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Kladow liegt in einer Havel-Fluss- und Seenlandschaft; Radwege, Wasseraktivitäten und Baudenkmäler geben einem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob Sie Ihre Zeit eher am Wasser, auf dem Rad oder mit Ortsgeschichte verbringen möchten. Dabei gelten verschiedene Bedingungen: Das Baden im Groß-Glienicker-See ist eine Sommeraktivität, und die Insel Imchen darf nicht betreten werden.

Wasser, See und Fähre

Zu den möglichen Aktivitäten in Kladow gehören Angeln, Segeln, Paddeln und Rudern. Das Baden im Groß-Glienicker-See ist eine weitere Möglichkeit, allerdings mit einem klaren Sommerbezug. So lässt sich das Wasserangebot nicht auf eine einzige Aktivität reduzieren: Baden steht neben mehreren Möglichkeiten, die auf unterschiedliche Weise mit dem Wasser verbunden sind.

Die BVG-Fährlinie F10 verbindet S Wannsee mit Alt-Kladow. Die durchschnittliche Fahrzeit zwischen den Stationen beträgt 20 Minuten. Da sich Route und Fahrzeit bei Änderungen des Angebots anpassen können, prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Fahrplanangaben. Die Fährroute führt direkt an der Insel Imchen vorbei. Die Insel darf nicht betreten werden; von der Fähre aus sind die Brutkolonien von Graureiher und Kormoran einsehbar. Ihre Sichtbarkeit ist saisonabhängig. Damit bietet die Fahrt eine mögliche Gelegenheit zur Vogelbeobachtung vom Wasser aus, ohne dass ein Betreten der Insel infrage kommt.

Wege und Landschaftspark

Das denkmalgeschützte Gutshaus Neukladow liegt in einem knapp 20 Hektar großen Landschaftspark direkt an der Havel. Durch den Gutspark Neukladow führt der Havelradweg, der den Park an das Netz überregionaler Radverbindungen anbindet. Der Radweg hat damit einen konkreten Parkbezug: Er verläuft durch die Landschaft, in der auch das Gutshaus liegt.

Ein weiterer Wegebezug führt zum Landhausgarten Dr. Max Fränkel: Er ist über den Haveluferwanderweg erreichbar, der an den Europaradweg angebunden ist. Für die Orientierung hilft die Unterscheidung der Streckenbezüge: Der Havelradweg verläuft durch den Gutspark; zum Landhausgarten gelangen Sie über den Haveluferwanderweg. Bauarbeiten können die Wegbedingungen verändern. Prüfen Sie aktuelle Hinweise, wenn Ihre Planung von einem bestimmten Verlauf abhängt.

Baudenkmäler und Ortsgeschichte

Die Finnenhaussiedlung in Kladow ist der finnische Beitrag zum Wiederaufbau nach 1945. Ein anderer Nachkriegsbezug ist die Schilfdachkirche zum Guten Hirten, ein Baudenkmal aus den Jahren 1951 bis 1953. Die beiden Orte eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf diese Zeit: Bei der Siedlung steht ihr Beitrag zum Wiederaufbau im Mittelpunkt, bei der Kirche ihre Einordnung als Baudenkmal mit einem klar abgegrenzten Bauzeitraum.

Eine ältere Zeitschicht repräsentiert die Dorfkirche Kladow in Alt-Kladow. Sie ist ein Baudenkmal aus den Jahren 1818 bis 1819. Zur denkmalgeschützten Anlage gehören außerdem die Kirchhofmauer, der Kirchhof und der Dorfplatz. Im Vergleich mit den Nachkriegsbezügen der Finnenhaussiedlung und der Schilfdachkirche bietet die Dorfkirche einen historischen Anker aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der geschützte Zusammenhang umfasst dabei mehr als das Kirchengebäude allein: Auch Kirchhofmauer, Kirchhof und Dorfplatz gehören dazu.

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