Zum Inhalt

Reichertsheim verbindet eine Talmuldenlandschaft mit religiöser Geschichte und einem Panoramaweg, der mehrere Orte einbezieht. Wenn Sie eine Unterkunft in Reichertsheim suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob Landschaft, religiöse Bezugspunkte oder der Streckenverlauf Ihren Aufenthalt prägen sollen. Zur Gemeinde gehören 107 amtlich benannte Ortsteile; die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und die Marienwallfahrt in Ramsau sind zwei konkrete kulturelle Anknüpfungspunkte.

Landschaft einer Gemeinde

Die Gemeinde Reichertsheim liegt in einer Talmulde zwischen 70 Meter hohen Altmoränenhügeln. Gletscher formten die Hügel während der Riß-Eiszeit vor etwa 200.000 Jahren. Die Lage in der Talmulde beschreibt die heutige Landschaft; die Entstehung der Hügel ordnet sie zugleich geologisch ein. Zusammen mit den 107 amtlich benannten Ortsteilen ergibt sich ein Blick auf Reichertsheim als Gemeinde und nicht nur auf einen einzelnen Ort.

Kirche, Wallfahrt und Panoramaweg

Die Pfarrkirche in Reichertsheim wurde 788 erstmals in einem Güterverzeichnis des Salzburger Bischofs Arno erwähnt. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt besitzt eine reiche Stuckdekoration. So treten eine frühe schriftliche Nennung und ein architektonisches Merkmal nebeneinander: zwei unterschiedliche Zugänge zur Kirchengeschichte Reichertsheims.

Im Ortsteil Ramsau gibt es eine viel besuchte Marienwallfahrt. Sie ist neben der Pfarrkirche ein weiterer religiöser Bezugspunkt innerhalb der Gemeinde. Für Reisende, die sich für religiöse Kultur interessieren, stehen damit unterschiedliche örtliche Themen zur Auswahl.

Der Panoramaweg führt ostwärts über Ramsau und Reichertsheim und über das Hügelland und Kirchdorf zurück nach Haag. Reichertsheim ist damit Teil eines Wegverlaufs, der weitere Ortsnamen und die Hügellandschaft einbezieht. Das unterscheidet diese Routenperspektive von der Beschäftigung mit einem einzelnen Kirchenort: Hier stehen der Verlauf und die Abfolge der genannten Orte im Mittelpunkt.

Orientierung für die Anreise

Die Gemeinde liegt etwa 10 Kilometer von der A94 bei Heldenstein entfernt. Diese ungefähre Entfernung bietet eine grobe räumliche Orientierung für die Anreise.

Stadtgeschichte im übergeordneten Reiseziel Mühldorf Am Inn

Im übergeordneten Reiseziel Mühldorf Am Inn setzt die Stadt Mühldorf a. Inn einen eigenen Schwerpunkt bei Stadtgeschichte und Architektur. Der 500 Meter lange Stadtplatz ist von farbenprächtigen Fassaden im Inn-Salzach-Baustil geprägt. Der Salzburger Hochbrunnen auf dem Stadtplatz war 1692 ein Geschenk des Salzburger Fürsterzbischofs Johannes Ernst von Thun. Auch die beiden „Traidkästen“ Haberkasten und Kornkasten mit dem dazwischenliegenden Innenhof erzählen von der früheren Nutzung des Stadtbilds: Sie wurden im 15. Jahrhundert als Getreidespeicher errichtet; der Haberkasten wurde später zu einem Kulturzentrum umgebaut.

Der Altstadtspaziergang durch Mühldorf a. Inn ist ein kurzer Rundgang, der Geschichte und bauliche Schönheiten der Kreisstadt vermittelt. Am Eingang des Mühldorfer Stadtplatzes befindet sich der Nagelschmiedturm, auch Münchener Tor genannt; er ist das älteste Gebäude der Stadt. Wer den Aufenthalt nach einem festen Veranstaltungstermin ausrichten möchte, findet im Sommerfestival im Haberkasten-Innenhof einen zeitlichen Anhaltspunkt: Es findet seit 1999 alljährlich in den ersten beiden Juliwochen statt. Prüfen Sie vor Ihrer Planung die konkreten Veranstaltungstermine des gewünschten Jahres.

Weitere Reiseziele entdecken: Kirchdorf, Mühldorf Am Inn, Zangberg, Mettenheim, Polling, Buchbach, Haag In Oberbayern, Heldenstein

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mühldorf Am Inn.