In Mammendorf treffen ein Freibad und markante Kirchenbauten aufeinander. Für Ihren Aufenthalt können Sie damit Erholung am Wasser und einen Blick auf unterschiedliche Bau- und Umbauphasen verbinden. Die Angaben zur Anreise und zum Freibad helfen bei der Planung; die Kirchen erzählen von Veränderungen, die sich über mehrere Jahrhunderte erstrecken.
Anreise und Freibad Mammendorf
Der S-Bahnhof Mammendorf wird von der S3 angefahren. Von dort können Sie mit dem Bus weiterfahren oder etwa 30 Minuten zum Freibad gehen. Prüfen Sie den aktuellen Nahverkehr und die Gehzeit vor der Reise, damit Sie den Weg passend einplanen. Das Freibad verfügt über ein Mehrzweckbecken mit Luftsprudelanlage und Strömungskanal. Informieren Sie sich vor dem Besuch beim Betreiber über aktuelle Betriebsinformationen.
Kirchen und Baugeschichte im Ort
Die katholische Pfarrkirche St. Jakob ist im Kern ein romanischer Saalbau. Zu den prägenden Bauteilen gehören der dreiseitig geschlossene Chor und der nördliche Flankenturm. Die Kirche wurde um 1418 spätgotisch umgebaut, 1796/97 barockisiert und 1903 durch die Verlängerung des Langhauses verändert. So stehen in ihrer Baugeschichte mehrere klar datierte Phasen nebeneinander: vom romanischen Kern über spätgotische und barocke Umbauten bis zum Eingriff des frühen 20. Jahrhunderts.
Eine andere architektonische Gestalt zeigt die katholische Filialkirche St. Nikolaus und Sylvester. Der barocke Saalbau hat eine stark eingezogene Apsis und einen angefügten Ostturm mit Spitzhelm. Die Kirche geht auf Lorenz Sappel zurück und stammt aus dem Jahr 1763. Der Turm wurde 1856 neuromanisch gestaltet. Wenn Sie die beiden Kirchen gedanklich vergleichen, bietet sich daher ein Blick auf unterschiedliche Bauformen und auf spätere Veränderungen an: Bei St. Jakob sind mehrere Umbauphasen überliefert, bei St. Nikolaus und Sylvester treten die barocke Anlage und die neuromanische Gestaltung des Turms hervor.
Zum kulturellen Kontext der zugehörigen Gemeinde gehört Schloss Nannhofen in Nannhofen. Der 1752 errichtete Bau ist ein dreigeschossiger barocker Walmdachbau mit acht zu drei Achsen und einem Turm in der Westfassade. Jean Baptiste Métivier gestaltete das Schloss 1840/48 klassizistisch aus; zum Ensemble gehört außerdem ein Englischer Park aus dem 19. Jahrhundert. Die Baugeschichte des Schlosses verbindet somit eine barocke Anlage mit einer späteren klassizistischen Umgestaltung.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Fürstenfeldbruck
Fürstenfeldbruck bietet als übergeordnetes Reiseziel zusätzliche Kultur- und Naturthemen. In der Furthmühle sind Getreidemühlen- und Sägewerksmaschinen im ursprünglichen und funktionsfähigen Zustand erhalten. Das Museum Fürstenfeldbruck befindet sich in der ehemaligen Klosterbrauerei und beleuchtet unter anderem das Wirken der „weißen Mönche“ des Zisterzienserordens. Auf dem Klosterareal Fürstenfeld steht die Abteikirche Mariä Himmelfahrt, die als eine der prächtigsten Barockkirchen des Landes gilt.
Auch für eine Naturwanderung gibt es einen konkreten Orientierungspunkt: Ein ausgeschilderter Rundweg durch das Haspelmoor beginnt am Bahnhof Haspelmoor. Der Landkreis Fürstenfeldbruck bietet darüber hinaus vielfältige Wander- und Radtouren. Prüfen Sie vor einer Tour die örtlichen Wegbedingungen. Der Rundweg durchs Haspelmoor und der etwa 30-minütige Fußweg vom Bahnhof Mammendorf zum Freibad sind unterschiedliche Möglichkeiten, Zeit im Freien einzuplanen.
Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld richtet Märkte, Messen und Bälle aus und bietet Aufführungen von Alter Musik und Klaviersommer bis zu Blues, Jazz, Tanz, Show und Kabarett. Da einzelne Veranstaltungen wechseln, prüfen Sie für Ihren Reisezeitraum die Termine. Am Klosterareal Fürstenfeld stehen 800 barrierefreie und kostenlose Parkplätze zur Verfügung; kontrollieren Sie die Parkinformationen vor der Anfahrt.
Weitere Reiseziele entdecken: Landsberied, Mittelstetten, Moorenweis, Egenhofen, Germering, Puchheim, Emmering, Alling.
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