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Stötten a.Auerberg verbindet ein unmittelbares Naturerlebnis im Stöttener Moos mit einer Kirche, deren Ausstattung unterschiedliche kunstgeschichtliche Akzente setzt. Der Moos-Erlebnis-Pfad und die Pfarrkirche St. Peter und Paul bieten damit zwei verschiedene Anlässe für einen Aufenthalt: Moorlandschaft und Bewegung auf der einen, Bau- und Kunstgeschichte auf der anderen Seite.

Moor, Bewegung und Landschaft

Der Moos-Erlebnis-Pfad führt am Westrand von Stötten a.Auerberg in das Stöttener Moos. Seine 13 Erlebnisstationen widmen sich Sinnentfaltung, Bewegung und Meditation und laden zur spielerischen aktiven Beteiligung ein. Im Mittelpunkt steht das unmittelbare Erleben der weitgehend unbekannten Moorlandschaft. Die Stationen geben dem Besuch dabei verschiedene inhaltliche Anknüpfungspunkte, während das Moor den gemeinsamen Rahmen bildet.

Das Stöttener Moor im Geltnachtal prägt gemeinsam mit dem 1.055 Meter hohen Auerberg die Landschaft von Stötten a.Auerberg und seiner näheren Umgebung. Von Stötten aus führen gut beschilderte Wanderwege durch das Geltnachtal. Eine gemeinsame Orientierung für Rad- und Wanderrouten bietet die von Stötten mit zehn weiteren Gemeinden herausgegebene Karte „Erlebniswege Auerbergland“. Sie enthält Routen der Region sowie Sehenswürdigkeiten am Weg.

Kirche und lokale Erzählung

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist ein Baudenkmal, an dem sich Kunst vieler Jahrhunderte zeigt. Den Altar schmückt eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1525. 1780 wurde die Kirche vergrößert; Joseph Keller aus Pfronten gestaltete ein großes Deckenfresko, das stilistisch vom Rokoko zum Klassizismus weist. Die Kreuzigungsgruppe setzt einen konkreten historischen Zeitanker, während das Fresko einen eigenen Stilbezug eröffnet. Zusammen machen die Details unterschiedliche kunstgeschichtliche Akzente in der Kirchenausstattung sichtbar.

Ein weiterer Ort mit einer eigenen Erzählung ist der Bodenlose See zwischen Stötten a.Auerberg und Steinbach auf der Südseite des Auerbergs. Mit dem See ist eine örtliche Sage verbunden: In großer Tiefe soll ein Ungeheuer einen riesigen Schatz bewachen. Der See verbindet so eine konkrete Landschaftsangabe mit einer überlieferten Geschichte, die sich deutlich von den kunstgeschichtlichen Themen der Pfarrkirche unterscheidet.

Orientierung für den Aufenthalt

Der Ausgangspunkt des Moos-Erlebnis-Pfads liegt am Kirchplatz in der Ortsmitte; dort gibt es eine Parkmöglichkeit und einen Gasthof. Das ist ein konkreter Orientierungspunkt für die Planung vor Ort. Für die Anfahrt nach Stötten a.Auerberg orientieren Sie sich an der B16 und der Ausfahrt Stötten a.Auerberg.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Stötten a.Auerberg suchen, können Sie den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts als Entscheidungshilfe nehmen: Der Moos-Erlebnis-Pfad und die Wanderwege stehen für Landschaft und Bewegung, die Pfarrkirche für Kunst- und Baugeschichte. Der Kirchplatz mit dem Ausgangspunkt des Pfads ergänzt diese Orientierung um einen konkreten Punkt in der Ortsmitte.

Der größere Rahmen: Ostallgäu

Über den einzelnen Ort hinaus bietet das Ostallgäu einen regionalen Rahmen für weitere Rad- und Wanderentscheidungen. Die RadReiseRegion Ostallgäu umfasst thematische Regionalrouten, die sich über das gesamte Ostallgäu erstrecken, durchgängig beschildert sind und jeweils 25 bis 76 Kilometer lang sind. Zusätzlich gibt es im Ostallgäu 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in Natur und Orten zeigen. Damit stehen regionale Angebote neben den konkreten Erlebnissen in Stötten: Sie können zwischen dem örtlichen Natur- und Kulturfokus und einem größeren Rad- oder Wanderinteresse abwägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Germaringen, Marktoberdorf, Nesselwang, Eggenthal, Lechbruck Am See, Eisenberg, Kaufbeuren, Oberostendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.

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