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Bernbeuren verbindet Wanderangebote mit Kulturgeschichte am Auerberg. Für die Planung lassen sich unterschiedliche Schwerpunkte setzen: eine Rundwanderung, ein Erlebnisweg oder die Kirche St. Georg mit ihrer Geschichte. So können Sie Ihre Reisetage danach ausrichten, ob Wandern oder der Auerberg den größeren Raum einnehmen soll.

Wanderwege rund um Bernbeuren

Rund um Bernbeuren gibt es etwa 60 Kilometer Rundwege zum Wandern. Eine konkrete Route ist die VIA DAMASIA mit etwa vier Kilometern. Sie führt durch die Feuersteinschlucht und über den Jägersteig hinauf zur römischen Siedlung DAMASIA. Sieben Erlebnisstationen bieten kleine Abenteuer und spannende Informationen. Die durchschnittliche Wanderzeit auf der VIA DAMASIA beträgt etwa 1,5 Stunden. Für die Planung stehen damit zwei verschiedene Maßstäbe nebeneinander: Die Zeitangabe und Länge beziehen sich auf einen einzelnen Erlebnisweg, die rund 60 Kilometer dagegen auf das Angebot an Rundwegen insgesamt.

Der Burgweg setzt einen anderen Akzent: Auf markiertem Weg führt er zum ehemaligen Burgstall, der auch „Urthel“ genannt wird. Zahlreiche von Bernbeurer Schülern gestaltete Tontafeln verzieren die Strecke. Der Weg verbindet so ein klar benanntes Ziel mit einer Gestaltung, die von Schülern aus Bernbeuren stammt.

Kirche, Kunst und Aussicht am Auerberg

Der Auerberg ist 1.055 Meter hoch. Auf ihm steht die mittelalterliche Kirche St. Georg; in der Kirche befindet sich ein gotisches Werk des Bildhauers Jörg Lederer aus Kaufbeuren. Von der Aussichtsplattform des Kirchturms reicht der Blick über die gesamte deutsche Alpenkette. Kirche, Kunstwerk und Aussichtspunkt geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung am Auerberg.

In der Barock- und Rokokozeit entwickelte sich die Auerbergkirche zu einer beliebten Wallfahrtsstätte, zu der Gläubige bis aus Tirol pilgerten. Diese Wallfahrtstradition ergänzt die mittelalterliche Kirche und das gotische Werk um eine weitere Zeitschicht. Wer sich für die Geschichte des Auerbergs interessiert, findet hier somit Bezüge zu Baukunst, Bildhauerei und religiöser Vergangenheit.

Der Georgi-Ritt im Frühjahr

Der traditionelle Georgi-Ritt findet seit 1925 alljährlich am letzten Sonntag im April auf dem Auerberg und an der Georgskirche statt. Er bietet einen konkreten saisonalen Anknüpfungspunkt, wenn Sie Ihre Reisetage im Frühjahr planen. Soll der Ritt Teil Ihrer Reise sein, prüfen Sie den Termin für das gewünschte Jahr vorab.

Weitere Kulturziele im übergeordneten Reiseziel Weilheim-Schongau

Weilheim-Schongau liegt in der Reiseregion Pfaffenwinkel. Zu den dortigen Kulturzielen zählt die Wieskirche bei Steingaden, die seit 1983 UNESCO-Welterbestätte ist. Dominikus Zimmermann erbaute sie von 1745 bis 1754. Gottesdienste, Sommerkonzerte und stille Einkehr gehören zu den Besuchsanlässen; bei Interesse an einem Konzert prüfen Sie den Termin vorab.

Das Bergwerksmuseum Penzberg eröffnet einen anderen Blick auf die Geschichte der Region. Es bewahrt die Erinnerung an den dortigen Pechkohlebergbau, der von 1796 bis 1966 betrieben wurde, und bietet mehrsprachige Führungen an. Diese Beispiele erweitern den kulturellen Rahmen des übergeordneten Reiseziels Weilheim-Schongau um Kirchenbau, religiöses Leben und Industriegeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Burggen, Peiting, Huglfing, Seeshaupt, Peißenberg, Schongau, Wielenbach, Steingaden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weilheim-Schongau.

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