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Der Europäische Kulturweg gibt einem Aufenthalt in Hobbach einen klaren Schwerpunkt: Er verbindet Ortsgeschichte mit einer Runde zu markanten Punkten im Elsavatal. Von der Johanneskirche führt der Weg über den Dillhof, vorbei an Schloss Oberaulenbach, an der Wolfsgrube und zu einem Aussichtspunkt ins Tal. Die Runde ist etwa sieben Kilometer lang, überwindet rund 100 Meter Höhenunterschied und führt über das Schullandheim Hobbach zurück zur Johanneskirche.

Kulturweg und weitere Wege in Hobbach

Die Stationen machen den Kulturweg zu mehr als einer Verbindung zwischen Ausgangspunkt und Ziel. Eine Wolfsgrube aus dem 18. Jahrhundert ist ein Schwerpunkt der Route; der Aussichtspunkt richtet den Blick ins Elsavatal. Dillhof und Schloss Oberaulenbach gehören ebenfalls zum Verlauf. So stehen auf einer Runde historische Orte und der Blick in die Landschaft nebeneinander, ohne dass Sie die verschiedenen Ziele als einzelne Ausflüge planen müssen.

Eine andere Orientierung bietet die Hobbacher Runde: Sie verläuft auf einem Fuß- und Radweg entlang der Elsava in Richtung Neuhammer. Zu den Sehenswürdigkeiten an der Runde gehört die Kapelle „Maria am Weg“. Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, findet in Hobbach am Gasthaus „Spessarter Hof“ eine Ladestation. Prüfen Sie vor der Tour, ob sie in Betrieb ist.

Kirchen und Hobbacher Geschichte

Die Johanneskirche ist ein besonders anschaulicher Halt am Kulturweg. Die katholische Filialkirche St. Johann Baptist wurde 1757–59 von Johann Martin Schmitt als Saalkirche errichtet. Sie hat einen dreiseitigen Chorschluss und ein Satteldach; dem Bau ist ein Turm auf quadratischem Grundriss vorgestellt, mit oktogonalem Glockengeschoss und verschieferter Zwiebelhaube. Die Johanneskirche wurde auf Initiative von Franz Lothar von Mairhofen erbaut.

Auch die Ortsgeschichte reicht weit zurück: Hobbach wurde 823 urkundlich erwähnt und war jahrhundertelang eng mit Schloss Aulenbach verbunden. Ab dem späten 18. Jahrhundert boten wasserbetriebene Eisenhämmer im Elsavatal zusätzliche Verdienstmöglichkeiten neben Land- und Forstwirtschaft. Dazu zählten der Hammer in Hobbach, der Höllhammer und der Neuhammer. An der Elsava steht außerdem die St.-Nepomuk-Statue, ein Sandsteindenkmal von 1743. Mariä Heimsuchung ist die katholische Pfarrkirche in Hobbach.

Hobbach und das Gemeindegebiet Eschau

Hobbach ist ein Ortsteil von Eschau. Das Schullandheim Hobbach liegt dort mitten im Naturpark Spessart. Wenn Sie über den Ort hinaus planen möchten, lohnt die Unterscheidung zwischen dem Hobbacher Kulturweg und den weiteren Wegen im Gemeindegebiet. In Eschau verbinden gut markierte Wanderwege die Ortsteile mit kulturellen Zielen wie dem Wasserschloss Oberaulenbach. Die Burg Wildenstein liegt auf einem Berggrat des Sommerbergs oberhalb des zu Eschau gehörenden Ortes Wildenstein. Von den Ausgangspunkten der Routen sind zahlreiche Gastronomiebetriebe mit fränkischen Spezialitäten auf kurzem Weg erreichbar.

Ein eigener regionaler Weg ist der 7,5 Kilometer lange Europäische Kulturweg „Burg Wildenstein“. Er erschließt die Kulturlandschaft zwischen Eschau und der Burg Wildenstein und führt auf dem Rückweg durch das Elsavatal entlang der alten Bahntrasse. Im übergeordneten Reiseziel Eschau ist dieser Kulturweg eine eigene Route. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, ob der Schwerpunkt auf Hobbachs Kirchen, Kulturweg und Ortsgeschichte liegen soll oder ob Sie auch weitere Ziele in Eschau einplanen möchten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eschau.

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