Zwölf Stationen machen den Archäologischen Weg Ergolding zu einem anschaulichen Zugang zur Vergangenheit: In Wort und Bild geht es um archäologische Funde und das Leben der Vorfahren. Dazu kommen Naturthemen in den Ergoldinger Isarauen, die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und Freizeitangebote am Ergomar. Die Auswahl reicht damit von Geschichte und Architektur bis zu Naturerkundung und Bewegung; die Angebote setzen jeweils eigene Schwerpunkte.
Natur in den Ergoldinger Isarauen
Der Naturerlebnis- und Lernweg lädt Besucher dazu ein, die heimische Natur sowie die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen kennenzulernen. Besonders auch Schulklassen gehören zur angesprochenen Zielgruppe. Inhaltlich behandelt der Weg Lebensräume im Auwald, die Pflanzenvielfalt der mageren Dammbereiche und die Vogelwelt an der Isar und am Altheimer Stausee. Die Themen reichen also von Pflanzen und Lebensräumen bis zur Vogelwelt.
Für selbstständige Erkundungstouren gibt es Erkundungsbögen. Sie können auch mit Betreuungsangeboten des Bund Naturschutzes kombiniert werden. So stehen unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit den Naturthemen zur Wahl: allein mit dem Erkundungsbogen oder zusammen mit einem Betreuungsangebot.
Archäologischer Weg: Rundweg mit zwölf Stationen
Der Archäologische Weg Ergolding beginnt am Rathaus Ergolding und endet dort auch wieder. Als Rundweg führt er an zwölf Stationen vorbei, an denen archäologische Funde und das Leben der Vorfahren in Wort und Bild dargestellt werden. Die befestigten Wege sind mit dem Fahrrad oder Kinderwagen gut zu bewältigen. Damit lässt sich die Runde sowohl zu Fuß als auch mit diesen beiden Fortbewegungsmitteln in die Planung aufnehmen.
Der Weg verbindet seine archäologischen Inhalte mit einer klaren Wegform: Start und Ende liegen am Rathaus. Wer sich besonders für Funde und frühere Lebensweisen interessiert, findet hier einen eigenen Schwerpunkt; wer Naturthemen sucht, kann stattdessen den Lernweg in den Isarauen in den Blick nehmen.
Kirchengeschichte und Architektur
Die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung ist ein spätromanischer Kirchenbau aus dem 13. Jahrhundert. Zugleich vereint sie baugeschichtliche Elemente der Romanik, Gotik, des Barock und des Rokoko. Das Nebeneinander der Epochen macht die Kirche zu einem besonderen Anlaufpunkt für alle, die sich für Architekturgeschichte interessieren. Auch ihre drei Rokokoaltäre haben besonderen künstlerischen Wert.
Bewegung und Ergomar
Der Bewegungsparcours Ergolding liegt am Freizeitgelände „Hinter der Etz“ neben dem Ergomar. Er kann selbstständig, jederzeit, kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden. Das ermöglicht eine flexible Planung, ohne den Besuch an eine Anmeldung zu binden. Eine andere Bewegungsform bietet der Barfußpfad in Ergolding: Er ist nach TCM angelegt und in 24 Kacheln unterteilt.
Im Ergomar bietet eine 78 Meter lange Abenteuerfahrt eine Fahrt durch die Dunkelheit. Im Außenbereich des Ergomar arbeitet die Blockhaussauna mit dem Wechsel von Frisch- und Warmluft; besonders in der kalten Jahreszeit gilt sie als besonderes Saunaerlebnis. So stehen neben den Wegen und dem Parcours auch Angebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Auswahl.
Orientierung und Wohnmobilstellplätze
Auf dem Festplatz Ergolding, an der Ecke Festplatzstraße und Schinderstraßl, stehen vier ebene Wohnmobilstellplätze zur Verfügung. Sie sind auch für Fahrzeuge über acht Meter Länge geeignet. Für Reisende mit Wohnmobil sind damit Zahl, Lage, Oberfläche und Fahrzeuglänge wichtige Orientierungspunkte bei der Planung.
Eine Ergoldinger Tourenkarte mit Rad- und Wanderwegen erhalten Sie kostenlos im Rathaus. Sie ergänzt die Informationen zu den beiden Wegen und kann bei der Auswahl von Rad- und Wanderthemen helfen. Zusammen mit dem Start- und Endpunkt des Archäologischen Wegs am Rathaus bietet sie einen konkreten Ansatzpunkt für die eigene Orientierung in Ergolding.
Weitere Reiseziele entdecken: Rottenburg An Der Laaber, Geisenhausen, Velden, Hohenthann, Altdorf, Vilsheim, Buch Am Erlbach, Neufahrn in Niederbayern.
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