Zum Inhalt

Fünf wichtige Radwegachsen kreuzen sich in Schwarzenfeld. Damit ist Radfahren ein klarer Schwerpunkt der Ortswahl; zugleich reichen die weiteren Themen von Kirchen- und Industriegeschichte bis zum Miesberg und Forsterweiher. Für die Reiseplanung hilft eine einfache Entscheidung: Soll die Zeit vor allem den Radwegen, historischen Themen, einem Aussichtspunkt oder dem Baden gelten? Die folgenden Orte bieten dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte, ohne dass sie zu einer einzigen Route zusammengezogen werden müssen.

Radwege und Badeweiher

Zu den fünf Achsen gehören Fernradwege entlang der Naab und zum Fluss Regen, der Schweppermann-Radweg, der Oberpfälzer Seenland-Radweg, der Bayerisch-Böhmische Freundschaftsweg durch das Schwarzachtal und Themenradwege der Oberpfälzer Radl-Welt. Die Achsen setzen unterschiedliche Akzente: Flussbezüge, das Schwarzachtal und regionale Themenrouten. Bei der Auswahl können Sie sich zunächst an dem Landschafts- oder Routenthema orientieren, das Sie am meisten interessiert, statt die fünf Achsen als eine durchgehende Strecke zu behandeln. Vor der Abfahrt lohnt sich ein Blick auf aktuelle Routenhinweise, weil örtliche Umleitungen möglich sein können.

Am Forsterweiher in Schwarzenfeld gibt es einen Sandstrand und einen Badeweiher. Baden setzt damit einen anderen Schwerpunkt als eine Radtour oder die geschichtlichen Themen. Weil die Badebedingungen saisonal variieren können, gehört die Jahreszeit bei diesem Thema zur Planung.

Kirchen, Mausoleum und Miesberg

Die Alte Pfarrkirche Schwarzenfeld, St. Dionysius und Ägidius, ist erstmals 1326 urkundlich erwähnt. Die Jahreszahl bezeichnet die erste urkundliche Erwähnung. Hinzu kommt ein seltenes Doppelpatrozinium: Die Kirche ist den Heiligen Ägidius und Dionysius gewidmet. Damit stehen eine frühe historische Nennung und eine besondere Widmung nebeneinander.

Eine spätere Bauphase repräsentiert das Holnstein’sche Mausoleum auf dem Friedhof von Schwarzenfeld: Es wurde von 1882 bis 1884 im neuromanischen Stil erbaut. Die Zeitspanne benennt den Bauzeitraum; die Bezeichnung „neuromanisch“ verweist auf eine Wiederaufnahme romanischer Formensprache. Im Vergleich zur Kirche ist dies eine anders gefasste historische Datierung: Hier steht ein konkreter Bauabschnitt im Mittelpunkt.

Am Miesberg liegen zwei weitere unterschiedliche Bezugspunkte. Die Barbara-Kanzel ist ein Aussichtspunkt auf seiner Ostseite. Der Philosophenweg führt als Kreuzweg rund um die Klosteranlage auf dem Miesberg. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: Aussicht an der Barbara-Kanzel, Weg- und Klosterbezug beim Philosophenweg.

Sammlungen im Rathaus

Im Foyer des Rathauses Schwarzenfeld treffen zwei verschiedene Themen der Ortsgeschichte aufeinander. Die archäologische Sammlung zeigt bedeutende vor- und frühgeschichtliche Funde aus der näheren Umgebung, insbesondere aus dem Schwarzachtal. Die Steingutausstellung „Heferlbude“ widmet sich dagegen der Geschichte der Schwarzenfelder Steingutfabrik. Ihre Sammlung besteht aus Schenkungen und Leihgaben; die Fabrik bestand von 1904 bis 1956. Nach einer Renovierung wurde die Ausstellung 2018 wiedereröffnet. So reicht der historische Blick im Rathaus von frühen Funden aus der Umgebung bis zur Geschichte einer örtlichen Produktion.

Weitere Reiseziele entdecken: Nittenau, Schmidgaden, Teublitz, Nabburg, Wackersdorf, Schönsee, Altendorf, Trausnitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwandorf.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.