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Ortsgeschichte und Geologie in Störnstein

In Störnstein lassen sich Ortsgeschichte und Geologie an konkreten Stationen betrachten. Die katholische Kirche St. Salvator wurde 1934 erbaut, am 20. Oktober 1934 eingeweiht und 1935 konsekriert. An ihrer Stelle stand bis 1934 die Kapelle St. Katharina; sie war der letzte Gebäudeteil der Störnsteiner Burg, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Die Abfolge führt von der Burg über die Kapelle zur Kirche, die an deren Stelle trat. So treffen an einem Ort mehrere Kapitel der Störnsteiner Baugeschichte aufeinander.

Wanderwege und konkrete Höhenangaben

Eine erdgeschichtlich-historische Wanderung führt zur Dorfkirche St. Salvator, auf das Plateau der früheren Störnsteiner Burg, um den markanten Granitsporn, zum Straßenaufschluss am westlichen Ortsausgang, zu den ehemaligen Steinbrüchen am Gügel und anschließend zum Bühl. Die Stationen verbinden Ortsgeschichte, Geländeformen und geologische Aufschlüsse in einer Abfolge. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

Der Rundwanderweg „Störnsteiner Steine“ ist etwa 4,8 Kilometer lang, umfasst 125 Höhenmeter und weist einen Höhenunterschied von 73 Metern auf. Distanz, Höhenmeter und Höhenunterschied geben konkrete Eckdaten für die Einordnung dieser Runde. Am Gügel, auf der gegenüberliegenden südlichen Talseite von Störnstein, befinden sich auf 498 Metern Höhe mehrere ehemalige kleine Granitsteinbrüche. Im Bühl liegt ein mächtiger Quarzgang, der früher Rohstoff für die Glas- und Porzellanindustrie lieferte. Damit treten neben den früheren Abbaustellen auch die historische Nutzung eines geologischen Rohstoffs in den Blick.

Der Gügl kann bestiegen werden; die Aussicht von dort ist jedoch sehr eingeschränkt. Wenn eine Aussicht für Ihre Tourenwahl wichtig ist, berücksichtigen Sie diese Einschränkung. Störnstein liegt außerdem am Bocklradweg.

Regionale Ergänzungen im übergeordneten Reiseziel Neustadt An Der Waldnaab

Im übergeordneten Reiseziel Neustadt An Der Waldnaab ist der Bockl eine 52 Kilometer lange Strecke von Neustadt an der Waldnaab nach Eslarn. Sie verläuft auf einer historischen Bahntrasse und kann zu Fuß, mit dem Rad oder auf Inlineskates genutzt werden. Der Bockl ist größtenteils asphaltiert und verkehrsfrei; die Steigungen überschreiten auf der Strecke nur selten drei Prozent. So lässt sich die längere regionale Strecke anhand anderer Maße und Nutzungsarten einordnen als die Wanderungen und geologischen Stationen in Störnstein.

Der Start des Bockl in Neustadt an der Waldnaab ist direkt per Bahn erreichbar. Züge fahren im Stundentakt bis zum Endbahnhof der Strecke Nürnberg–Neustadt an der Waldnaab; von dort aus kann man direkt aufs Rad umsteigen. Diese Bahnverbindung bezieht sich auf den Streckenstart in Neustadt an der Waldnaab. Prüfen Sie vor der Reise den Fahrplan.

Auch Parkstein bietet im übergeordneten Reiseziel Neustadt An Der Waldnaab einen geologischen Schwerpunkt. Der Basaltkegel Parkstein wurde 2003 in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen und erhielt 2006 das Prädikat „Nationaler Geotop“. Der historische Rundgang durch Parkstein beginnt am Landrichterschloss, in dem sich das Museum Vulkanerlebnis Parkstein befindet. Dort wird stündlich ein Vulkanausbruch dargestellt, der auf drei Ebenen erlebt werden kann. Prüfen Sie die Zeiten vor einem Besuch, da sich Abläufe ändern können.

Für einen kulturellen Vergleich zählt die Klosterkirche Speinshart zu den bedeutendsten Barockbauten im süddeutschen Raum und zeichnet sich durch ihre Ausstattung im italienischen Hochbarock aus. Das Kloster Speinshart und das erhaltene historische Klosterdorf bilden zusammen ein Kulturgut von europäischem Rang. In der Klosterkirche findet an jedem Sonn- und Feiertag um 15 Uhr eine öffentliche Kirchenführung statt; prüfen Sie vor der Reise die Angaben des Klosters, da sich Führungstermine ändern können.

Weitere Reiseziele entdecken: Vohenstrauß, Grafenwöhr, Pleystein, Kohlberg, Trabitz, Georgenberg, Pressath, Floß.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neustadt An Der Waldnaab.

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