Ein Besuch in Sontheim kann sich an einem Markt, einem Kulturtermin oder einer Radtour orientieren. Die Dampfsäg bündelt Wochenmarkt und Veranstaltungen an einem Ort; dazu kommen der durch Sontheim verlaufende Günztal-Radweg, ein benannter Tourstart, der Hochfirst östlich der Gemeinde und die Pfarrkirche St. Martin. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen, den Aufenthalt nach konkreten Interessen zu planen.
An der Dampfsäg: Markt und Programm
Die Dampfsäg am Ortsrand von Sontheim ist ein Industriedenkmal. Dort finden Kinovorstellungen, Flohmärkte, Wochenmärkte, Festivals, Vorträge, Konzerte und Kabarettveranstaltungen statt. Damit ist sie ein Anlaufpunkt für einen Marktbesuch ebenso wie für verschiedene Kulturveranstaltungen. Wenn Sie wegen eines bestimmten Programmpunkts anreisen, prüfen Sie dessen Termin vorab.
Der Wochenmarkt an der Dampfsäg findet donnerstags von 16 bis 19:15 Uhr statt. Bei Feiertagen oder saisonalen Ausnahmen sollten Sie die Marktzeit vor Ihrem Besuch prüfen. Das regionale und biologische Angebot umfasst Fleisch und Wurstwaren, Allgäuer Käse, Obst und Gemüse aus biologischem Anbau, Bio-Schokolade, Backwaren, Bio-Eier aus Freilandhaltung, Oliven, mediterrane Spezialitäten und Beerenweine. Die Auswahl kann je nach Saison variieren.
Radfahren, Natur und Ortsgeschichte
Der Günztal-Radweg verläuft durch Sontheim. Eine andere Orientierung bietet die Radtour „Sontheims unberührter Osten“: Sie beginnt an der Ecke Hauptstraße–Mindelheimer Straße. So lassen sich der durch den Ort verlaufende Radweg und der Startpunkt einer benannten Tour als unterschiedliche Angaben für die Planung einordnen.
Im Hochfirst, einem Waldgebiet östlich der Gemeinde, sind Nordic Walking, Joggen und Naturerleben möglich. Damit ergänzt das nahe Umfeld die Radmöglichkeiten um Aktivitäten im Wald. Die Pfarrkirche St. Martin setzt einen weiteren historischen Akzent: Sie wurde 1762 barock umgestaltet. Zusammen mit dem Industriedenkmal Dampfsäg zeigt sie zwei unterschiedliche Seiten des Sontheimer Kulturangebots.
Der größere Rahmen: Unterallgäu
Im übergeordneten Reiseziel Unterallgäu geht es um einen größeren Orientierungsrahmen als den Ort selbst. Die Iller bildet im Westen, die Wertach im Osten die natürlichen Grenzen des Unterallgäus. Das Unterallgäu liegt an den Autobahnen A7 und A96; ein dichtes Straßennetz, Zuganbindungen und der Allgäu Airport in Memmingerberg ergänzen die gute Erreichbarkeit. Rad- und Wanderwege sind im gesamten Landkreis einheitlich beschildert; außerdem gibt es die Glückswege. Diese regionalen Angaben bieten eine eigene Orientierungsebene neben den konkreten Radmöglichkeiten in Sontheim.
Auch die Kulturziele des Unterallgäus verteilen sich auf verschiedene Orte. In Ottobeuren zählt die barocke Basilika zu den bedeutenden Baudenkmälern der Region. Im Ostflügel des Klosters dokumentiert das Sebastian-Kneipp-Museum mit mehr als 2.000 Ausstellungsstücken Leben und Wirken des Pfarrers. In Mindelheim gehört die Mindelburg zu den bedeutenden Baudenkmälern des Unterallgäus. Ihr Burghof ist ganzjährig zugänglich; der zum Aussichtsturm umgebaute Burgfried ist von April bis Oktober zugänglich. Prüfen Sie vor dem Besuch die saisonale Zugänglichkeit.
Für Naturerlebnisse gibt es unterschiedliche Wege und Anlagen: Das Benninger Ried ist gut begehbar und verfügt über einen eigenen Lehrpfad sowie eine Aussichtsplattform. Der 3,2 Kilometer lange Walderlebnispfad in Bad Grönenbach ermöglicht es, das Ökosystem Wald kennenzulernen. In Buxheim führt der 2,7 Kilometer lange Walderlebnispfad einmal um den Buxheimer Weiher und soll die Natur mit allen Sinnen erlebbar machen. Damit ist der Buxheimer Weg kürzer als der Pfad in Bad Grönenbach; auch die beschriebenen Schwerpunkte unterscheiden sich. Im Bannwald in Ottobeuren führen elf Stationen durch den Walderlebnispfad.
Weitere Reiseziele entdecken: Woringen, Memmingerberg, Babenhausen, Memmingen, Ettringen, Illerwinkel, Stetten, Erkheim
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