Zum Inhalt

In Rentweinsdorf treffen Baugeschichte, ein zentraler Ortsmittelpunkt und eine besondere Zugangsbeschränkung aufeinander. Der Planplatz gilt seit Langem als Mittelpunkt des Ortes. Schloss Rentweinsdorf und sein Park hingegen können nur von öffentlichen Wegen aus betrachtet werden. Wer den Aufenthalt plant, kann so Ortsgeschichte und die Möglichkeiten vor Ort kennenlernen und zugleich die eingeschränkte Besichtigung berücksichtigen.

Der Planplatz als Ortsmittelpunkt

Rund um den Planplatz gruppieren sich die wichtigsten Gebäude des Ortes: Rotenhans Schloss, die Dreieinigkeitskirche, das Rathaus, die Alte Schule, ein Gasthaus und die Markthalle. Die unterschiedlichen Bauwerke geben dem Platz sein eigenes Profil. Für die Orientierung in Rentweinsdorf ist er ein klarer Bezugspunkt; zugleich bündelt das Ensemble verschiedene Kapitel des örtlichen Alltags und der Ortsgeschichte.

Schloss Rentweinsdorf und seine Baugeschichte

Der Bau von Schloss Rentweinsdorf begann 1750 im Rokokostil auf den Resten einer älteren Burg. Auch sein ungewöhnlicher Grundriss erzählt von dieser Vorgeschichte: Er geht teilweise darauf zurück, dass Fundamente des Vorgängerbaus wiederverwendet wurden. So stehen beim Schloss ein Neubau im Rokokostil und bauliche Spuren einer älteren Anlage in Beziehung.

Schloss Rentweinsdorf und sein Park sind in Privatbesitz und können nur von öffentlichen Wegen aus betrachtet werden. Planen Sie deshalb keine Besichtigung innerhalb des Anwesens und prüfen Sie diese Zugangsregel vor Ihrem Besuch noch einmal.

Schlosspark, Kirche und Kirchweih

Der Schlosspark wurde ab 1752 angelegt. Um 1800 wandelte sich der streng symmetrische Garten in einen Landschaftspark. Während dieser Umgestaltung entstand auch der Kappelsee; in seiner Mitte liegt eine Insel.

Die Rentweinsdorfer Kirche wurde am 9. Januar 1601 mit ihrem ersten Gottesdienst eingeweiht. Ein wiederkehrender Termin im Ortskalender ist die jährliche Kirchweih an Christi Himmelfahrt. Damit lässt sich ein Besuch rund um einen festen Feiertag planen; konkrete Veranstaltungsdetails sollten Sie vorab prüfen.

Zu Fuß, mit der Bahn und mit Blick auf die Umgebung

Der Historische Rundweg ist eine Wanderoption in Rentweinsdorf. Für die Bahnanreise führt der Weg über den VGN-Bahnhof in Treinfeld; von dort sind es etwa einen Kilometer bis nach Rentweinsdorf. Schloss Rentweinsdorf ist über diesen Bahnhof per Bahn erreichbar. In Treinfeld steht außerdem das Treinfelder Tor: Das mittelalterlich wirkende Tor stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1551 als Teil der Dorfbefestigung errichtet.

Auch die Geschichte der Rotenhan-Brauerei gehört zu den örtlichen Themen. Sie wurde 1872 gegründet und stellte 1967 den Betrieb ein.

Die Haßberge als eigene Wanderregion

Die Haßberge verfügen über ein zusammenhängendes Wanderwegenetz mit Burgen- und Schlösserweg, Rennweg, Keltenweg und Eilbotenweg. Zwei Fernwanderwege verdeutlichen die unterschiedlichen Streckenlängen: Der Burgen- & Schlösserwanderweg führt über 190 Kilometer durch den Deutschen Burgenwinkel. Der Kelten-Erlebnisweg ist 254 Kilometer lang und verläuft von der Werra über die Gleichberge und die Haßberge durch den Steigerwald bis zum Aischgrund. Im Naturpark Haßberge sind Erlebnistouren als Halb- oder Ganztagestouren angelegt und führen als Rundwege zum Ausgangspunkt zurück. So können Sie zwischen längeren Fernwegen und Rundtouren mit Rückkehr zum Start wählen.

Auch die regionale Geschichte ist in den Haßbergen präsent: 15 Burgen und 26 Schlösser dokumentieren die spätere Geschichte der Region. Der Naturpark ist eine sanft hügelige Mittelgebirgslandschaft mit Mischwäldern, Feldern und Wiesen sowie historischen Weinbergen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gädheim, Eltmann, Stettfeld, Königsberg In Bayern, Theres, Aidhausen, Bundorf, Burgpreppach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haßberge.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.