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Bergen liegt in einer Mulde der Jurahochfläche und im Naturpark Altmühltal. Markierte Wanderwege und historische Zeugnisse setzen zwei unterschiedliche Akzente: Zeit im Freien und die Geschichte eines Ortes mit Spuren früher Besiedelung und mehreren Baudenkmälern. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann Bergen daher nach dem gewünschten Schwerpunkt einordnen. Soll Ihr Aufenthalt vor allem Wege und Landschaft einschließen, oder möchten Sie sich stärker mit der Bau- und Industriegeschichte des Ortes befassen?

Landschaft und Wanderwege

Die Muldenlage der Jurahochfläche gibt den geografischen Rahmen vor; Bergen liegt außerdem im Naturpark Altmühltal. Im Ort gibt es markierte Wanderwege. Ein weiterer Bezugspunkt für das Landschaftsthema ist der Strudbrunnen: Er liegt in der näheren Umgebung nordöstlich von Bergen direkt am Frankenweg. So stehen die Wanderwege in Bergen und der am Frankenweg gelegene Strudbrunnen als unterschiedliche Orientierungspunkte nebeneinander.

Spuren der Ortsgeschichte

Bergen wurde erstmals im Jahr 1067 urkundlich erwähnt. Eine keltische Viereckschanze am Heuweg wurde etwa 500 v. Chr. errichtet und zeugt von früher Besiedelung. Die beiden Zeitpunkte weisen auf unterschiedliche historische Bezugspunkte: Die Schanze reicht weit vor die erste urkundliche Nennung zurück. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, findet damit sowohl archäologische Spuren als auch einen konkreten mittelalterlichen Datenpunkt.

Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Georg befindet sich in Bergen und ist denkmalgeschützt. Sie ist eine Chorturmkirche – bei diesem Bautyp steht der Turm über dem Chor. Ihr Turmuntergeschoss stammt aus dem Mittelalter, das Langhaus aus dem Jahr 1773. Die verschiedenen Bauteile bringen damit unterschiedliche Bauzeiten an einem Gebäude zusammen.

Auch unter dem Dorf liegt ein denkmalgeschütztes Zeugnis der Ortsgeschichte: ein historischer Wasserstollen, der vermutlich aus dem 18. oder 19. Jahrhundert stammt. Der gekrümmt verlaufende Gang wurde aus dem Felsen gehauen. Denkmalgeschützte Felsenkeller aus dem 18. oder 19. Jahrhundert befinden sich an der Bergstraße beim neuen Friedhof sowie an der Straße nach Wengen. Kirche, Stollen und Keller stehen für unterschiedliche bauliche Formen, die jeweils eigene Seiten der Geschichte Bergens zeigen.

Ein weiterer historischer Schwerpunkt ist der Erzabbau. Zwischen 1693 und 1864 wurde in Bergen im Tagebau Erz abgebaut. Die datierte Zeitspanne ergänzt die Siedlungs- und Baugeschichte um einen Blick auf die frühere Nutzung des Ortes.

Ergänzender Kontext: Nennslingen

Im übergeordneten Reiseziel Nennslingen kommen eigene Bau- und Landschaftsthemen hinzu. Das Jura-Bauernhaus am nördlichen Rand des Marktplatzes in Nennslingen ist ein Wohnstallhaus. Sein Kern stammt aus dem 16. Jahrhundert; aus dieser Zeit sind Holzverbindungen des Dachwerks erhalten. Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche Beatae Mariae Virginis in Nennslingen besitzt an ihrer Südseite eine Grabkapelle der Schenken von Geyern mit zahlreichen Epitaphien dieses niederen Adels.

Ein weiterer historischer Bau in Nennslingen ist das Wohnhaus mit Schmiede in der Kellergasse 1. Seine ältere Doppelhaushälfte dürfte aus der Zeit kurz vor 1540 stammen. Für die Orientierung in Nennslingen hält die Tourist-Information in der Schmiedgasse 1 Karten für Wander- und Radwege im Umland, Flyer und Plakate zu aktuellen Veranstaltungen sowie weitere Informationen bereit. Das reizvolle Anlautertal und die Jurahochfläche bei Nennslingen bieten ein ausgedehntes Netz an Rad- und Wanderwegen.

Für Ihre Suche nach einer Ferienwohnung können Sie den gewünschten Schwerpunkt als erste Entscheidung nutzen: Möchten Sie sich auf die Wanderwege und Ortsgeschichte Bergens konzentrieren oder auch die eigenständigen Bau- und Landschaftsthemen Nennslingens berücksichtigen?

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nennslingen.

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