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Rad- und Gehwege mit unterschiedlichen Längen, dazu Kirchen und Kapellen mit markanten historischen Details: Simmershofen lässt sich aus mehreren Blickwinkeln entdecken. Für Ihre Planung bieten die Routenlängen einen konkreten Vergleich; die Baugeschichte wiederum zeigt, wie verschieden die einzelnen Orte und Gotteshäuser datiert sind. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Bewegung, Kultur oder beides legen.

Rad- und Gehwege nach Länge und Art vergleichen

Die Gemeindekarte führt den 42 Kilometer langen Großen Radrundweg und die 12,5 Kilometer lange Radroute „Auf den Spuren derer von Hohenlohe“. Hinzu kommt der 16,5 Kilometer lange „Glaubensweg an der Rothenburger Landhege“, eine kombinierte Rad- und Gehroute. Die Längen machen einen direkten Zahlenvergleich möglich: Die Route „Auf den Spuren derer von Hohenlohe“ ist kürzer als der Große Radrundweg; beim Glaubensweg sind Radfahren und Gehen gleichermaßen Teil der Routenangabe.

Für einen Spaziergang ist die 2,5 Kilometer lange Route „Auf den Spuren der Waldbewohner“ aufgeführt. Damit stehen eine kurze Gehroute, zwei Radwege mit deutlich unterschiedlichen Längen und eine kombinierte Route nebeneinander. Prüfen Sie die Routendetails vor der Abfahrt vor Ort, damit Ihre Planung zu der Strecke passt, die Sie auswählen.

Kapellen, Kirchen und historische Bauphasen

Die Heilig-Kreuz-Kapelle in Simmershofen wurde erstmals 1307 erwähnt und besitzt Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Die beiden Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Zeitpunkte: 1307 ist die erste Erwähnung der Kapelle, während die Wandmalereien einem späteren Jahrhundert zugeordnet sind.

Auch bei den Kirchen sind verschiedene Bauphasen überliefert. In Equarhofen ersetzte 1507 eine größere Kirche eine kleine Burgkapelle; die heutige St.-Kilian-Kirche datiert in ihrer jetzigen Form auf 1798. St. Georg in Hohlach wurde 1739–1740 im Markgrafenstil erbaut. Bei St. Bartholomäus in Adelhofen sind Turm und Kirchenschiff unterschiedlich datiert: Der Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert, das Kirchenschiff wurde 1786–1787 errichtet. St. Blasius in Auernhofen wurde 1714 unter Verwendung des spätmittelalterlichen Chorturms wiederaufgebaut. Die Angaben machen deutlich, dass sich Baujahr, heutige Form und wiederverwendete Bauteile je nach Kirche unterscheiden.

Vor der Evangelischen Kirche St. Bartholomäus in Simmershofen steht ein Kriegerdenkmal. Dazu gehören ein Steinkreuz mit Inschrift und zwei Gedenksteine mit Namen, die Simmershofen und Walkershofen zugeordnet sind. Der Ort verbindet so einen konkreten Erinnerungsort mit den Namen beider Orte.

Landschaft und Übernachten

Equarhofen ist von den Bächen Steinach, Hellbach und Wallmersbach eingerahmt. In Walkershofen bietet der neu gestaltete Schlosspark Ausblicke auf Schloss Walkershofen. Klären Sie vor einem Besuch die örtlichen Zugangsbedingungen.

Camping Paradies Franken in Walkershofen liegt in einer naturnahen Umgebung abseits stark befahrener Straßen. Die Straßenentfernung zu den A7-Anschlussstellen 105 und 106 beträgt jeweils ungefähr 9 Kilometer; prüfen Sie für die Anfahrt die aktuelle Routenführung. Zum Campingplatz gehört ein barrierefreier Sanitärraum mit WC und Dusche. Klären Sie vor der Reise die konkreten Zugangsbedingungen für die barrierefreie Nutzung.

Weitere Reiseziele entdecken: Uffenheim, Neustadt An Der Aisch, Gerhardshofen, Langenfeld, Ipsheim, Weigenheim, Ergersheim, Obernzenn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neustadt A.D.Aisch-Bad Windsheim.

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