten. Der Schafhof ist ein Zentrum zeitgenössischer Kunst in Oberbayern und zeigt ganzjährig Arbeiten internationaler und einheimischer Künstlerinnen und Künstler. Dort finden alljährlich der Johannismarkt und ein Adventsmarkt statt, bei denen ausgewählte Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker hochwertige Unikate präsentieren. Der Kunstpfad Weihenstephan führt über den Campus an fast 30 zeitgenössischen Kunstwerken vorbei. Seine zwei Rundgänge dauern jeweils etwas mehr als eine Stunde. Eine andere Wegform bietet der etwa zwei Kilometer lange Walderlebnispfad im Freisinger Forst: An 23 Stationen gibt es Schautafeln, Informationen und Spielangebote.

Weitere Reiseziele entdecken: Mauern, Zolling, Hallbergmoos, Freising, Au In Der Hallertau, Rudelzhausen, Moosburg an der Isar, Kranzberg.

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