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Am Stadtplatz von Geiselhöring treffen zwei unterschiedliche historische Zeitbezüge aufeinander. Das Rathaus stammt aus dem Jahr 1525 und ist an seinem Uhrturm zu erkennen. Das historische Bürgerhaus am Stadtplatz gehört zur Renaissancezeit des 16. oder 17. Jahrhunderts. Beim Rathaus steht damit ein genaues Baujahr einem breiter gefassten Epochenzeitraum des Bürgerhauses gegenüber.

Stadtplatz, Pfarrkirche und Führungen

Die Pfarrkirche St. Peter und Erasmus ergänzt den Blick auf Geiselhörings Baugeschichte. Sie ist eine Barockkirche und wurde von 1761 bis 1764 anstelle einer früheren gotischen Kirche auf dem Grund eines alten Schlosses errichtet. Zu Frühlings- und Herbstanfang illuminieren die runden Fenster am Westportal bei wolkenlosem Himmel den Hochaltarraum. Die Lichtwirkung hängt also sowohl von der Jahreszeit als auch von klarem Himmel ab.

Die Kirche ist für Besichtigungen und zum Gebet vorgesehen. Wenn Sie eine Besichtigung einplanen, prüfen Sie vor Ihrer Reise vor Ort die Zugangsmöglichkeit. In Geiselhöring werden außerdem Stadt- oder Kirchenführungen zur Geschichte und Kultur der Stadt angeboten. Soll eine Führung Teil Ihres Aufenthalts sein, informieren Sie sich vorab über die konkreten Termine und Buchungsdetails.

Wiederkehrende Kulturtermine

Der traditionelle Schäfflertanz wird in Geiselhöring alle sieben Jahre nach überlieferten Kriterien und Vorschriften aufgeführt; seit 1893 ist er fest im Leben der Stadt verwurzelt. Einen anderen mehrjährigen Rhythmus hat das Freilichtspiel „Eva Plenningerin“: Es wird alle vier Jahre im historischen Bereich rund um die Linskirche und das ehemalige Kloster aufgeführt. Die beiden Aufführungen unterscheiden sich damit sowohl in ihrem Ort als auch in ihrem Turnus.

Wenn Sie gezielt für eine dieser Aufführungen anreisen möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin, bevor Sie Ihren Aufenthalt planen. Das ist ein anderer zeitlicher Bezug als bei der Lichtwirkung in der Pfarrkirche, die an Frühlings- und Herbstanfang sowie wolkenlosen Himmel gebunden ist. So können Sie entscheiden, ob ein wiederkehrendes Kulturereignis oder die Baugeschichte den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.

Radfahren und regionaler Rahmen

Entlang des Labertal-Radwegs liegt der Stadtplatz von Geiselhöring mit dem historischen Rathaus. Damit gibt es einen konkreten Bezug zwischen der Radroute und der Stadtgeschichte. Im näheren Umfeld von Geiselhöring gehören Spaziergänge und Radtouren entlang der Laber zu den Freizeitmöglichkeiten. Kultur am Stadtplatz und Bewegung entlang des Flusses bieten unterschiedliche Themen, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen können.

Der übergeordnete Rahmen ist Straubing-Bogen, geprägt von Bayerischem Wald, fruchtbarem Gäuboden und Donau. In Bogen gibt es die „Kultur-Tour“, die „Biergarten-Tour“ und die Tour „Links und Rechts der Donau“ als Tagestouren für Familien mit Kindern. Diese Angebote sind in Bogen verortet; Geiselhörings eigene beschriebenen Schwerpunkte bilden die Baugeschichte am Stadtplatz, die wiederkehrenden Kulturveranstaltungen und der Bezug zum Labertal-Radweg.

Bei einem Aufenthalt mit fest eingeplantem Ereignis lohnt sich die Terminprüfung vor der Buchung; für die übrigen Themen bestimmen die genannten Jahreszeiten, Wetterbedingungen und Ortsbezüge den passenden Planungsrahmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Perasdorf, Konzell, Kirchroth, Mitterfels, Sankt Englmar, Straubing, Atting, Bogen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Straubing-Bogen.

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