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Die Fresken im kleinen Rathaussaal von Wasserburg a.Inn stammen aus dem Jahr 1564. Sie sind ein konkreter Auftakt für einen Ort, dessen Altstadt, Museum und Wege am Inn jeweils andere Seiten von Stadtgeschichte und Landschaft zeigen.

Halbinsel, Altstadt und Baugeschichte

Wasserburg a.Inn liegt auf einer Halbinsel und ist zu sieben Achteln vom Inn umgeben. Der Fluss und das gegenüberliegende Steilufer rahmen die mittelalterliche Altstadt und prägen ihr Panorama. Dort finden sich farbenfrohe gotische Häuser und Laubengänge. So gehen Flusslage und historische Bauformen als unterschiedliche Merkmale in den Eindruck des Ortes ein.

In Wasserburg steht außerdem eine Burg, die im 12. Jahrhundert entstand. Zusammen mit den Fresken im Rathaussaal setzt sie weitere konkrete historische Bezugspunkte neben die gotische Architektur der Altstadt.

Museum und Spuren früherer Nutzung

Das Museum Wasserburg ist seit 1938 im Haus Herrengasse 15 untergebracht. Das gotische Gebäude ist in Inn-Salzach-Bauweise errichtet und besitzt einen Arkadenhof. Ein Besuch ermöglicht Einblicke in das Innere historischer Wasserburger Altstadthäuser. Auf vier Stockwerken zeigt das Museum etwa 8.000 Exponate und 52 Einzelthemen. Der zeitliche Bogen reicht von der Vor- und Frühgeschichte bis zum bürgerlichen Leben des 19. Jahrhunderts; dazu gehören auch die Geschichte der Patrizierfamilien und der Innschifffahrt. Die Sammlung verbindet damit unterschiedliche Abschnitte der Stadt- und Flussgeschichte. Individuell zugeschnittene Führungen und Programme zu den Ausstellungsthemen gibt es für alle Altersstufen auf Anfrage.

Eine andere historische Nutzung des Kellerbergs beschreiben die Wasserburger Bierkatakomben: Dort liegt ein tief in den Berg gegrabenes Kellersystem aus Gewölben und Gängen, in dem früher Bier gelagert wurde. Museum und Bierkatakomben führen so zu unterschiedlichen Themen – von Exponaten und Stadtgeschichte bis zur einstigen Lagerung von Bier.

Zu Fuß und mit dem Rad unterwegs

Die Rundwanderung entlang der Innleiten führt am Hochufer halb um die Altstadt. Eine weitere Fußroute, die Wasserburger Runde nach Attel, beginnt in der Altstadt, führt an der Vogelfreistätte Innstaustufe vorbei und verläuft auf einem etwa 6,5 Kilometer langen Weg durch die Innauen bis nach Attel.

Die Rundwanderung führt am Hochufer halb um die Altstadt; die Wasserburger Runde verläuft durch die Innauen bis nach Attel und ist etwa 6,5 Kilometer lang. Wenn Sie Wege in Ihre Planung aufnehmen, können diese Angaben bei der Wahl zwischen Halbrunde und längerer Strecke helfen.

Fürs Rad ist der Wasserburger Radrundweg eine eigene Option. Er ist in beiden Richtungen gut beschildert und überwiegend asphaltiert; kurze geschotterte Abschnitte sowie häufige, aber mäßige Steigungen gehören ebenfalls zur Streckenbeschreibung. Belag, Beschilderung und Steigungsprofil geben Ihnen konkrete Merkmale zur Einordnung der Radtour.

Wenn Sie nach einem Hotel in Wasserburg a.Inn suchen, hilft eine Vorentscheidung zum Schwerpunkt Ihres Aufenthalts: Möchten Sie vor allem Altstadt und Baugeschichte erkunden, Museumsinhalte vertiefen oder einen der beschriebenen Wege einplanen? So beginnt die Suche nach einer Unterkunft bei Ihrem Reiseinteresse, ohne ein festes Besichtigungsprogramm vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kiefersfelden, Amerang, Neubeuern, Brannenburg, Bad Endorf, Oberaudorf, Aschau Im Chiemgau, Gstadt Am Chiemsee.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rosenheim.

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