Zum Inhalt

Am Fuß des 988 m hohen Hohen Peißenbergs liegt Hohenpeißenberg. Für einen Aufenthalt stehen unterschiedliche Themen im Mittelpunkt: Pilger- und Wanderwege, die Geschichte des Kohlebergbaus, die Wallfahrtskirche mit ihrem historischen Ensemble, Moorlandschaft und Wintersport. Die Wege haben verschiedene Ausgangspunkte und Schwerpunkte. Wer seine Zeit vor Ort plant, kann daher nach Interesse unterscheiden, statt alle Ziele als eine einzige Route zu betrachten.

Wege und Landschaften entdecken

Der König-Ludwig-Wander- und Radweg sowie der Jakobsweg kreuzen Hohenpeißenberg. Auf dem Hohen Peißenberg beginnt außerdem der mehrtägige Pilger-Wanderweg Heilige Landschaft Pfaffenwinkel. Damit stehen unterschiedliche Wegbezüge nebeneinander: zwei Routen durch den Ort und ein Pilgerweg, dessen Start auf dem Berg liegt.

Der Stollenweg führt von Peißenberg nach Hohenpeißenberg zu ehemaligen Stollen des Kohlebergbaus aus den Jahren 1837 bis 1971. Als Lehrpfad widmet er sich Bergbau, Geologie und Landschaft; 15 Informationstafeln begleiten das Thema. Der Weg verbindet so eine konkrete Landschaftserkundung mit der Bergbaugeschichte der Gegend.

Ein anderer Schwerpunkt erwartet Sie auf dem 6 km langen Themenweg Schwarzlaichmoor. Schautafeln führen durch das angrenzende Moorgebiet; der Weg beginnt am Gasthof Hetten. Hier stehen Moorlandschaft und Erläuterungen unterwegs im Vordergrund. Die Filzloipe wiederum ist etwa 7 km lang und wird im Winter für Skating und klassisches Langlaufen gespurt. Sie verläuft am Rand des Naturschutzgebiets Schwarzlaichmoor; die Präparierung kann je nach Bedingungen variieren.

Die beiden Wege bieten damit eine unterschiedliche Orientierung für die Planung: Der Themenweg erschließt das Moor mit Schautafeln, während die Loipe eine saisonale Langlaufroute ist. Auch die Längen unterscheiden sich: Der Themenweg ist 6 km lang, die Loipe etwa 7 km. Wenn Sie eine Winteraktivität einplanen, sollten Sie die Bedingungen für die Loipe berücksichtigen.

Wallfahrtskirche, Kapelle und Observatorium

Zum historischen Wallfahrtsensemble auf dem Hohen Peißenberg gehören die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, die Gnadenkapelle und das Chorherrenhaus. Die Wallfahrtskirche bewahrt eine Kanzel von 1619 und geschnitzte Emporenbrüstungen. Deren Schnitzarbeit gilt als eine Seltenheit der baierischen Kirchenkunst. Die Gnadenkapelle Unserer Lieben Frau besitzt ein spätgotisches Gnadenbild und eine Rokokoausstattung mit Goldverzierungen. Ihre geschnitzte Muttergottesfigur stammte aus einer Schlosskapelle in Schongau.

Einen anderen Zugang zur Geschichte des Berges bietet das meteorologische Observatorium auf dem Hohen Peißenberg: Dort gibt es ununterbrochene Wetteraufzeichnungen seit 1781. Kirchenkunst und Wetterbeobachtung setzen verschiedene Akzente, beide sind jedoch eng mit dem Hohen Peißenberg verbunden. So lässt sich die kulturelle Seite des Ortes mit einem wissenschaftlichen Thema ergänzen, ohne dafür eine weitere Route mit den Wegen im Tal gleichzusetzen.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele für die Aufenthaltsplanung

Der Badesee in Hohenpeißenberg verfügt über Liegewiesen, einen Kiosk, einen Beachvolleyballplatz, Spielgeräte, Sitzbänke und einen naturbelassenen Weiher. Damit ergänzt er die Wander- und Kulturthemen um einen Ort für eine Pause am Wasser. Die verschiedenen Ausstattungsmerkmale lassen sich je nach Interesse in die Planung einbeziehen.

Weilheim-Schongau als übergeordneter Rahmen

Das übergeordnete Reiseziel Weilheim-Schongau liegt in der Reiseregion Pfaffenwinkel. Im Westen wird der Landkreis vom Lech begrenzt, im Kerngebiet fließt die Ammer, und an der Ostgrenze verläuft die Loisach. Diese regionale Orientierung ergänzt die örtlichen Themen Hohenpeißenbergs, ohne die Flüsse oder weitere Merkmale des Landkreises dem Ort selbst zuzuschreiben.

Weitere Reiseziele entdecken

Habach, Wessobrunn, Peißenberg, Steingaden, Pähl, Wielenbach, Peiting, Oberhausen

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Weilheim-Schongau.